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Feuerreiter - DVD

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Informationen zu Feuerreiter

Darsteller:

  • Martin Feifel - Friedrich Hölderlin
  • Marianne Denicourt - Susette Gontard
  • Ulrich Matthes - Baron Isaac von Sinclair
  • Ulrich Mühe - Jacob Gontard
  • Nina Hoss - Marie
  • Margit Carstensen - Mme von Paenk
  • Matthias Faber - Henry Gontard
  • Joachim Regelien - Agent
  • Ueli Jäggi - Germania
  • Dieter Landuris - Marianne
  • Pierre Besson - Schelling
  • Tobias Langhoff - Hegel
  • Altersfreigabe:
  • Info

  • Originaltitel:
  • Feuerreiter
  • EAN:
  • 4021308880275
  • Regisseur:
  • Nina Grosse
  • Sprache:
  • Deutsch DD 2.0
  • Produzent:
  • Prof. Jürgen Haase
  • Land:
  • Deutschland
  • Länge:
  • 132 Minuten
  • Bildformat:
  • 16:9
  • Tonformate:
  • HiFi Stereo, Dolby Digital 2.0
  • Erscheinungsdatum:
  • 30.06.2006
  • Extras:
  • Biografie von Hölderlin
    Kritiken
Auszeichnungen:

Bayerischer Filmpreis 1998 Bester Darsteller
Das "große und konsequente Scheitern" reizte Nina Grosse an der Figur des Lyrikers Friedrich Hölderlin, dessen Leben mit allen Höhen und Tiefen einer verzehrenden Leidenschaft reichlich Stoff für ein ausdrucksstarkes Period Piece bietet. Neben der einzigartigen Liebesgeschichte wirft "Feuerreiter" auch einen Blick in die Hochzeit deutscher Literatur und in eine Gesellschaft im Umbruch. Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen prägten die Jahrzehnte nach der Französischen Revolution. Die Literatur erlebte einen Höhenflug, es war die Zeit von Goethe, Schiller, Kleist und Hegel, nach der strengen Klassik brachte die Romantik (mit Novalis, Eichendorff oder E.T.A. Hoffmann) auch eine kulturelle Revolution. Zwischen den Strömungen befindet sich Friedrich Hölderlin, im Jahre 1796 ein junger, aufstrebender Dichter, der in seinen Werken griechisch-antike Versformen auf die deutsche Sprache anwendet, damit aber auf wenig Gegenliebe stößt. Durch Vermittlung seines Freundes Isaac von Sinclair, der den Rebellen liebt, erhält er eine Stelle als Hauslehrer in der Familie des Bankiers Gontard. Bald verfällt der arme Poet der Bankiersgattin Susette. Als er die große Liebe seines Lebens und die Kinder vor den Kriegswirren in Sicherheit bringen soll, entbrennen gefährliche Gefühle. Zurück nach Frankfurt will das Paar fliehen und einen Neuanfang wagen. Durch Gontards überraschende Kampfbereitschaft um die Zuneigung seiner Frau mißlingt der Plan. Die Flucht findet nicht statt, Hölderlin verläßt gedemütigt das Haus. Es bleiben nur gestohlene Momente geheimer Lust. Der Idealist stürzt sich in die Arbeit: "Diotima" und "Hyperion" erscheinen. Um dem Schmerz der permanenten Sehnsucht zu entgehen, nimmt Hölderlin eine Position in Bordeaux an. Susette stirbt an gebrochenem Herzen, der Dichter kann sie nur noch tot in die Arme nehmen. Der Verlust treibt ihn in den Wahnsinn. Auf den ersten Blick irritiert das Äußere von Nina Grosses Hölderlin. Wer einen zarten, schöngeistigen Jüngling erwartet, wird enttäuscht. Martin Feifel vom Hamburger Thalia Theater wirkt eher viril und zupackend. Das hindert ihn aber nicht, die in sich zerrissene Persönlichkeit mit Verve zu verkörpern. Der maßlose Traumtänzer erinnert in seiner radikalen Konsequenz an Figuren wie Jim Morrison, Klaus Kinski oder Rimbaud. Genug ist nicht genug - nach dieser Devise schafft er ein literarisches Universum jenseits der damals herrschenden Konvention, verstört durch unkontrolliertes Verhalten, erschreckt durch Zügellosigkeit und einen unaufhaltbaren Selbstzerstörungstrieb. Die Verfilmung des historischen Stoffes überzeugt - neben Schauspielern wie Ulrich Mattes (als verräterischer Freund und Liebhaber Sinclairs) oder Ulrich Mühe (als gehörnter Ehemann) - vor allem durch opulente Ausstattung, in die wohl ein Teil des 11 Mio. Mark Budget geflossen ist. Das tragische Schicksal des verkannten Künstlers, die Gratwanderung eines Grenzgängers zwischen Innen- und Außenwelt sollte bei gezieltem Marketing über die kulturell interessierte Klientel hinaus Anklang finden. Optisch muß "Feuerreiter" jedenfalls den Vergleich mit internationalen Historienfilmen nicht scheuen. mk.
Das "große und konsequente Scheitern" reizte Nina Grosse an der Figur des Lyrikers Friedrich Hölderlin, dessen Leben mit allen Höhen und Tiefen einer verzehrenden Leidenschaft reichlich Stoff für ein ausdrucksstarkes Period Piece bietet. Neben der einzigartigen Liebesgeschichte wirft "Feuerreiter" auch einen Blick in die Hochzeit deutscher Literatur und in eine Gesellschaft im Umbruch. Nicht nur kriegerische Auseinandersetzungen prägten die Jahrzehnte nach der Französischen Revolution. Die Literatur erlebte einen Höhenflug, es war die Zeit von Goethe, Schiller, Kleist und Hegel, nach der strengen Klassik brachte die Romantik (mit Novalis, Eichendorff oder E.T.A. Hoffmann) auch eine kulturelle Revolution. Zwischen den Strömungen befindet sich Friedrich Hölderlin, im Jahre 1796 ein junger, aufstrebender Dichter, der in seinen Werken griechisch-antike Versformen auf die deutsche Sprache anwendet, damit aber auf wenig Gegenliebe stößt. Durch Vermittlung seines Freundes Isaac von Sinclair, der den Rebellen liebt, erhält er eine Stelle als Hauslehrer in der Familie des Bankiers Gontard. Bald verfällt der arme Poet der Bankiersgattin Susette. Als er die große Liebe seines Lebens und die Kinder vor den Kriegswirren in Sicherheit bringen soll, entbrennen gefährliche Gefühle. Zurück nach Frankfurt will das Paar fliehen und einen Neuanfang wagen. Durch Gontards überraschende Kampfbereitschaft um die Zuneigung seiner Frau mißlingt der Plan. Die Flucht findet nicht statt, Hölderlin verläßt gedemütigt das Haus. Es bleiben nur gestohlene Momente geheimer Lust. Der Idealist stürzt sich in die Arbeit: "Diotima" und "Hyperion" erscheinen. Um dem Schmerz der permanenten Sehnsucht zu entgehen, nimmt Hölderlin eine Position in Bordeaux an. Susette stirbt an gebrochenem Herzen, der Dichter kann sie nur noch tot in die Arme nehmen. Der Verlust treibt ihn in den Wahnsinn. Auf den ersten Blick irritiert das Äußere von Nina Grosses Hölderlin. Wer einen zarten, schöngeistigen Jüngling erwartet, wird enttäuscht. Martin Feifel vom Hamburger Thalia Theater wirkt eher viril und zupackend. Das hindert ihn aber nicht, die in sich zerrissene Persönlichkeit mit Verve zu verkörpern. Der maßlose Traumtänzer erinnert in seiner radikalen Konsequenz an Figuren wie Jim Morrison, Klaus Kinski oder Rimbaud. Genug ist nicht genug - nach dieser Devise schafft er ein literarisches Universum jenseits der damals herrschenden Konvention, verstört durch unkontrolliertes Verhalten, erschreckt durch Zügellosigkeit und einen unaufhaltbaren Selbstzerstörungstrieb. Die Verfilmung des historischen Stoffes überzeugt - neben Schauspielern wie Ulrich Mattes (als verräterischer Freund und Liebhaber Sinclairs) oder Ulrich Mühe (als gehörnter Ehemann) - vor allem durch opulente Ausstattung, in die wohl ein Teil des 11 Mio. Mark Budget geflossen ist. Das tragische Schicksal des verkannten Künstlers, die Gratwanderung eines Grenzgängers zwischen Innen- und Außenwelt sollte bei gezieltem Marketing über die kulturell interessierte Klientel hinaus Anklang finden. Optisch muß "Feuerreiter" jedenfalls den Vergleich mit internationalen Historienfilmen nicht scheuen. mk.

