Die vermittelte Welt. Elemente für eine Medientheorie - Bernhard Pelzl  [Gebundene Ausgabe]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783205786665
Höhe21 cm
ProduktformGebundene Ausgabe
Auflage1
Seitenanzahl326
HerausgeberBöhlau Wien
InhaltsverzeichnisVorrede 1.Zum Anfang ein Bekenntnis 2. Präsumtionen 2.1. Präsumtion Konstruktivismus 2.1.1 'Modellabhängiger Realismus'. 2.1.2 Konstruktivismus und Forschungsethik 2.1.3 'Epistemologischer Konstruktivismus' 2.2 Beziehung als Erkenntniszugang 2.3 'Vermittlung' als Wesensmerkmal menschlicher Existenz 3. Das Ergebnis: vom individuellen Horizont zum gemeinsamen Bild der Welt 4. Instrumente der Vermittlung 5. Zusammenfassung: Grundlegende Elemente für eine Medientheorie Medienbox S. 30: (1) Es gibt die wirkliche Welt, den wirklichen Kosmos. (2) Doch der Mensch hat keinen unmittelbaren Zugang zu ihr und kein unmittelbares Verständnis von ihr. Deshalb muss ihm die Wirklichkeit vermittelt werden. (3) Ungeachtet der Unmöglichkeit der unmittelbaren Erkenntnis der Wirklichkeit ist der Mensch Teil der wirklichen Welt und damit wirklich wie diese. (4) Die Vermittlung der Erkenntnis der Wirklichkeit erfolgt in menschlichen Beziehungen. (5) Die Beziehungen sind bestimmt durch die Fähigkeiten der Wahrnehmung von Phänomenen, die eigene Wahrnehmungen mit den Wahrnehmungen von anderen zu vergleichen, die eigenen Wahrnehmungen sowie die Ergebnisse der Vergleiche mit den Wahrnehmungen von anderen zu bezweifeln, sich für eine bestimmte Deutung von Wahrnehmungen zu entscheiden und danach zu leben. Erster Teil Ästhetik: Über die Deutung der Welt durch 'Denkgewohnheiten' I. Einleitung 1. Über die Schwierigkeit zu vermitteln. Zum Einstieg ein Experiment 2. Problem und Zielsetzung 2. Eine neue Gefahr: Betrug und Täuschung durch Technik ? 3. Das 'medientheoretische Trivium' 3. Spezialproblem 'Ästhetik'. II. Modellhafte Darstellung des Wahrnehmungs- Vermittlungsprozesses am Beispiel des 'Hochzeitsbildes d es Giovanni Arnolfini' von Jan van Eyck 1. Das 'Ereignis' 2. Die Wahrnehmung des Paares Arnolfini – Cenami durch Jan van Eyck 3. Wie Jan van Eyck durch sein Bild seine Wahrnehmung des Paares Arnolfini – Cenami weitererzählt 3. Das vordergründige Zeichensystem des 'Hochzeitsbildes': Allegorien 3.2 Die Überwindung der Allegorie durch Jan van Eyck im 'Hochzeitsbild' 4. Jan van Eyck und die Selbstbezüglichkeit. 5. Der Vermittlungsprozess als 'Selbstinszenierung' des Vermittlers 6. Exkurs zur Selbstinszenierung: 'Impression Management'. 6. Kleider, Marken, Image 6.2 Körpersprache 6.2. Gestik 6.2.2 Mimik 6.3 Sprachliche Äußerungen 6.4 Klassifikation von zwei Menschentypen 7. Der Vermittlungsprozess als 'Selbstinszenierung' des Vermittlers – Fortsetzung. 8. Exkurs: Der Palazzo Rucellai als Fallbeispiel für die Entdeckung der Zeit 9. Vermittlung als 'Zeugenschaft' 0. Zusammenfassung: Der Wahrnehmungs- Vermittlungsprozess im sogenannten 'Hochzeitsbild des Giovanni Arnolfini' von Jan van Eyck. . Wahrnehmung durch unbeteiligte Dritte: Distanz und Komplexität. 