Verkauf Mann in der eisernen Maske

Mann in der eisernen Maske - DVD

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Informationen zu Mann in der eisernen Maske

Darsteller:

  • Leonardo DiCaprio - Ludwig XIV/ Phillippe
  • Jeremy Irons - Aramis
  • John Malkovich - Athos
  • Gérard Depardieu - Porthos
  • Gabriel Byrne - D' Artagnan
  • Anne Parillaud - Königin Anne
  • Judith Godrèche - Christine
  • Edward Atterton - Leutnant André
  • Altersfreigabe:
  • Info

  • Originaltitel:
  • The Man in the Iron Mask
  • EAN:
  • 4045167003408
  • Regisseur:
  • Randall Wallace
  • Sprache:
  • Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch
  • Untertitel:
  • Französisch, Spanisch, Italienisch, Dt. f. Hörg., Engl. f. Hörg., Finnisch, Niederländisch, Schwedisch
  • Produzent:
  • Randall Wallace
  • Land:
  • USA, Frankreich
  • Länge:
  • 127 Minuten
  • Bildformat:
  • 1:1,85 - 16:9
  • Tonformate:
  • Dolby Surround, Dolby Digital (AC3)
  • Erscheinungsdatum:
  • 04.09.2006
  • Extras:
  • Kapiteleinteilung
    Trailer
    Audiokommentarspur
Auszeichnungen:

