Einfach das Ende der Welt
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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-130889854080891
Bildformat1:1,85/16:9
DarstellerNathalie Baye (Mutter), Vincent Cassel (Antoine), Marion Cotillard (Catherine), Léa Seydoux (Suzanne), Gaspard Ulliel (Louis), Antoine Desrochers (Pierre)
SystemDVD
HerausgeberSony Music Entertainment Germany GmbH
HauptbeschreibungDas kanadische Wunderkind, wie Xavier Dolan genannt wird, kehrt nach dem Jury-Preis 2014 für "Mommy" zum fünften Mal nach Cannes zurück. In seinem sechsten Film holt er erstmals große Stars vor die Kamera und weitet sein Spektrum aus, erzählt nicht von Müttern und Söhnen, sondern von Familie. Es ist selbstverständlich, dass Dolan auch mit der Verfilmung des eher sperrigen Theaterstücks von Jean-Luc Lagarce eine ungewöhnliche Perspektiven einnimmt. Er mixt eine Überdosis Pop (Original-Score Gabriel Yared) mit Kreisch-Orgien, die gehörig an den Nerven zerren. Trotzdem verliert er keine Sekunde seine Erzählung aus den Augen, findet immer wieder den direkten, unverstellten Blick auf seinen Protagonisten - und der geht unter die Haut: Ein schwuler Autor kehrt nach zwölf Jahren Abwesenheit nach Hause zurück, um seiner Familie zu beichten, dass er sterben wird. Die Animositäten einer dysfunktionalen Familie liefern den Hintergrund: Die jüngere Schwester ist dauer-high und dauerbeleidigt, weil der Bruder sie im Stich ließ, als sie noch ein Kind war. Sie ist im symbiotischen Konkurrenzkampf mit der Mutter, die schon immer äußeren Schein mit echter Befindlichkeit verwechselte und Gefühle hinter einer Fassade aus Klischees verbirgt, und sich im Dauer- Clinch mit dem älteren Bruder und seinem unerträglichen Macho-Gehabe befindet. Nur dessen unsichere, aber herzliche Frau versteht, warum das Familientreffen anberaumt wurde. Die Bühne des Hauses wird nur kurz verlassen - Anreise, wenige Flashbacks, eine ungeschnittene, halsbrecherische Autofahrt der beiden Brüder, ein Telefonat, das erklärt, dass es draußen jemanden gibt, der auf ihn wartet. Nie leugnet der Film seine Theaterherkunft, bezieht eben daraus Dichte und Wucht, ähnlich Polanskis "Der Gott des Gemetzels", allerdings ohne dessen scharfsinnigen Blick und ohne jede Art von Humor. Dolan konzentriert sich auf die Tragödie der Unfähigkeit zum Zuhören, zur Empathie, zum Sehen des Abgrunds, der sich mit jedem Wort auftut. Hinter der oft anstrengenden Oberfläche aus Lärm und Gebrüll ist die Verletzlichkeit der Figuren spürbar, der Blick in Gaspar Ulliels fragende, zweifelnde, wissende Augen berührend. Dass er am Ende mit seiner Mission scheitert, seiner Familie einmal die Wahrheit zu sagen, ist angesichts dessen, was ihn erwartet, letztlich irrelevant. Die Darsteller liefern exzellente Leistungen, offenbaren die Spannung zwischen Geschwistern, Einsamkeit und Bitterkeit. Die Jury, deren Mitglied Dolan im letzten Jahr war, verlieh dem starken Kammerspiel den Großen Preis. boe.
ProduktionslandKanada/Frankreich
RegieXavier Dolan
UntertitelDeutsch
Produktionsjahr2016
Anzahl pro Packung1
Altersfreigabe12
Erscheinungsdatum 14.07.2017
AuszeichnungenInternationale Filmfestspiele in Cannes 2016 (Kategorie "Großer Preis")
SpracheDeutsch DD 5.1/Deutsch DD 2.0/Französisch DD 5.1

Kundenbewertungen Drama

Gesamtbewertung

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