2. Warum unterschiedliche Wahrnehmung überhaupt stattfindet: eine Antwort von Umberto Eco III. Elemente fü r eine Theorie der (Medien-) Ästhetik. . Der Ausgangspunkt für eine Theorie der Ästhetik: unterschiedliche Deutungen ein und desselben Zeichens und daher unterschiedliche Wahrnehmungen Medienbox S. 87: (6) Wahrnehmung erfolgt bei verschiedenen Menschen und Menschengruppen nach unterschiedlichen Denkgewohnheiten (Interpretationsregeln). (7) Aufgrund dieser unterschiedlichen Denkgewohnheiten gibt es unterschiedliche Deutungen der durch dieselben oder gleichen Zeichen vermittelten Wahrnehmungen und daher unterschiedliche Wahrnehmungen. 2. Wie 'Denkgewohnheiten' entstehen: Theorien und Modelle 2. Der Mensch in seinen sozialen Beziehungen: das Modell der 'Sozialen Netzwerke' 2.1. Rekonstruktion eines Wahrnehmungskonzepts im Modell der 'Sozialen Netzwerke': Sozialisation durch Wechselwirkung des Individuums mit seiner sozialen Umwelt 2.1.2 Auswirkungen des Wahrnehmungskonzepts des Modells der 'Sozialen Netzwerke' auf die Wahrnehmung der Welt durch Massenmedien 2.1.3 Eigene Erfahrungen 2.2 Das Erlernen von Rollen und die Entstehung von Identität: der 'Symbolische Interaktionismus'. 2.3 Wahrnehmung wird durch Sprache bestimmt: Habermas’ 'Theorie des kommunikativen Handelns' 2.4 Das Erklärungsmodell der 'Ethnomethodologie': Zu 'Alltagswissen' verallgemeinerte persönliche Erfahrung 2.5 Über die Zusammenführung individuell unterschiedlicher Deutungen von Zeichen zu gemeinsamen 'Denkgewohnheiten' durch 'Bildersprechen' 2.5. Wahrnehmungsabstimmung aufgrund gemeinsamer Interessen: das Modell der 'Fragmentierten Gesellschaft'. 2.5.2 Rekonstruktion eines Wahrnehmungskonzepts im Modell der 'Fragmentierten Gesellschaft': Nutzenoptimierung menschlicher Beziehungen 2.6 Der Weg zu gemeinsamer Wahrnehmung als Grundlage für ein gemeinsames Verstehen: Kommunikation Medienbox S. 09: (8) Unterschiedliche Deutungen von Wahrnehmungen werden durch Kommunikation harmonisiert. 3. Zeit und Raum als Deutungseinschränkungen von Wahrnehmungen. 3.1 Zeitliche Positionierung. 3.2 Zeitliche Fixierung eines Bildes bedingt dessen Definition im Raum Medienbox S. 3: (9) Die Deutungsvielfalt von Wahrnehmungen wird durch deren zeitliche Fixierung und räumliche Positionierung eingeschränkt. 4. Konsequenz: Die zeitliche und räumliche Positionierung von Bildern als medienästhetisches Gestaltungsmittel 4. Die Bedeutung zeitlicher und räumlicher Bildfixierung in der Werbung 4. Beispiel Archäologie 5. Zeitverdichtung 5. Exkurs: Das 'Bild im Bild' als Mittel zur Einschränkung der Deutungsvielfalt von Wahrnehmungen. 5.2 Konsequenz: Zeitverdichtung als medienästhetisches Gestaltungsmittel 5.2. Anmerkung: Zum Begriff 'Virtueller Raum' 5.2.2 Konsequenz: Zeitverdichtung als medienästhetisches Gestaltungsmittel – Fortsetzung 5.2.3 Zeitverdichtung: Grundstruktur menschlicher Interaktion 5.2.4 Konsequenz: Zeitverdichtung als medienästhetisches Gestaltungsmittel – Fortsetzung 5.3 Zeitverdichtung und Ereignisdeutung Medienbox S. 32: (0) Die Deutung von Wahrnehmungen führt zu Zeitverdichtung, auch als Voraussetzung für deren Kommunizier- und Vermittelbarkeit Zweiter teil rhetorik: Über die vermittlung der Welt durch Bestätigung der Denkgewohnheiten und Überzeugung I. Einleitung Gespräche beim Betrachten des 'Hochzeitsbildes des Giovanni Arnolfini' in der National Gallery, London II. Was Rhetorik eigentlich ist 1. Definitionen 2. Der wichtigste Erfolgsfaktor für Rhetorik: Selbstvertrauen 3. Zur sogenannten 'Handbuch-Rhetorik'. 