Verkauf Ihr könnt euch niemals sicher sein (Grimme-Preis-Gewinner 2009)

Ihr könnt euch niemals sicher sein (Grimme-Preis-Gewinner 2009) - DVD

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Informationen zu Ihr könnt euch niemals sicher sein (Grimme-Preis-Gewinner 2009)

Darsteller:

  • Ludwig Trepte - Oliver Rother
  • Jürgen Tonkel - Thomas Rother
  • Jenny Schily - Klara Rother
  • Anneke Kim Sarnau - Selma Vollrath
  • Karoline Teska - Charlotte Stolberg
  • Fjodor Olev - Micha
  • Luise Berndt - Katja
  • Michael Wittenborn - Sven Mattuseck
  • Hannes Hellmann - Max Stolberg
  • Anna Maria Fuchs - Annika Rother
  • Johanna Gastdorf - Dr. Andrea Brock
  • Leonard Lansink - Kommissar Weigel
  • Patrick Mölleken - Sven
  • Altersfreigabe:
  • Info

  • Originaltitel:
  • Ihr könnt euch niemals sicher sein
  • EAN:
  • 4029759013488
  • Regisseur:
  • Nicole Weegmann
  • Sprache:
  • Deutsch DD 2.0
  • Produzent:
  • Micha Terjung-Schmidt
  • Land:
  • Deutschland
  • Länge:
  • 88 Minuten
  • Bildformat:
  • 1:1,78 - 16:9
  • Tonformate:
  • Dolby Digital 2.0
  • Erscheinungsdatum:
  • 30.10.2009
Auszeichnungen:

