Das ewige Spannungsfeld von Liebe, Tod und Transzendenz erkundet die französische Pianistin Hélène Grimaud auf ihrem neuen Album "Reflection".
Das Dreigestirn Robert und Clara Schumann sowie ihr Freund und Bewunderer Johannes Brahms inspirierte Grimaud zu diesem Album sowie die Themen Liebe und Freundschaft, die alle drei Musikergrößen verband: Robert, der Komponist, sein Bewunderer Johannes Brahms und Clara, die als exzellente Pianistin die Werke von beiden spielte. "Ich will, dass du bist - das sind die Worte der Liebe, wie sie Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms in ihren Werken füreinander fanden", sagt Hélène Grimaud. Tief bewegt zeigt sich die Musikerin, die Wölfe als ihre Seelenverwandten nennt und ein Wolfsgehege in den USA gründete, von der Emotionalität der Musik dieser Komponisten. Grimaud wählte Robert Schumanns berühmtes Klavierkonzert in a-Moll op. 54, drei Lieder von Clara Schumann, die sie mit der Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter spielt, sowie von Johannes Brahms zwei Rhapsodien für Klavier und die Sonate für Cello und Klavier Nr. 1 in e-Moll op. 38, bei der sie der Cellist Truls Mørk unterstützt. Hochkonzentriert spielt Hélène Grimaud das große Klavierkonzert von Schumann und hat das Glück, mit Esa-Pekka Salonen und der Staatskapelle Dresden ein Ensemble gefunden zu haben, das sensibel genug auf ihr monumentales Spiel eingehen kann. Denn es kostet sie hörbar Kraft, mit diesem Stück vor allem in den ruhigen, gefühlvollen Stellen eins zu werden, was nicht zuletzt die langen Atemzüge, die sie immer wieder nimmt, unterstreichen. Doch zu entdecken gibt es viel in ihrem Spiel. Quirlig und lebendig treibt sie voran und führt Schumanns Konzert zu einem wahren Höhepunkt. Geradezu entspannt wirken danach die Lieder und vor allem Brahms Cello-Sonate, die durch den exzellenten Truls Mørk auch nach Grimauds Monumentalakt ihre Wirkung entfaltet.
Das ewige Spannungsfeld von Liebe, Tod und Transzendenz erkundet die französische Pianistin Hélène Grimaud auf ihrem neuen Album "Reflection".
Das Dreigestirn Robert und Clara Schumann sowie ihr Freund und Bewunderer Johannes Brahms inspirierte Grimaud zu diesem Album sowie die Themen Liebe und Freundschaft, die alle drei Musikergrößen verband: Robert, der Komponist, sein Bewunderer Johannes Brahms und Clara, die als exzellente Pianistin die Werke von beiden spielte. "Ich will, dass du bist - das sind die Worte der Liebe, wie sie Robert Schumann, Clara Schumann und Johannes Brahms in ihren Werken füreinander fanden", sagt Hélène Grimaud. Tief bewegt zeigt sich die Musikerin, die Wölfe als ihre Seelenverwandten nennt und ein Wolfsgehege in den USA gründete, von der Emotionalität der Musik dieser Komponisten. Grimaud wählte Robert Schumanns berühmtes Klavierkonzert in a-Moll op. 54, drei Lieder von Clara Schumann, die sie mit der Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter spielt, sowie von Johannes Brahms zwei Rhapsodien für Klavier und die Sonate für Cello und Klavier Nr. 1 in e-Moll op. 38, bei der sie der Cellist Truls Mørk unterstützt. Hochkonzentriert spielt Hélène Grimaud das große Klavierkonzert von Schumann und hat das Glück, mit Esa-Pekka Salonen und der Staatskapelle Dresden ein Ensemble gefunden zu haben, das sensibel genug auf ihr monumentales Spiel eingehen kann. Denn es kostet sie hörbar Kraft, mit diesem Stück vor allem in den ruhigen, gefühlvollen Stellen eins zu werden, was nicht zuletzt die langen Atemzüge, die sie immer wieder nimmt, unterstreichen. Doch zu entdecken gibt es viel in ihrem Spiel. Quirlig und lebendig treibt sie voran und führt Schumanns Konzert zu einem wahren Höhepunkt. Geradezu entspannt wirken danach die Lieder und vor allem Brahms Cello-Sonate, die durch den exzellenten Truls Mørk auch nach Grimauds Monumentalakt ihre Wirkung entfaltet.