Das Meer löscht alle Spuren. Ein Fall für Journalistin Nora Sand - Lone Theils  [Taschenbuch]

Das Meer löscht alle Spuren. Ein Fall für Journalistin Nora Sand - Lone Theils [Taschenbuch]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783499273155
Höhe19 cm
ProduktformTaschenbuch
Auflage1
HerausgeberROWOHLT Taschenbuch
HauptbeschreibungWie viel ist ein Leben wert?Auf der Flucht aus dem Iran wird der berühmte Dichter Manash Ishmail von seiner Frau getrennt. Während sich Aminas Spur in England verliert, landet er selbst in einem dänischen Auffanglager. Eine Vorzugsbehandlung erfährt der preisgekrönte Schriftsteller jedoch nicht. Zahlreiche Journalisten wollen ein Interview, doch Manash gewährt einzig Nora Sand ein Gespräch – im Gegenzug soll die London-Korrespondentin der größten dänischen Zeitung seine Frau ausfindig machen. Noras Suche führt sie tief in die Welt der illegalen Einwanderer und Behörden, zu skrupellosen Menschen, die aus der Not der Flüchtlinge Kapital schlagen wollen – und dabei über Leichen gehen.
Breite12.5 cm
AutorLone Theils
Erscheinungsdatum 2018
Titel in OriginalspracheDen blå digters kone
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Krimis & Thriller (5)

Gesamtbewertung

4.2 von 5 Sternen

Ute H. (13.07.2018)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
spannend vom Anfang bis zum Ende
Der berühmte Dichter Manash Ishmail und seine Frau Amina flüchten aus dem Iran und werden unterwegs getrennt. Er landet in einem Auffanglager in Dänemark und Interviewanfragen lehnt er ab; nur der Journalistin Nora Sand, die bei einer großen dänische Zeitung arbeitet, würde er ein Interview gewähren. Als diese ihn besucht, kommt heraus, dass seine Frau Amina spurlos verschwunden ist. Er vermutet sie in England. Nora Sand bekäme das Interview, wenn sie etwas über den Aufenthaltsort herausfinden würde. In London verfolgt Nora einige Spuren und eine davon führt sie in ein Abschiebegefängnis. Eine Krankenschwester weiß mehr als sie sagen will. Nora lässt nicht locker und bekommt einige Auskünfte. Leider hat die Gegenseite das wohl mitbekommen und versucht ein Attentat auf sie und die Krankenschwester. Diese wird leider dabei getötet, sodaß diese Quelle versiegt ist. Gleichzeitig ist in Noras Privatleben auch einiges in Aufruhr. Bei ihren Recherchen stolpert sie auch überdies über Pharmaunternehmen mit illegalen Medikamententests und damit verbunden einem Börsengang. Wie hängen diese einzelnen Stränge zusammen? Warum verschwinden plötzlich Emails von ihrem Rechner? Ein spannender Thriller mit aktuellen Themen und einer sympathischen Protagonistin. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Nora Sand.
Edith S. (27.05.2018)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
Packend ...
„Das Meer löscht alle Spuren“ war das erste Werk von Lone Theils, dass ich bisher gelesen habe. Bisher war mir die Autorin auch noch nicht aufgefallen. Jedoch dieser Krimi hat mich in jeder Hinsicht gut unterhalten und war zum Schluss so spannend, dass ich das Finale kaum erwarten konnte. Nora Sand war mir sofort sympathisch, so frisch verliebt und dann enttäuscht hat sie mir zu Beginn sogar etwas leid getan. Doch ist sie eine Frau die mit beiden Beinen fest auf den Boden und weiß was sie will bzw was sie nicht will. Der Schreibstil flott, Langeweile kommt gar nicht erst auf. Es gab immer wieder kleine Rückblicke auf den ersten Fall, ich werde ihn mir definitiv besorgen und freue mich auch schon auf weitere Fälle.