Bogey - Box Office Germany Award 1998 1000 Besucher pro Kopie am Startwochenende
"Einer für alle, alle für einen!" Erneut schallt Alexandre Dumas' legendärer Treueschwur inmitten protziger Residenzen, finsterer Verliese und stolzer Königstruppen, wobei die Musketiere nach Bertrand Taverniers "D'Artagnans Tochter" ein weiteres Mal als Frührentner um Frankreichs Wohl streiten müssen. Mit großen Namen vor und hinter der Kamera versucht sich Regiedebütant Randall Wallace an einem romantischen Abenteuerfilm, der weder epischen Atem, noch Wucht und Vitalität von "Braveheart" erreicht, dessen von Wallace verfaßtes Oscar-nominiertes Drehbuch Mel Gibson zum Welthit formte. Ähnliche Profite hat "Der Mann in der eisernen Maske" kaum zu erwarten, obwohl die von Jungstar Leonardo Di Caprio angeführte Besetzungsliste ein appetitlicher Köder für hungrige Kinofans sein dürfte. Daß Hollywood einem Schriftsteller, der hier erst sein zweites Skript vorlegte, die Regie dieses Renommierprojektes anvertraute, dessen 40-Mio.-Dollar-Budget den Anspruch des Stoffes sichtlich kaum deckt, zementiert zwar den amerikanischen Traum, nicht aber den Glauben an Autodidakten. Statisch und konventionell in der Bildgestaltung hat Wallace eine weitere Adaption von Dumas' Roman "Zwanzig Jahre später" in Angriff genommen, der, wie schon die Verfilmungen Allan Dwans (1929), James Whales (1939) oder auch Mike Newells (1977) frei mit der Vorlage umgeht. Die größte Übereinstimmung mit letzterer ist der Verzicht auf Klischeeschurken vom Schlage De Rocheforts oder Fouquets sowie die Zeichnung von Aramis (Jeremy Irons, noch der überzeugendste Musketier) als zentralen Konspirateur, der der Herrschaft Ludwigs XIV. ein Ende setzen will. Mit subtil-arroganten Gesichtszügen und einem erstmals dem Roman entsprechenden Alter ist Di Caprio eine gute Wahl für diese Rolle, wobei der "Titanic"-Star mit dem charakterlich diametral entgegengesetzten Zwillingsbruder des Königs weniger gut zurechtkommt. Dieser schmachtet sechs Jahre lang, unter einer eisernen Maske seiner Identität und Lebenshoffnung beraubt, in einer Festung, bis ihn Aramis, Athos (John Malkovich) und Porthos (Gérard Depardieu - Gefangener der Lust, körperlicher Blähungen und grobstrichiger Charakterisierung) befreien. Nach einem Crashkurs in höfischer Dekadenz soll der kindlich gebliebene Blutsverwandte in einer Geheimaktion an die Stelle seines Zwillingsbruders treten, der ihn einst zum trostlosen Leben im Kerker verdammte und Frankreich an den Rande des Bürgerkriegs führte. Größter Gegner der Verschwörer ist deren ehemaliger Mitstreiter D'Artagnan (Gabriel Byrne), der aus geheimnisvollen Motiven heraus den König mit Hundetreue verteidigt, womit seine Figur wie ein lästiger Hinkelstein aufs Gemüt des Zuschauers drückt. Wie D'Artagnan, so werden auch die anderen Charaktere mitunter unfreiwiliger Komik preisgegeben, weil Wallace Pathos und Kitsch gerne mit Theatralik verwechselt und zudem im Bild längst vermittelte Sachverhalte durch redundante Dialoge übererklärt. Subtilität ist nicht das Metier dieses Regisseurs, dem sein Film nach kurzer Zeit, gleitet. Die mythischen Qualitäten des Stoffes, um dessen Hauptfigur sich ein Rätsel in Kaspar-Hauser-Dimensionen rankt, bleiben weitgehend ungenutzt. Sein Action-Potential auch, verlangt doch das Mantel-und-Degen-Genre Kampfakrobatik, die sich nicht nur auf zwei Sequenzen (die erste nach 90 Minuten!) beschränkt. Somit bleibt das größte Rätsel um den Mann in der eisernen Maske, warum ihm so viele profilierte Namen nicht ein würdigeres Forum verschaffen konnten. kob.
"Einer für alle, alle für einen!" Erneut schallt Alexandre Dumas' legendärer Treueschwur inmitten protziger Residenzen, finsterer Verliese und stolzer Königstruppen, wobei die Musketiere nach Bertrand Taverniers "D'Artagnans Tochter" ein weiteres Mal als Frührentner um Frankreichs Wohl streiten müssen. Mit großen Namen vor und hinter der Kamera versucht sich Regiedebütant Randall Wallace an einem romantischen Abenteuerfilm, der weder epischen Atem, noch Wucht und Vitalität von "Braveheart" erreicht, dessen von Wallace verfaßtes Oscar-nominiertes Drehbuch Mel Gibson zum Welthit formte. Ähnliche Profite hat "Der Mann in der eisernen Maske" kaum zu erwarten, obwohl die von Jungstar Leonardo Di Caprio angeführte Besetzungsliste ein appetitlicher Köder für hungrige Kinofans sein dürfte. Daß Hollywood einem Schriftsteller, der hier erst sein zweites Skript vorlegte, die Regie dieses Renommierprojektes anvertraute, dessen 40-Mio.-Dollar-Budget den Anspruch des Stoffes sichtlich kaum deckt, zementiert zwar den amerikanischen Traum, nicht aber den Glauben an Autodidakten. Statisch und konventionell in der Bildgestaltung hat Wallace eine weitere Adaption von Dumas' Roman "Zwanzig Jahre später" in Angriff genommen, der, wie schon die Verfilmungen Allan Dwans (1929), James Whales (1939) oder auch Mike Newells (1977) frei mit der Vorlage umgeht. Die größte Übereinstimmung mit letzterer ist der Verzicht auf Klischeeschurken vom Schlage De Rocheforts oder Fouquets sowie die Zeichnung von Aramis (Jeremy Irons, noch der überzeugendste Musketier) als zentralen Konspirateur, der der Herrschaft Ludwigs XIV. ein Ende setzen will. Mit subtil-arroganten Gesichtszügen und einem erstmals dem Roman entsprechenden Alter ist Di Caprio eine gute Wahl für diese Rolle, wobei der "Titanic"-Star mit dem charakterlich diametral entgegengesetzten Zwillingsbruder des Königs weniger gut zurechtkommt. Dieser schmachtet sechs Jahre lang, unter einer eisernen Maske seiner Identität und Lebenshoffnung beraubt, in einer Festung, bis ihn Aramis, Athos (John Malkovich) und Porthos (Gérard Depardieu - Gefangener der Lust, körperlicher Blähungen und grobstrichiger Charakterisierung) befreien. Nach einem Crashkurs in höfischer Dekadenz soll der kindlich gebliebene Blutsverwandte in einer Geheimaktion an die Stelle seines Zwillingsbruders treten, der ihn einst zum trostlosen Leben im Kerker verdammte und Frankreich an den Rande des Bürgerkriegs führte. Größter Gegner der Verschwörer ist deren ehemaliger Mitstreiter D'Artagnan (Gabriel Byrne), der aus geheimnisvollen Motiven heraus den König mit Hundetreue verteidigt, womit seine Figur wie ein lästiger Hinkelstein aufs Gemüt des Zuschauers drückt. Wie D'Artagnan, so werden auch die anderen Charaktere mitunter unfreiwiliger Komik preisgegeben, weil Wallace Pathos und Kitsch gerne mit Theatralik verwechselt und zudem im Bild längst vermittelte Sachverhalte durch redundante Dialoge übererklärt. Subtilität ist nicht das Metier dieses Regisseurs, dem sein Film nach kurzer Zeit, gleitet. Die mythischen Qualitäten des Stoffes, um dessen Hauptfigur sich ein Rätsel in Kaspar-Hauser-Dimensionen rankt, bleiben weitgehend ungenutzt. Sein Action-Potential auch, verlangt doch das Mantel-und-Degen-Genre Kampfakrobatik, die sich nicht nur auf zwei Sequenzen (die erste nach 90 Minuten!) beschränkt. Somit bleibt das größte Rätsel um den Mann in der eisernen Maske, warum ihm so viele profilierte Namen nicht ein würdigeres Forum verschaffen konnten. kob.

Die Alterseinstufungen der USK finden sich auf jeder Spieleverpackung und in der Regel auf jedem Datenträger. Auch in einem seriösen Online-Shop wird immer auf die USK-Kennzeichen verwiesen.

  • Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.

    Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Die Spiele wirken abstrakt-symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind sie ab 8-10 Jahren auch komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen- und Mythenwelten zu spielen.
  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen.
  • Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns beim Verkauf von USK18-Artikeln die Identität und Volljährigkeit des Käufers zu prüfen. Für diesen Service der DHL fallen seit April 2012 bei jedem Versand von USK18-Artikeln Kosten in Höhe von 1,99 € pro Paket an. Bei der erstmaligen Sendung an eine neue Empfängeradresse fallen einmalig zusätzliche Kosten in Höhe von 2,65 € für den DHL Service "Identitätsprüfung" an. Bitte haben Sie dafür Ihren Personalausweis zum Zeitpunkt der Zustellung griffbereit.

    Hinweis für internationale Versionen:

    Bitte beachten Sie, dass internationale Versionen grundsätzlich keine deutsche Altersfreigabe erhalten, unabhängig vom Inhalt der Spiele. Daher dürfen diese Spiele ausschließlich als USK18-Versionen verkauft werden.

Mann in der eisernen Maske - Trailer & Screenshots

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    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

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