Die Unruhigen. Roman - Linn Ullmann  [Gebundene Ausgabe]

Die Unruhigen. Roman - Linn Ullmann [Gebundene Ausgabe]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783630874210
Höhe21.5 cm
ProduktformGebundene Ausgabe
Seitenanzahl416
HerausgeberLuchterhand
HauptbeschreibungSehen, sich erinnern, verstehen. Alles hängt davon ab, wo du stehst. Als sie zum ersten Mal nach Hammars kam, war sie ein knappes Jahr alt und ahnte nichts von der großen und umwälzenden Liebe, die sie dorthin geführt hatte. Im Grunde waren es drei Lieben. Vater und Tochter sitzen mit einem Aufnahmegerät zwischen sich zusammen. Ihr Plan lautet, das Altern in einem Buch zu dokumentieren, das sie gemeinsam schreiben wollen. Als sie ihn endlich in die Tat umsetzen wollen, hat das Alter ihn in einer Weise eingeholt, die ihre Gespräche unvorhersehbar und unzusammenhängend macht. "Die Unruhigen" ist ein genreüberschreitender Roman über ein Kind, das es nicht erwarten kann, erwachsen zu werden, und Eltern, die am liebsten Kinder sein wollen, über Erinnerungen und Vergessen und die vielen Geschichten, die ein Leben ausmachen.
Breite13.5 cm
AutorLinn Ullmann
Erscheinungsdatum 2018
Titel in OriginalspracheDe Urolige
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Erzählende Literatur (2)

Gesamtbewertung

3.5 von 5 Sternen

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Sabine W. (06.07.2018)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
Erfordert Konzentration
In "Die Unruhigen" von Linn Ullmann geht es um die Beziehung zwischen Vater und Tochter. Linn Ullmann ist die Tochter des Regisseurs Ingmar Bergmann und Liv Ullmann eine berühmte Schauspielerin. Dass es nicht leicht ist als Tochter zweier solcher Berühmtheiten aufzuwachsen stellen wir beim Lesen sehr bald fest. Dieses Buch ist ein Roman, der aber teils autobiographische Teile in sich trägt. Was davon fiktiv und was wahr ist lässt sich nicht klar differenzieren. Als der Vater schon an Demenz erkrankt ist, beschließen die beiden ein letztes Projekt zu starten. Die Tochter interviewt den Vater, was zunehmend schwer fällt aufgrund seiner Erkrankung. Das entstandene Werk ist ein Buch über das Älterwerden, wie sich Kinder und Eltern voneinander entfernen und wie unterschiedlich teilweise die Ansichten sind. Das Buch ist kein Roman den mal eben so zwischendurch "wegliest". Für dieses Buch muss man sich Zeit nehmen und sich darauf einlassen. Die Sprache ist gehoben und teilweise anspruchsvoll, was dem Ganzen aber sehr gut tut. Ich finde dass es ein sehr gefühlvoller Roman geworden ist, der die Emotionen sehr gut eingefangen hat.
Stephanie p. (19.06.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
berührend
Ein junges Mädchen kommt nach der Trennung der Eltern ihren Vater besuchen und verbringt bei ihm eine wunderschöne und unvergessliche Zeit, die vor allem durch viel Liebe und Wärme geprägt wird. Mittlerweile ist das Mädchen erwachsen und selbst Mutter. Noch immer hält sie Kontakt zu ihrem Vater, welcher ihre viele Lebensweisheiten erzählt. Bald entsteht der Plan gemeinsam ein Buch zu verfassen. Mit einem Aufnahmegerät vertont sie die gemeinsamen Gespräche. Bald zeigen sich allerdings die Alterserscheinungen des Vaters und es zeichnet sich Alzheimer ab. Die Gespräche werden immer unzusammenhängender und wirrer. Lynn Ullmanns Schreibstil ist sehr nüchtern und beschreibend. Sie geht kaum auf die Emotionen der einzelnen Protagonisten ein. Dies ist allerdings auch nicht notwendig, da diese beim Lesen dennoch sehr authentisch und mitreißend transportiert werden. Mich konnte das Buch immer wieder ergreifen, berühren und zum Nachdenken anregen. Im Buch wechseln sich immer wieder verschiedenen Teile ab. In manchen geht es beschreibend um die Kindheit des Mädchens und ihre Erlebnisse. In den anderen Teilen ist das Mädchen bereits eine Frau und sie führt die Gespräche mit dem Vater, welche sie aufnimmt. Die Gespräche sind so verschriftlicht, dass der Leser das Gefühl hat die Aufzeichnungen des Aufnahmegeräts anzuhören. Ich war hin und wieder etwas verwirrt wegen der Zeitsprünge, konnte allerdings im Großen und Ganzen sehr gut Folgen. Die einzelnen Protagonisten sind kaum beschrieben und haben zum Teil nicht einmal einen richtigen Namen. Dies macht sie besonders authentisch, da beim Leser die Phantasie angeregt wird. Ich habe selbst einen Fall von Alzheimer in der Familie und konnte immer wieder Parallelen zu meiner eigenen Geschichte finden. Besonders aus diesem Grund fand ich das Buch so berührend und ergreifend. Lynn Ullmann hat es geschafft das aktuelle Thema Alzheimer sehr gelungen und wertschätzend in ihren Roman einzubauen, ohne den Ernst des Themas herunterzuspielen. „Die Unruhigen“ ist mein erstes Buch von Lynn Ullmann, aber bestimmt nicht mein letztes. Ich werde in Zukunft weiterhin gerne zu Büchern der Autorin greifen und hoffe, dass sie auch in Zukunft solch aktuelle Themen in ihren Romanen aufgreift. FAZIT: „Die Unruhigen“ ist ein ergreifender Roman rund um Erinnerungen und Vergessen, welcher seine Leser sowohl berühren als auch ergreifen und mitreißen kann. Da ich mit den Zeitsprüngen bei den einzelnen Teilen allerdings hin und wieder Probleme hatte, vergebe ich 4 Sterne!