4. Rhetorik und Massenmedien. 5. Das zentrale Merkmal von Rhetorik: Persuasion – 'Überzeugung' (= Propaganda)5 6. Zum Verhältnis Rhetorik – Kommunikation III. Rhetorisches Fallbeispiel (1): Die 'Pfingstrede' d es Simon Petrus 1. Der Text der 'Pfingstrede' 2. Exkurs: Die Herkunft des Begriffs Propaganda 3. Die 'Pfingstrede' des Petrus: die erste Propagandarede 4. Aus dem Fallbeispiel abzuleitende Voraussetzungen für rhetorisches Handeln und erfolgreiches Vermitteln IV. Publizität: Voraussetzung rhetorischer Wirkungsmacht in d er Ge sellschaft 1. Zur Geschichte und Semantik des Begriffs 'Öffentlichkeit' 2. Publizität und Erfolgsmessung rhetorischen Handelns 2. Erfolgsbedingungen 'Doxa' und "Confirmation" 2.2 Rhetorisches Fallbeispiel (2): Warum der Apostel Paulus in Athen scheiterte 2.3 Ursachen für das Scheitern von Vermittlungsprozessen: 'Gegenbearbeitung' 3. Das rhetorische Setting als wichtigster Bezugspunkt des Oratorethos V. Das Oratorethos 1. Manifestationen des Oratorethos 2. Selbstbezüglichkeit 2. Die Selbstbezüglichkeit des Redners als Wesenszug des Oratorethos 2.2 Die Selbstbezüglichkeit als Wesenszug der Massenmedien 2.3 Das Gemeinsame der Selbstbezüglichkeit des Redners und der Massenmedien: 'Rollenmacht' 3. Selbstinszenierung – 'Impression Management' 3. Exkurs: Zur Geschichte der Selbstinszenierung in der Porträtkunst 3.2 Psychologie der Selbstinszenierung. 4. Und die Inhalte ?. VI. Die Rede . Noch einmal: das rhetorische Fallbeispiel 'Pfingstrede' des Simon Petrus. Die Dialektik der Plausibilität 2. Die Struktur der 'Pfingstrede' des Simon Petrus 3. Überprüfung der Relevanz der Struktur-Elemente der 'Pfingstrede' an John F. Kennedys Rede 1963 in Berlin (Fallbeispiel 3). 4. Der zentrale Unterschied zwischen der Petrus- und der Kennedy-Rede 5. Vergleich der Instrumente und Erfolgsbedingungen der Kennedy- und der Petrus-Rede 6. Anmerkungen zum Chárisma/zur Autorität des Redners 6. Anaximenes und Alexander der Große 6.2 Eine geschichtsphilosophische Anmerkung zur Autoritätsfrage VII. Zur Ent stehung und zum Wesen der Rhe torik. . Die gesellschaftliche Voraussetzung: die Demokratie 2. Die weltanschauliche Begründung: die Sophisten 3. Protagoras: der Mensch als Maß aller Dinge ? 4. Gorgias und der Vorwurf der Manipulation 5. Anmerkung: Protagoras und Petrus . Platon und die Sophistik. 7. Aristoteles’ Theorie des Meinungswissens VIII. Über Bedingungen d es Red ens in Massenmedien – Medienrhetorik . Fallbeispiel (4) Fernsehbericht 'Regierungsantritt von Tony Blair am 2. Mai 1997': Modellbeobachtung . Wie Oratorethos wirkt: Bestätigung von Wert- und Lebensauffassungen .2 Das Problem der 'vermittelten' Rezeption durch Massenmedien: zwei rhetorische Settings .2. Das rhetorische Setting Ereignis .2.2 Das rhetorische Setting Fernsehbericht und das Oratorethos des Vermittlers .2.3 Versuch: Beschreibung des Oratorethos des Fernsehberichtes .2.4 Vergleich zwischen individueller