Layla K. (13.05.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Spannender Krimi
In ihrem zweiten Fall geht die London-Korrespondentin Nora Sand den Spuren der aus dem Iran geflohenen Amina Ishmail nach. Diese wurde von ihrem Ehemann Manash, einem berühmten Dichter, getrennt, der sie schmerzlich vermisst. Nora stößt auf skrupellose Menschen, die sogar über Leichen gehen, um aus dem Flüchtlingsproblem möglichst viel Profit zu schlagen. Auch privat läuft es für die Dänin nicht rund… Das Buchcover ist schön gestaltet, die Farben aufeinander abgestimmt. Die blutroten Wolken wecken nicht nur Spannung, sondern auch ein Gefühl der Gefahr. Die einzelnen Kapitel sind im oberen Blattbereich ebenfalls mit Wolken verziert; diese Vorgehensweise hat mir schon im ersten Band gut gefallen. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, die Sprache ist verständlich gehalten. Dadurch, dass Nora zwischen Dänemark und England hin- und herreist, lernt man einiges über diese beiden Länder. Auch da die Autorin selbst jahrelang London-Korrespondentin gewesen ist, sind der Alltag und die Arbeit der Journalistin authentisch beschrieben. Die Geschichte entwickelt sich gemächlich, was ich keineswegs als negativ empfinde. Im Gegenteil, dadurch steigert sich die Spannung von Kapitel zu Kapitel. Das ist mal ein bisschen Abwechslung zu den Büchern, in denen alles Knall auf Fall passiert. (Zur Info: ich mag beide Arten. :D) Auch der Fall fesselt einen, da es anfangs sehr undurchsichtig ist, was nun mit Amina geschehen ist. Vor allem leidet man sehr mit Manash Ishmail mit, der all seine Liebesgedichte seines Herzen Lebens Amina gewidmet hat. Ebenso sind die Themen Flüchtlingspolitik als auch die Skandal-Pharmaindustrie brandaktuell. Das Einzige, was mich an der Geschichte gestört hat, ist Noras kindliches Verhalten in Sachen Liebe. Ihr ständiges Ausweichen und Verdrängen haben mich schon im ersten Teil gestört; vor allem, wenn sie Andreas nicht ausreden lässt und ihm dann Dinge in den Mund legt, die dieser nie sagen wollte. Dennoch empfehle ich dieses Buch gerne; nur Noras Verhalten gibt einen Stern Abzug. 4 Sterne!
Annegret H. (04.05.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Fesselnd und frustrierend
„Das Meer löscht alle Spuren“ hat mich gefesselt und frustriert. Einerseits erzählt Lone Theils eine hochaktuelle Geschichte auf spannende Weise und in einem flüssig zu lesenden Stil. Andererseits hat der Krimi für meinen Geschmack einige strukturelle Schwächen. Die Rahmenhandlung bildet die herzerwärmende, aber tragische Liebesgeschichte des iranischen Dichters Manash und seiner Frau Amina. Sie müssen aus ihrer Heimat fliehen, werden aber unterwegs ungewollt getrennt. Amina verschwindet spurlos. Manash landet in einem Flüchtlingsheim in Dänemark. Dort fleht er die Journalistin Nora Sand an, Amina zu finden und verspricht ihr im Gegenzug ein Exklusiv-Interview. Nora nimmt sich der Aufgabe an und stößt auf erschreckende Vorgänge, in die skrupellose Großunternehmen verwickelt sind. Das Thema Flucht greift die Autorin auf sensible Weise auf. Sie verdeutlicht, wie unterschiedlich Menschen nur aufgrund ihrer Herkunft behandelt werden und welche Abgründe es zwischen Menschlichkeit und Profitgier gibt. Letztendlich beschäftigt sich nur ein kleiner Teil der komplexen Handlung mit Geflüchteten. Für meinen Geschmack hätte der Kriminalroman ruhig noch politischer ausfallen können, aber als Unterhaltungsbuch eignet er sich in seiner jetzigen Form sehr gut. Etwas ratlos hat mich das Ende zurückgelassen. Auf der persönlichen Ebene der Charaktere fällt der Schluss sehr emotional aus (Nein, ich habe nicht geweint, ein Allergieanfall hat meine Augen zum Tränen gebracht.). Aber die (…ähm, spoilerfreie Formulierung…) strafrechtlich relevanten Geschehnisse enden viel zu abrupt. Natürlich bin ich froh, dass es kein Klischee-Ende gibt – nach dem Motto die Guten gewinnen und die Bösen verlieren. Aber irgendwie scheinen die Vergehen der Unternehmen und die Grenzüberschreitungen der Geheimdienste so gar keine Konsequenzen zu haben. Die Geschichte endet einfach, ohne dass die Autorin diese Konflikte wirklich auflöst. Dabei hätten sie so viel erzählerisches Potential gehabt. Streckenweise wirkt die Handlung zudem etwas konstruiert. Neben ihrer Suche nach Amina erhält Nora weiterhin reguläre Aufträge zu Artikeln, die sie für ihre dänische Zeitung schreiben soll. Auf den ersten Blick haben die Themen überhaupt nichts mit ihrer Suche zu tun, aber gerade dann, wenn Nora nicht weiterweiß, werden ihre Recherchen für die anderen Artikel plötzlich relevant. Was mit Amina geschehen ist, wird dann gegen Ende ziemlich offensichtlich, auch wenn Nora die Zusammenhänge noch gar nicht erkannt hat. All diese Kritikpunkte stören mich aber auch nur so sehr, weil der Kriminalroman ansonsten wirklich sehr gut war. Aktuelle Themen mit hohem Spannungspotential, Ermittlungen mal nicht aus Sicht der Polizei, eine verwickelte Handlung und interessante Charaktere: „Das Meer löscht alle Spuren“ lohnt sich.
