Zu den aufregendsten und vielversprechendsten Newcomern der deutschen Rockszene zählt 2009 die Band Eisblume. Das Quintett aus Berlin um Sängerin Ria präsentiert nach der Single "Eisblumen", die es unter die Top Fünf schaffte, mit "Unter dem Eis" ein überzeugendes Debütalbum.
Rockbands gibt es in Deutschland wie Sand am Meer, aber nur wenige gebieten bereits auf ihrem ersten Album über einen so unverwechselbaren und zeitgemäßen Sound wie Eisblume. Den meist nicht ganz einfach zu meisternden Spagat zwischen fragilen Melodien und rockigen Passagen schafft die Gruppe aus der Hauptstadt auf "Unter dem Eis" vorzüglich. Unter der Regie von Ingo Politz (Valicon) macht Eisblume auf dem ersten Longplayer alles richtig. Die Mischung aus eingängigen, äußerst dynamisch arrangierten Rock-Hymnen wie "Sieben" oder "Land in Sicht" und aufwendig instrumentierten Balladen wie "Überleben" funktioniert erstklassig. Vor allem die ausdrucksstarke Stimme von Sängerin Ria, die immer wieder entscheidende Akzente setzt, verfehlt ihre Wirkung nicht. Zu den schönsten Songs der Platte zählt die mit Streicher- und Pianoklängen verzierte Nummer "Louise", bei der Eisblume alle dramaturgischen Register zieht. Nicht weniger faszinierend kommt auch der bereits als Single erfolgreiche Titel "Eisblumen" rüber, eine kongeniale Coverversion des gleichnamigen Songs von Subway To Sally aus dem Jahr 2005.
Norbert Schiegl
Zu den aufregendsten und vielversprechendsten Newcomern der deutschen Rockszene zählt 2009 die Band Eisblume. Das Quintett aus Berlin um Sängerin Ria präsentiert nach der Single "Eisblumen", die es unter die Top Fünf schaffte, mit "Unter dem Eis" ein überzeugendes Debütalbum.
Rockbands gibt es in Deutschland wie Sand am Meer, aber nur wenige gebieten bereits auf ihrem ersten Album über einen so unverwechselbaren und zeitgemäßen Sound wie Eisblume. Den meist nicht ganz einfach zu meisternden Spagat zwischen fragilen Melodien und rockigen Passagen schafft die Gruppe aus der Hauptstadt auf "Unter dem Eis" vorzüglich. Unter der Regie von Ingo Politz (Valicon) macht Eisblume auf dem ersten Longplayer alles richtig. Die Mischung aus eingängigen, äußerst dynamisch arrangierten Rock-Hymnen wie "Sieben" oder "Land in Sicht" und aufwendig instrumentierten Balladen wie "Überleben" funktioniert erstklassig. Vor allem die ausdrucksstarke Stimme von Sängerin Ria, die immer wieder entscheidende Akzente setzt, verfehlt ihre Wirkung nicht. Zu den schönsten Songs der Platte zählt die mit Streicher- und Pianoklängen verzierte Nummer "Louise", bei der Eisblume alle dramaturgischen Register zieht. Nicht weniger faszinierend kommt auch der bereits als Single erfolgreiche Titel "Eisblumen" rüber, eine kongeniale Coverversion des gleichnamigen Songs von Subway To Sally aus dem Jahr 2005.
Norbert Schiegl