Wahrnehmung und Wahrnehmung durch Massenmedien. .2.5 Das Ergebnis des Vergleichs: 'Produktionsund Präsentationstechniken' als Bezugspunkt der Selbstbezüglichkeit 2. Der Berichterstatter als Zeuge und Erzähler Dritter teil Semiotik: Die träger der Botschaften in der vermittlung und die Frage, wie erkenntnis entsteht I. Einleitung II. Fragestellungen u nd eine Antwort- Hypothese . Der Ausgangspunkt: Anschaulichkeit als Voraussetzung gelingender Vermittlung. Medienbox S. 25: () Das Gelingen des Vermittlungsprozesses hängt davon ab, wie die zu vermittelnden Inhalte in Zeichen und Bilder gefasst, das heißt, anschaulich gemacht werden. 2. Fragen: Welcher Natur sind Bilder und Zeichen und wie werden sie für die Veranschaulichung ausgewählt ? 3. Eine Hypothese als erster Schritt zu einer Antwort: Die Bilder und Zeichen des Vermittlungsprozesses bestimmen bereits den vorhergehenden Erkenntnisprozess Medienbox S. 260: (2) Bilder und Zeichen werden nicht erst für das Gelingen des Vermittlungsprozesses generiert bzw. ausgewählt, sondern bestimmen bereits den vorhergehenden Erkenntnisprozess. Oder einfach ausgedrückt: Menschen vermitteln einander Bilder und denken in Bildern. III. Versuch einer Rekonstruktion des Erkenntnisprozesses. . Fallbeispiel: Das 'Planetenmodell' des Atoms 2. Anschaulichkeit und wissenschaftlicher Fortschritt. 3. Das 'Postulat der Anschaulichkeit' IV. Allgemeine t heoretische Grundlagen für die Verifikation der Hypothese . Psychologische Grundlagen der Anschaulichkeit 2. Anschaulichkeit als Bedingung von Vermittlung und Kommunikation 3. Das 'Postulat der Anschaulichkeit' und die 'neuen' Medien V. Überlegungen zur Natur d er den Er kenntnisund Visualisierungsprozess t ragenden Bilder und Zeichen. . Kategorien der Visualisierung 2. Die Lehre von den Zeichen: Semiotik 3. Zeichen-Interpretation als gemeinsamer Nenner von Imagination (Denken) und Visualisierung (Kommunikation) Zum Schluss ein Beisp iel, w ie durch Imagination und Visualisierung Wirklichkeit v ermittelt wird: das 'kollektive Gedächtnis' Postskriptum Literaturhttp://api.vlb.de/api/v1/asset/mmo/file/aa479786-9102-4903-98d9-06241180e327http://api.vlb.de/api/v1/asset/mmo/file/e2423e53-db3e-4a20-ad0a-a8c8aad8e23c
HauptbeschreibungEs gehört zu jedermanns Erfahrung, dass Ereignisse von verschiedenen Menschen unterschiedlich wahrgenommen und widersprüchlich wiedergegeben werden – und auch, welche Folgen sich in Beziehungen daraus ergeben: etwa Vorwürfe, dass jemand lüge oder manipuliere, weil er mit einer bestimmten Darstellung ein bestimmtes Interesse verfolge. Vor allem bei Medienberichten wird von Betroffenen immer wieder behauptet, die Ereignisse, welche die Medienberichte zum Gegenstand haben, seien unverstanden, falsch oder zumindest verzerrt wiedergegeben. In seinem Buch entwickelt der Autor ein Konzept für eine umfassende Medientheorie aus der Sicht der Ästhetik, der Rhetorik und der Semiotik, die erklärt, wie man sich trotzdem ein verlässliches Bild von der Welt machen und es erfolgreich kommunizieren kann.
Breite13.5 cm
AutorBernhard Pelzl
Erscheinungsdatum 2011
SpracheDeutsch

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