Die Alterseinstufungen der USK finden sich auf jeder Spieleverpackung und in der Regel auf jedem Datenträger. Auch in einem seriösen Online-Shop wird immer auf die USK-Kennzeichen verwiesen.

  • Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.

    Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Die Spiele wirken abstrakt-symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind sie ab 8-10 Jahren auch komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen- und Mythenwelten zu spielen.
  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen.
  • Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns beim Verkauf von USK18-Artikeln die Identität und Volljährigkeit des Käufers zu prüfen. Für diesen Service der DHL fallen seit April 2012 bei jedem Versand von USK18-Artikeln Kosten in Höhe von 1,99 € pro Paket an. Bei der erstmaligen Sendung an eine neue Empfängeradresse fallen einmalig zusätzliche Kosten in Höhe von 2,65 € für den DHL Service "Identitätsprüfung" an. Bitte haben Sie dafür Ihren Personalausweis zum Zeitpunkt der Zustellung griffbereit.

    Hinweis für internationale Versionen:

    Bitte beachten Sie, dass internationale Versionen grundsätzlich keine deutsche Altersfreigabe erhalten, unabhängig vom Inhalt der Spiele. Daher dürfen diese Spiele ausschließlich als USK18-Versionen verkauft werden.

Feuerreiter - Trailer & Screenshots

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  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

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