Kombiniert man die aufputschenden Actionmomente furios choreographierter Hongkong-Spektakel mit schrägem Killer-Humor à la "Ein Mann - ein Mord" und einer süßlichen Lovestory wie in "Eine Hochzeit zum Verlieben", so erhält man die hochenergetische Actionkomödie "Volltreffer". Die durchtrainierten Jungmimen Mark Wahlberg, Lou Diamond Phillips, Bokeem Woodbine und Antonio Sabato Jr. sind die vier ansehnlichen "Young Guns", die sich in Kirk Wongs Ballerspaß mit grellem Spice-Boy-Chic und Charme durch die cartoonhaften Geschehnisse feuern. Das jugendliche Publikum zeigte sich angetan und bescherte der Teenager-Testosteron-Unterhaltung mit elf Mio. Dollar am Startwochenende die Spitze der US-Charts.
Bereits in der hochexplosiven Eröffnungsequenz demonstriert Hongkong-Veteran Kirk Wong, wo er sein Action-Handwerk gelernt hat. Unzählige Runden abgefeuerte Munition, aufwendige Pyrotechnik und cool durchchoreographierte Bewegungsabläufe ergeben einen rapide geschnittenen, ästhetisch servierten Actioncocktail. Das Offbeat-Humor-Element kommt ebenfalls umgehend zum Tragen, als sich herausstellt, daß der gutmütige Mel (Wahlberg) von seinen High-Tech-Auftragskiller-Kollegen buchstäblich bis aufs Blut ausgenutzt wird. Er erledigt den Anschlag auf einen Mafiaboß unwissentlich im Alleingang und läßt sich dann noch seinen Bonus von seinem Kumpel Cisco (Phillips) abschwatzen. Mels Dilemma ist, daß er von jedem gemocht werden will und sich daher auch von seiner quengeligen Verlobten (Christina Applegate) und seiner zänkischen Geliebten (Lela Rochon) auf der Nase herumtanzen läßt. Entgegen seines Instinkts willigt er ein, mit seinen Kollegen eine Entführung zu begehen. Das Opfer ist die naseweise Keiko (China Chow liefert ein beachtliches Debüt), die sich als äußerst schlechte Wahl entpuppt. Denn nicht nur ist ihr Vater nach einem narzißtischen Filmprojekt bankrott, ihr Taufpate ist obendrein der Boß (Avery Brooks) des Killerkleeblatts. Und wie sich bald herausstellt, kann der extrem unangenehm werden, wenn er betrogen wird.
Wahlberg stellt hier erneut einen ähnlich naiven Charakter dar wie in "Boogie Nights" und spielt mit Links in die Gunst der Zuschauer. Phillips glänzt als hinterlistiger Verräter, während die beiden anderen Mitspieler weitgehend im Hintergrund bleiben. Herausragend sind vor allem die atemberaubenden Stunts, die u. a. einen spektakulären Hochhaussprung und ein unkonventionelles Autoausweichmanöver umfassen. Sie werden dem thrillsuchenden Publikum garantiert im Gedächtnis bleiben. ara.
Kombiniert man die aufputschenden Actionmomente furios choreographierter Hongkong-Spektakel mit schrägem Killer-Humor à la "Ein Mann - ein Mord" und einer süßlichen Lovestory wie in "Eine Hochzeit zum Verlieben", so erhält man die hochenergetische Actionkomödie "Volltreffer". Die durchtrainierten Jungmimen Mark Wahlberg, Lou Diamond Phillips, Bokeem Woodbine und Antonio Sabato Jr. sind die vier ansehnlichen "Young Guns", die sich in Kirk Wongs Ballerspaß mit grellem Spice-Boy-Chic und Charme durch die cartoonhaften Geschehnisse feuern. Das jugendliche Publikum zeigte sich angetan und bescherte der Teenager-Testosteron-Unterhaltung mit elf Mio. Dollar am Startwochenende die Spitze der US-Charts.
Bereits in der hochexplosiven Eröffnungsequenz demonstriert Hongkong-Veteran Kirk Wong, wo er sein Action-Handwerk gelernt hat. Unzählige Runden abgefeuerte Munition, aufwendige Pyrotechnik und cool durchchoreographierte Bewegungsabläufe ergeben einen rapide geschnittenen, ästhetisch servierten Actioncocktail. Das Offbeat-Humor-Element kommt ebenfalls umgehend zum Tragen, als sich herausstellt, daß der gutmütige Mel (Wahlberg) von seinen High-Tech-Auftragskiller-Kollegen buchstäblich bis aufs Blut ausgenutzt wird. Er erledigt den Anschlag auf einen Mafiaboß unwissentlich im Alleingang und läßt sich dann noch seinen Bonus von seinem Kumpel Cisco (Phillips) abschwatzen. Mels Dilemma ist, daß er von jedem gemocht werden will und sich daher auch von seiner quengeligen Verlobten (Christina Applegate) und seiner zänkischen Geliebten (Lela Rochon) auf der Nase herumtanzen läßt. Entgegen seines Instinkts willigt er ein, mit seinen Kollegen eine Entführung zu begehen. Das Opfer ist die naseweise Keiko (China Chow liefert ein beachtliches Debüt), die sich als äußerst schlechte Wahl entpuppt. Denn nicht nur ist ihr Vater nach einem narzißtischen Filmprojekt bankrott, ihr Taufpate ist obendrein der Boß (Avery Brooks) des Killerkleeblatts. Und wie sich bald herausstellt, kann der extrem unangenehm werden, wenn er betrogen wird.
Wahlberg stellt hier erneut einen ähnlich naiven Charakter dar wie in "Boogie Nights" und spielt mit Links in die Gunst der Zuschauer. Phillips glänzt als hinterlistiger Verräter, während die beiden anderen Mitspieler weitgehend im Hintergrund bleiben. Herausragend sind vor allem die atemberaubenden Stunts, die u. a. einen spektakulären Hochhaussprung und ein unkonventionelles Autoausweichmanöver umfassen. Sie werden dem thrillsuchenden Publikum garantiert im Gedächtnis bleiben. ara.