Sankt Maik: Staffel 1 [2 DVDs]
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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-134061229027557
Bildformat1:1,78/16:9
DarstellerDaniel Donskoy (Maik Schäfer), Susi Banzhaf (Maria), Bettina Burchard (Eva), Marie Burchard, Vincent Krüger (Kevin)
SystemDVD
HerausgeberUniversum Film
HauptbeschreibungEs hat schon viele Pfarrerserien gegeben, aber Sankt Maik gewinnt dem Genre tatsächlich eine originelle und zudem komische Seite ab. Der neue Pastor einer kleinen Gemeinde ist in Wirklichkeit ein Schwindler. Ähnlich wie 2017 "Bad Cop" basiert auch Sankt Maik auf der im Grunde schlichten Idee eines Rollentauschs. Damals wurde ein sympathischer Berufsverbrecher Polizist, diesmal wird ein Taschendieb Pfarrer: Der junge Maik (Daniel Donskoy) hat als vermeintlicher Schaffner eines Nahverkehrszuges praktisch alle Fahrgäste um ihre Wertsachen gebracht. Als sie ihm auf die Schliche kommen, bleibt ihm nur ein Ausweg: Er schlüpft in die Soutane eines unbemerkt verstorbenen Pfarrers und wird am nächsten Bahnhof als neuer Pastor des kleinen rheinischen Ortes erwartet. Problemlos schlüpft Maik in die neue Rolle, die ihm als ideale Tarnung erscheint. Außerdem besitzt die Pfarrei eine wertvolle Monstranz. Mit der Kostbarkeit ließe sich ein dringendes Finanzproblem lösen: Maiks kleiner Bruder Kevin (Vincent Krüger) schuldet einem Gangster 50.000 Euro. Der Reiz der zehnteiligen RTL-Serie liegt klugerweise nicht allein im Rollentausch, auch wenn es den Drehbüchern (Chefautorin: Vivien Hoppe) erstaunlich lang gelingt, diesem Grundeinfall amüsante Seiten abzugewinnen. Viel interessanter ist jedoch eine zweite Ebene. Maiks Motive und somit auch seine Ziele sind unmoralisch, aber auf dem Weg dorthin ergeben sich dauernd positive Kollateralschäden: weil er gewissermaßen aus Versehen eine gute Tat nach der anderen begeht. Mal befreit er eine alleinerziehende Mutter aus einem sklavenähnlichen Arbeitsverhältnis und verhilft nebenbei einer alten Frau zu einer freundlichen Pflegekraft, mal sorgt er dafür, dass der Filialleiter der örtlichen Bank, der im Trennungsschmerz versauert, neuen Lebensmut gewinnt. Eigentlich will Maik bloß erreichen, dass der Mann nicht länger in der Bank nächtigt, damit er in aller Ruhe die echte Monstranz aus dem Schließfach holen kann, denn in der Kirche steht nur eine Kopie. Die Umsetzung dieser Geschichten über einen merkwürdigen Heiligen ist allerdings recht gediegen. Die Serie hat die Spritzigkeit einer jener "Heiter bis tödlich"-Serien aus dem Vorabend der ARD, in denen Provinzialität meist auch für Gemächlichkeit stand; da haben RTL-Serien schon ein ganz anderes Tempo vorgelegt. Dass "Sankt Maik" trotzdem sehenswert ist, liegt neben den unterhaltsamen Drehbüchern vor allem am Hauptdarsteller. Die Kamera-Erfahrung von Daniel Donskoy beschränkt sich bislang aufs britische Fernsehen. Er hat zwar hierzulande schon die eine oder andere Episodenrolle gespielt, aber im Grunde ist der gebürtige Moskauer, der als Baby mit seiner Familie nach Berlin gezogen ist und seine Jugend in Tel Aviv verbracht hat, ein völlig neues Gesicht. Das gilt auch für die meisten anderen Mitwirkenden. Gerade Bettina Burchard hinterlässt einen sehr sympathischen Eindruck; sie spielt die Dorfpolizistin Eva, eine Frau mit Kölner Kripo-Erfahrung, die hinter dem Taschendieb aus dem Zug her ist. Auf dem neuen Pastor ruht ihr Auge mit Wohlgefallen, und das nicht nur bildlich gesprochen: Der junge Mann muss die Gemeindedusche benutzen, weil sein Bad renoviert wird; Donskoy macht auch in dieser Hinsicht eine gute Figur. Trotzdem wird "Sankt Maik" vermutlich nicht in die Fernsehgeschichte eingehen. Dabei hätte die Serie mehr als nur eine Fußnote verdient, denn sie gewinnt dem Genre tatsächlich neue Seiten ab. Einen Pfarrer, der in Wirklichkeit gar keiner ist und trotzdem am laufenden Band Gutes tut: Das gab's noch nicht; so gesehen ist Pastor Maik gewissermaßen Don Camillo und Peppone in einer Person. tpg.
ProduktionslandDeutschland
RegieSven Fehrensen, Ulrike Hamacher, Andreas Menck
Produktionsjahr2018
Altersfreigabe6
Erscheinungsdatum 06.04.2018
Sprachedeutsch

Kundenbewertungen Komödie

Gesamtbewertung

0.0 von 5 Sternen