Adolf Grimme Preis 2009 Buch (Fiktion)
Hauptdarstellung (Fiktion)
Regie (Fiktion)
Der WDR setzt fort, was mit "Wut" und "Guten Morgen, Herr Grothe" begann: Auch dieser Film ist ein fesselndes, großartig gespieltes Drama über den Generationenkonflikt. Oliver, 17, ist mit seinen Eltern von Bielefeld nach Köln gezogen. Er ist ein Einzelgänger, der sich nicht um Konventionen schert. Aber Oliver verweigert sich nicht, er such nach Alternativen. Trotzdem verpasst ihm seine Deutschlehrerin für eine Arbeit null Punkte. Gefragt war eine Interpretation von Goethes "Werther". Olivers Antwort ist ein HipHop-Text, dessen Qualität selbst beim bewusst verächtlichen Vortrag durch die Lehrerin offenkundig ist. Dass sie als vergleichsweise junge Frau diesen Ansatz so brüsk ablehnt, ist kaum zu glauben; jeder Pädagoge mit einem Funken Verstand würde das Talent des Jungen spüren. Die Zurückweisung der Arbeit hat allein dramaturgische Gründe: Oliver verlässt wutschnaubend die Klasse und verliert dabei einen Zettel mit einem Rap, der unter anderem die Zeile "Ich knall euch alle ab" enthält. Das Lehrerkollegium ist schockiert und alarmiert die Polizei, Oliver kommt in die Psychiatrie. Der WDR hat den Generationenkonflikt bereits mit solch ausgezeichneten Werken wie "Wut" oder "Guten Morgen, Herr Grothe" beleuchtet. Dort standen zwar gleichfalls Jugendliche im Zentrum, doch die Perspektive war geprägt vom Unverständnis der Erwachsenen. Regisseurin Nicole Weegmann und das Autorenteam Eva und Volker A. Zahn aber konzentrieren sich auf Oliver, den Ludwig Trepte womöglich noch intensiver verkörpert als den aufsässigen Nico in "Guten Morgen, Herr Grothe". Der Junge bringt alles mit, was ihn in der Welt der Erwachsenen und aus Sicht des Publikums zum Antagonisten stempeln würde. Trotzdem gelingt es Trepte, Oliver als Sympathieträger zu spielen: Er ist kein Täter, sondern bloß ein junger Mann, der an der Intoleranz einer gleichgültigen Umgebung scheitert. Dass Oliver am Ende sogar noch zum Helden werden darf, ist zwar ein bisschen viel des Guten, fügt sich dank Weegmanns flüssiger Regie aber harmonisch in die Handlung. Mehr als bloß eine Erwähnung wert ist auch die Bildgestaltung durch Judith Kaufmann, die den grobkörnigen Aufnahmen konsequent jede Wärme und alles Wohlbefinden austreibt. tpg.
Der WDR setzt fort, was mit "Wut" und "Guten Morgen, Herr Grothe" begann: Auch dieser Film ist ein fesselndes, großartig gespieltes Drama über den Generationenkonflikt. Oliver, 17, ist mit seinen Eltern von Bielefeld nach Köln gezogen. Er ist ein Einzelgänger, der sich nicht um Konventionen schert. Aber Oliver verweigert sich nicht, er such nach Alternativen. Trotzdem verpasst ihm seine Deutschlehrerin für eine Arbeit null Punkte. Gefragt war eine Interpretation von Goethes "Werther". Olivers Antwort ist ein HipHop-Text, dessen Qualität selbst beim bewusst verächtlichen Vortrag durch die Lehrerin offenkundig ist. Dass sie als vergleichsweise junge Frau diesen Ansatz so brüsk ablehnt, ist kaum zu glauben; jeder Pädagoge mit einem Funken Verstand würde das Talent des Jungen spüren. Die Zurückweisung der Arbeit hat allein dramaturgische Gründe: Oliver verlässt wutschnaubend die Klasse und verliert dabei einen Zettel mit einem Rap, der unter anderem die Zeile "Ich knall euch alle ab" enthält. Das Lehrerkollegium ist schockiert und alarmiert die Polizei, Oliver kommt in die Psychiatrie. Der WDR hat den Generationenkonflikt bereits mit solch ausgezeichneten Werken wie "Wut" oder "Guten Morgen, Herr Grothe" beleuchtet. Dort standen zwar gleichfalls Jugendliche im Zentrum, doch die Perspektive war geprägt vom Unverständnis der Erwachsenen. Regisseurin Nicole Weegmann und das Autorenteam Eva und Volker A. Zahn aber konzentrieren sich auf Oliver, den Ludwig Trepte womöglich noch intensiver verkörpert als den aufsässigen Nico in "Guten Morgen, Herr Grothe". Der Junge bringt alles mit, was ihn in der Welt der Erwachsenen und aus Sicht des Publikums zum Antagonisten stempeln würde. Trotzdem gelingt es Trepte, Oliver als Sympathieträger zu spielen: Er ist kein Täter, sondern bloß ein junger Mann, der an der Intoleranz einer gleichgültigen Umgebung scheitert. Dass Oliver am Ende sogar noch zum Helden werden darf, ist zwar ein bisschen viel des Guten, fügt sich dank Weegmanns flüssiger Regie aber harmonisch in die Handlung. Mehr als bloß eine Erwähnung wert ist auch die Bildgestaltung durch Judith Kaufmann, die den grobkörnigen Aufnahmen konsequent jede Wärme und alles Wohlbefinden austreibt. tpg.

Die Alterseinstufungen der USK finden sich auf jeder Spieleverpackung und in der Regel auf jedem Datenträger. Auch in einem seriösen Online-Shop wird immer auf die USK-Kennzeichen verwiesen.

  • Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.

    Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Die Spiele wirken abstrakt-symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind sie ab 8-10 Jahren auch komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen- und Mythenwelten zu spielen.
  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen.
  • Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns beim Verkauf von USK18-Artikeln die Identität und Volljährigkeit des Käufers zu prüfen. Für diesen Service der DHL fallen seit April 2012 bei jedem Versand von USK18-Artikeln Kosten in Höhe von 1,99 € pro Paket an. Bei der erstmaligen Sendung an eine neue Empfängeradresse fallen einmalig zusätzliche Kosten in Höhe von 2,65 € für den DHL Service "Identitätsprüfung" an. Bitte haben Sie dafür Ihren Personalausweis zum Zeitpunkt der Zustellung griffbereit.

    Hinweis für internationale Versionen:

    Bitte beachten Sie, dass internationale Versionen grundsätzlich keine deutsche Altersfreigabe erhalten, unabhängig vom Inhalt der Spiele. Daher dürfen diese Spiele ausschließlich als USK18-Versionen verkauft werden.

Ihr könnt euch niemals sicher sein (Grimme-Preis-Gewinner 2009) - Trailer & Screenshots

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