Stephanie p. (01.05.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Lesenswert mit aktueller Thematik
Der weltweit bekannte iranische Schriftsteller Manash flieht gemeinsam mit seiner Frau aus dem Iran nach Europa. Auf ihrer Flucht werden sie allerdings getrennt und Manash landet in einem dänischen Asylheim. Es gibt Hinweise, dass seine Frau nach London kam. Dort verliert sich allerdings ihre Spur. Während Journalisten aus aller Welt Interviews mit Manash wollen, ist er nur bereit ein solches Nora Sand zu geben. Die London Korrespondentin soll als Gegenleistung seine verschwundene Frau finden. Nora, deren Privatleben gerade droht aus allen Fugen zu geraten, stimmt der Suche zu. Dabei deckt sie weitreichende Verbrechen auf und begibt sowohl sich als auch viele andere Menschen in große Lebensgefahr. Lone Theils Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Die Autorin kann sehr schnell Spannung aufbauen und den Leser in ihren Bann ziehen. Leider gewinnen jene Kapitel rund um Noras chaotisches Privatleben immer wieder an Überhand, wodurch die eigentlichen Ermittlungen in den Hintergrund geraten. In diesen Kapiteln kann leider die Spannung nicht durchgehend gehalten werden. Die Autorin schafft es allerdings immer wieder die Spannung neu aufzubauen und unnötige Wiederholungen komplett zu vermeiden. Vor allem die unerwarteten Wendungen und der Showdown konnten mich wirklich begeistern und mitreißen. Die einzelnen Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Als Leser kann man sich schnell ein Bild zu den einzelnen Charakteren machen. Vor allem Nora war mir wirklich sympathisch, obwohl sie zum Teil sehr naiv ist und unstrukturiert handelt. Ihre Beziehungsprobleme mit Andreas hätte ich in dieser Ausführlichkeit nicht gebraucht, da es der Spannung leider geschadet hat. Normalerweise hänge ich mich nicht an Titeln von Büchern auf, aber in diesem Fall finde ich den Titel komplett unpassend. Mich stört der Titel, da man von einer anderen Geschichte ausgeht, als es der Fall ist. Der Originaltitel wiederum hätte mir übersetzt viel besser gefallen und hätte meiner Meinung nach auch besser zur Handlung gepasst. „Das Meer löscht alle Spuren“ ist bereits der zweite Teil rund um Nora Sand. Ich kenne den ersten Teil bisher nicht und hatte dennoch keinerlei Probleme in die Handlung einzusteigen oder ihr zu folgen. Es werden zwar immer wieder kurze Bezüge zum ersten Teil hergestellt, diese haben aber weder meinen Lesefluss noch mein Verständnis negativ beeinflusst. FAZIT: „Das Meer löscht alle Spuren“ ist ein gelungener Kriminalroman, der aktuell sehr relevante und interessante Themen geschickt mit einer Kriminalhandlung verbindet. Nora ist mir trotz ihrer zum Teil etwas gutgläubigen Art sehr sympathisch und ich würde mich freuen ein weiteres Buch mit ihr zu lesen. Allerdings waren mir in diesem Teil die Kapitel rund um ihr Privatleben zu viel, wodurch die Spannung leider nicht durchgehend gehalten werden konnte. Daher vergebe ich 4 Sterne!