Klee überzeugten bereits auf den ersten beiden Alben, "Unverwundbar" (2003) und "Jelängerjelieber" (2005), mit einem besonderen Gespür für hochsensible Popsongs. Mit "Zwischen Himmel und Erde" präsentiert die Band ihr bisher bestes und zugleich kompaktestes Album.
2005 spielte die Gruppe mehr Konzerte als je zuvor in ihrer Karriere. 120 Mal stand sie im In- und Ausland auf der Bühne. Und man hört den zwölf Songs auf "Zwischen Himmel und Erde" an, wie stark Klee durch diese gemeinsamen Live-Erlebnisse zusammengewachsen sind. Noch immer steht die Stimme von Sängerin Suzie Kerstgens eindeutig im Vordergrund, und doch hat sich einiges grundlegend verändert. Klee sind als Band mit jedem Album gewachsen. Waren bereits die ersten beiden Platten kleine Meisterwerke voller romantischer und melancholischer Popsongs, so hat sich die Gruppe mit "Zwischen Himmel und Erde" selbst übertroffen. Kerstgens und ihre beiden Co-Autoren Sten Servaes und Tom Deininger präsentieren sich vom ersten Song an, der mit sanften Harmonien veredelten Midtempo-Hymne "Für immer", in bestechender Form. Dieses hohe Niveau hält das Trio, unterstützt von Schlagzeuger Daniel Klingen und Bassist Stefan "Pele" Götzer, mühelos bis zum Ende durch.
Stücke wie "Die Stadt", die erste Single, oder das nicht weniger gelungene "Liebe mich Leben" sind rare Beispiele perfekter deutschsprachiger Popmusik. Dabei machen Klee nie ein Hehl daraus, dass ihre musikalischen Vorlieben in England bei Bands wie New Order oder Wedding Present liegen. Das Selbstbewusstsein von Klee ist jedenfalls mit jeden Album gewachsen. Wenn Suzie Kerstgens in Songs wie "Zu anderen Ufern", der eingangs ungeniert John Lennons "Imagine" zitiert, über ihre Erfahrungen und Empfindungen in Sachen Liebe erzählt, dann entwickeln ihre Texte schon nach wenigen Zeilen eine fast hypnotische Wirkung und bleiben dennoch frei von allen Klischees. Nicht weniger überzeugend agiert Klee auch in "Bis an den Rand der Klippen" und "Dieser Fehler", dem schönsten und zugleich bewegendsten Song des Albums.
Klee überzeugten bereits auf den ersten beiden Alben, "Unverwundbar" (2003) und "Jelängerjelieber" (2005), mit einem besonderen Gespür für hochsensible Popsongs. Mit "Zwischen Himmel und Erde" präsentiert die Band ihr bisher bestes und zugleich kompaktestes Album.
2005 spielte die Gruppe mehr Konzerte als je zuvor in ihrer Karriere. 120 Mal stand sie im In- und Ausland auf der Bühne. Und man hört den zwölf Songs auf "Zwischen Himmel und Erde" an, wie stark Klee durch diese gemeinsamen Live-Erlebnisse zusammengewachsen sind. Noch immer steht die Stimme von Sängerin Suzie Kerstgens eindeutig im Vordergrund, und doch hat sich einiges grundlegend verändert. Klee sind als Band mit jedem Album gewachsen. Waren bereits die ersten beiden Platten kleine Meisterwerke voller romantischer und melancholischer Popsongs, so hat sich die Gruppe mit "Zwischen Himmel und Erde" selbst übertroffen. Kerstgens und ihre beiden Co-Autoren Sten Servaes und Tom Deininger präsentieren sich vom ersten Song an, der mit sanften Harmonien veredelten Midtempo-Hymne "Für immer", in bestechender Form. Dieses hohe Niveau hält das Trio, unterstützt von Schlagzeuger Daniel Klingen und Bassist Stefan "Pele" Götzer, mühelos bis zum Ende durch.
Stücke wie "Die Stadt", die erste Single, oder das nicht weniger gelungene "Liebe mich Leben" sind rare Beispiele perfekter deutschsprachiger Popmusik. Dabei machen Klee nie ein Hehl daraus, dass ihre musikalischen Vorlieben in England bei Bands wie New Order oder Wedding Present liegen. Das Selbstbewusstsein von Klee ist jedenfalls mit jeden Album gewachsen. Wenn Suzie Kerstgens in Songs wie "Zu anderen Ufern", der eingangs ungeniert John Lennons "Imagine" zitiert, über ihre Erfahrungen und Empfindungen in Sachen Liebe erzählt, dann entwickeln ihre Texte schon nach wenigen Zeilen eine fast hypnotische Wirkung und bleiben dennoch frei von allen Klischees. Nicht weniger überzeugend agiert Klee auch in "Bis an den Rand der Klippen" und "Dieser Fehler", dem schönsten und zugleich bewegendsten Song des Albums.