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It Might Get Loud - DVD

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Informationen zu It Might Get Loud

Darsteller:

  • Jimmy Page
  • The Edge
  • Jack White
  • Originaltitel:
  • It Might Get Loud
  • EAN:
  • 4047179391689
  • Regisseur:
  • Davis Guggenheim
  • Produzent:
  • Thomas Tull
  • Land:
  • USA
  • Erscheinungsdatum:
  • 12.02.2010
  • Altersfreigabe:
  • 0/o.A.
  • Sprache:
  • Englisch DD 5.1, Englisch DD 2.0
  • Untertitel:
  • Deutsch
  • Bildformat:
  • 16:9
"Rock'n'Roll is here to stay" sangen Sha-Na-Na und die Gitarrenlegenden Jimmy Page, The Edge und Jack White belegen dies in Davis Guggenheims mitreißender Rockumentary. Die "Stratocaster" und die "Gibson Les Paul" sind die wohl berühmtesten und in Sachen Stückzahl weitverbreitesten E-Gitarren. Sie haben die (Musik-)Welt verändert. Dank eines Muddy Waters, der mit Vorläufern dieser Instrumente den Chicago Blues dominierte, eines Chuck Berry und seiner wegweisenden Riffs ("Roll Over Beethoven") oder eines Jimi Hendrix mit seiner offenen Grifftechnik und den gezielten Rückkopplungen ("Star Spangled Banner"). Das "Stromruder", wie es Willi Resetarits alias "Ostbahn Kurti" so treffend nennt, hat dem Rock'n'Roll Gehör verschafft und wenn es zum Einsatz kommt, "It Might Get Loud". So betitelt Davis Guggenheim, 2006 für "Eine unbequeme Wahrheit" mit dem Dokumentarfilm-Oscar ausgezeichnet, seine aktuelle Arbeit, in der er der Geschichte der E-Gitarre nachspürt. Dafür wühlt er nicht in Archiven, befragt keine Musikwissenschaftler und spielt auch keine Platten vor. Seine Rockumentary interessiert sich auch nicht für Backstage-Dramen mit kreischenden Groupies und kreisenden Joints, sondern bringt drei lebende Legenden zusammen, lässt sie über sich, ihre Wurzeln und ihre Musik räsonieren: Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. Letzterer spannt zu Beginn des Films einen Draht über ein Stück Holz, klemmt eine leere Colaflasche dazwischen und schließt sein Werk an einen Verstärker an - auch so kann man eine E-Gitarre bauen. Hier sind eindeutig Besessene zugange, Meister ihres Fachs. Kaum haben sie eine Melodie gehört, können sie sie schon nachspielen, variieren, improvisieren. Mögen Pages Locken schon schlohweiß leuchten, seine Augen funkeln jugendlich, wenn er in Headley Grange Teile seiner beeindruckenden Gitarrensammlung vorführt und erzählt wie hier "Stairway to Heaven" entstand. In Dublin kramt The Edge in einer umfunktionierten Lagerhalle eine Original-Vierspulprobeaufnahme von "Where the Streets Have No Name" hervor und in einem Farmhaus in Tennessee erzählt Jack White voller Bewunderung vom bluesman Son House und wie dieser und dessen Stil ihn nachhaltig beeinflussen. Page kämpfte gegen den Saccharin-Pop der 60er-Jahre an, The Edge gegen die ausschweifenden Soli der 70er und White gegen die seelenlosen Bassmaschinen der 80er. Sie haben gewonnen, sich durchgesetzt, überlebt, jeder für sich und doch auch irgendwie gemeinsam. Und so stehen sie da, diskutieren gelassen Link Wrays "Rumble", erläutern die Vorzüge ihrer jeweiligen Gitarren und stöpseln diese dann auch ein für eine wunderbare Jam Session, die Guggenheims Kameramänner Erich Roland und Guillermo Navarro kongenial einfangen. geh.
"Rock'n'Roll is here to stay" sangen Sha-Na-Na und die Gitarrenlegenden Jimmy Page, The Edge und Jack White belegen dies in Davis Guggenheims mitreißender Rockumentary. Die "Stratocaster" und die "Gibson Les Paul" sind die wohl berühmtesten und in Sachen Stückzahl weitverbreitesten E-Gitarren. Sie haben die (Musik-)Welt verändert. Dank eines Muddy Waters, der mit Vorläufern dieser Instrumente den Chicago Blues dominierte, eines Chuck Berry und seiner wegweisenden Riffs ("Roll Over Beethoven") oder eines Jimi Hendrix mit seiner offenen Grifftechnik und den gezielten Rückkopplungen ("Star Spangled Banner"). Das "Stromruder", wie es Willi Resetarits alias "Ostbahn Kurti" so treffend nennt, hat dem Rock'n'Roll Gehör verschafft und wenn es zum Einsatz kommt, "It Might Get Loud". So betitelt Davis Guggenheim, 2006 für "Eine unbequeme Wahrheit" mit dem Dokumentarfilm-Oscar ausgezeichnet, seine aktuelle Arbeit, in der er der Geschichte der E-Gitarre nachspürt. Dafür wühlt er nicht in Archiven, befragt keine Musikwissenschaftler und spielt auch keine Platten vor. Seine Rockumentary interessiert sich auch nicht für Backstage-Dramen mit kreischenden Groupies und kreisenden Joints, sondern bringt drei lebende Legenden zusammen, lässt sie über sich, ihre Wurzeln und ihre Musik räsonieren: Jimmy Page von Led Zeppelin, The Edge von U2 und Jack White von den White Stripes. Letzterer spannt zu Beginn des Films einen Draht über ein Stück Holz, klemmt eine leere Colaflasche dazwischen und schließt sein Werk an einen Verstärker an - auch so kann man eine E-Gitarre bauen. Hier sind eindeutig Besessene zugange, Meister ihres Fachs. Kaum haben sie eine Melodie gehört, können sie sie schon nachspielen, variieren, improvisieren. Mögen Pages Locken schon schlohweiß leuchten, seine Augen funkeln jugendlich, wenn er in Headley Grange Teile seiner beeindruckenden Gitarrensammlung vorführt und erzählt wie hier "Stairway to Heaven" entstand. In Dublin kramt The Edge in einer umfunktionierten Lagerhalle eine Original-Vierspulprobeaufnahme von "Where the Streets Have No Name" hervor und in einem Farmhaus in Tennessee erzählt Jack White voller Bewunderung vom bluesman Son House und wie dieser und dessen Stil ihn nachhaltig beeinflussen. Page kämpfte gegen den Saccharin-Pop der 60er-Jahre an, The Edge gegen die ausschweifenden Soli der 70er und White gegen die seelenlosen Bassmaschinen der 80er. Sie haben gewonnen, sich durchgesetzt, überlebt, jeder für sich und doch auch irgendwie gemeinsam. Und so stehen sie da, diskutieren gelassen Link Wrays "Rumble", erläutern die Vorzüge ihrer jeweiligen Gitarren und stöpseln diese dann auch ein für eine wunderbare Jam Session, die Guggenheims Kameramänner Erich Roland und Guillermo Navarro kongenial einfangen. geh.

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