Bushido steht weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik. Doch das scheint den Rapper aus Berlin nur umso mehr zu motivieren. Mit "7" (ersguterjunge) erscheint am 31. August sein erstes Album im Vertrieb von Sony BMG, mit dem er den überragenden Erfolg des letzten Longplayers, "Von der Skyline zum Bordstein zurück", wiederholen möchte.
Bushido ist sich dabei der Gefahr durchaus bewusst, den sein rasanter Aufstieg mit sich bringt. Für "Von der Skyline zum Bordstein zurück" wurde er für mehr als 200.000 verkaufte Exemplare mit Platin ausgezeichnet. Wenn sein Album "7", das erste für den neuen Vertriebspartner Sony BMG, deutlich hinter dieser Marke zurückbleiben sollte, dann werden mit Sicherheit die Diskussionen darüber einsetzen, ob er seinen künstlerischen Zenit überschritten hat. Da trifft es sich gut, dass sein Label ersguterjunge bereits fünf Tage vor der VÖ anhand von 100.000 Vorbestellungen Gold-Status für "7" melden kann. Die Person Bushido wird in den Medien weiterhin denkbar kontrovers diskutiert. Seinem Status als Deutschlands erfolgreichster Rapper der letzten vier Jahre hat das aber nicht gerade geschadet. Im Gegenteil, seine ständige Präsenz hat inzwischen dazu geführt, dass aus dem Underground-Rapper von einst ein richtiger Pop-Star geworden ist, der mit Preisen wie etwa dem Echo geradezu überhäuft wird. "Der Erfolg des letzten Albums hat mich überrascht, denn normalerweise war es in den letzten Jahren so, dass bei einer Stückzahl von 100.000 bis 120.000 eine natürliche Grenze erreicht war", beschreibt der Rapper. "Gerade für jemanden wie mich, der keine Musik für die breite Masse macht, sondern aus einer gewissen Sparte kommt, ist es sehr ungewöhnlich, mit Platin ausgezeichnet zu werden."
Trotzdem ist Bushido auf dem Boden geblieben und hat sich zum gewieften Geschäftsmann entwickelt, der sich seine nächsten Schritte sehr genau überlegt. Nachdem sein Künstlervertrag bei Universal ausgelaufen war, entschied er sich für die größtmögliche Unabhängigkeit und schloss einen Vertrag mit Sony BMG ab. "Die Möglichkeiten, über den Vertriebsdeal mit Sony BMG Geld zu verdienen, sind natürlich für mich viel größer, als wenn ich wieder einen klassischen Künstlervertrag unterschrieben hätte." Und so gönnte er sich eben keinen längeren Urlaub, sondern ging zusammen mit Produzenten wie Chakuza wieder ins Studio, um einen ebenbürtigen Nachfolger für "Von der Skyline zum Bordstein zurück" einzuspielen. Und genau das ist ihm mit "7" auch überaus eindrucksvoll gelungen. Bereits "Alles verloren", die erste Singleauskopplung, die sich in dieser Woche auf Rang vier platziert, zeigt, dass Bushido auch diesmal wieder ganz genau hingeschaut hat und seine Umwelt so nüchtern und realistisch wie nur möglich beschreibt. Auch andere Songs wie "Wo du hier gelandet bist" beschäftigen sich auf recht drastische Art und Weise mit den Schattenseiten des Lebens. Mit "7" wollte Bushido kein Konzeptalbum abliefern, auch wenn im Vorfeld immer wieder die Rede davon war, dass er sich darauf ausführlich mit den sieben Todsünden und den sieben Tugenden der Samurai auseinandersetzen würde. "Für mich steht der Titel eher dafür, dass dies mein siebtes richtiges Soloalbum ist."
Bushido steht weiterhin im Kreuzfeuer der Kritik. Doch das scheint den Rapper aus Berlin nur umso mehr zu motivieren. Mit "7" (ersguterjunge) erscheint am 31. August sein erstes Album im Vertrieb von Sony BMG, mit dem er den überragenden Erfolg des letzten Longplayers, "Von der Skyline zum Bordstein zurück", wiederholen möchte.
Bushido ist sich dabei der Gefahr durchaus bewusst, den sein rasanter Aufstieg mit sich bringt. Für "Von der Skyline zum Bordstein zurück" wurde er für mehr als 200.000 verkaufte Exemplare mit Platin ausgezeichnet. Wenn sein Album "7", das erste für den neuen Vertriebspartner Sony BMG, deutlich hinter dieser Marke zurückbleiben sollte, dann werden mit Sicherheit die Diskussionen darüber einsetzen, ob er seinen künstlerischen Zenit überschritten hat. Da trifft es sich gut, dass sein Label ersguterjunge bereits fünf Tage vor der VÖ anhand von 100.000 Vorbestellungen Gold-Status für "7" melden kann. Die Person Bushido wird in den Medien weiterhin denkbar kontrovers diskutiert. Seinem Status als Deutschlands erfolgreichster Rapper der letzten vier Jahre hat das aber nicht gerade geschadet. Im Gegenteil, seine ständige Präsenz hat inzwischen dazu geführt, dass aus dem Underground-Rapper von einst ein richtiger Pop-Star geworden ist, der mit Preisen wie etwa dem Echo geradezu überhäuft wird. "Der Erfolg des letzten Albums hat mich überrascht, denn normalerweise war es in den letzten Jahren so, dass bei einer Stückzahl von 100.000 bis 120.000 eine natürliche Grenze erreicht war", beschreibt der Rapper. "Gerade für jemanden wie mich, der keine Musik für die breite Masse macht, sondern aus einer gewissen Sparte kommt, ist es sehr ungewöhnlich, mit Platin ausgezeichnet zu werden."
Trotzdem ist Bushido auf dem Boden geblieben und hat sich zum gewieften Geschäftsmann entwickelt, der sich seine nächsten Schritte sehr genau überlegt. Nachdem sein Künstlervertrag bei Universal ausgelaufen war, entschied er sich für die größtmögliche Unabhängigkeit und schloss einen Vertrag mit Sony BMG ab. "Die Möglichkeiten, über den Vertriebsdeal mit Sony BMG Geld zu verdienen, sind natürlich für mich viel größer, als wenn ich wieder einen klassischen Künstlervertrag unterschrieben hätte." Und so gönnte er sich eben keinen längeren Urlaub, sondern ging zusammen mit Produzenten wie Chakuza wieder ins Studio, um einen ebenbürtigen Nachfolger für "Von der Skyline zum Bordstein zurück" einzuspielen. Und genau das ist ihm mit "7" auch überaus eindrucksvoll gelungen. Bereits "Alles verloren", die erste Singleauskopplung, die sich in dieser Woche auf Rang vier platziert, zeigt, dass Bushido auch diesmal wieder ganz genau hingeschaut hat und seine Umwelt so nüchtern und realistisch wie nur möglich beschreibt. Auch andere Songs wie "Wo du hier gelandet bist" beschäftigen sich auf recht drastische Art und Weise mit den Schattenseiten des Lebens. Mit "7" wollte Bushido kein Konzeptalbum abliefern, auch wenn im Vorfeld immer wieder die Rede davon war, dass er sich darauf ausführlich mit den sieben Todsünden und den sieben Tugenden der Samurai auseinandersetzen würde. "Für mich steht der Titel eher dafür, dass dies mein siebtes richtiges Soloalbum ist."