Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht. Roman - Jessica Fellowes  [Taschenbuch]

Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht. Roman - Jessica Fellowes [Taschenbuch]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783866124523
Höhe20.5 cm
AutorJessica Fellowes
ProduktformTaschenbuch
HerausgeberPendo Verlag
Erscheinungsdatum 2018
HauptbeschreibungLondon, 1920: Für die 19-jährige Louisa geht ein Traum in Erfüllung. Sie bekommt eine Anstellung bei den Mitfords, der glamourösen und skandalumwitterten Familie aus Oxfordshire. Endlich kann sie der Armut und dem Elend der Großstadt entfliehen und dafür auf ein herrschaftliches Anwesen ziehen. Louisa wird Anstandsdame und Vertraute der sechs Töchter des Hauses, allen voran der 17-jährigen Nancy, einer intelligenten jungen Frau, die nichts mehr liebt als Abenteuer und gute Geschichten. Als Florence Nightingale Shore, eine Krankenschwester und Freundin der Familie, am helllichten Tag ermordet wird, beginnen Nancy und Louisa eigene Ermittlungen anzustellen. Schnell erkennen sie, dass nach den Wirren des Krieges jeder etwas zu verbergen hat.
Titel in OriginalspracheThe Mitford Murders
Breite13.6 cm
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Gegenwartsliteratur (ab 1945) (4)

Gesamtbewertung

3.5 von 5 Sternen

Anne M. (09.07.2019)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Schade, mehr erwartet
London in den Zwanzigern, ein realer Mordfall und eine berühmt-berüchtigte Adelsfamilie als Hauptfiguren – dies alles verspricht „Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht“. Noch dazu geschrieben von Jessica Fellows, die dem ein oder anderen Downton Abbey-Fan durch ihre Begleitbücher bekannt sein dürfte. Das kann ja nur ein gutes Buch sein … oder? Optisch sowie haptisch ist der Auftakt der Familiensaga um die bekannten Mitford-Schwestern ein Hingucker: Das Softcover ist in einem blau-lila Ton gehalten mit im Licht glänzenden Goldornamenten. Auf der Innenseite des Buchdeckels findet sich eine Abbildung des Mitford Manors sowie ein QR-Code, um weitere Infos zu der Familie zu bekommen. Wirklich toll gemacht. Die Story wird abwechselnd aus der Sicht von Louisa, dem neuen Kindermädchen der Mitfords sowie dem Polizisten Guy, welcher in die Aufklärung des Mordfalles verwickelt ist, erzählt. Zusätzlich erfährt man durch Briefe der ermordeten Florence Nightingale Shore an eine Freundin einiges zur Vorgeschichte der Geschehnisse. Der Schreibstil ist flüssig und führt gut in die Geschichte ein. Als Leser lernt man die Hauptfigur Louisa und ihr Leben vor den Mitfords kennen, fiebert während ihrer Flucht vor Ihrem Onkel mit ihr mit. Auch begleitet man das Opfer bis kurz vor seinen Tod und wird durch die Polizei nach dem Verbrechen in die damalige Ermittlungsarbeit eingeführt. Der Beginn der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, die Erzählweise von Jessica Fellows machte Lust auf mehr. Erst begleitet man das Mordopfer, lernt dann die Hauptfigur kennen und bangt mit ihr mit, ob sie ihrem Schicksal und einer Zukunft als Wäscherin oder Schlimmeres entfliehen kann. Leider konnte die Spannung aber nicht aufrechterhalten werden. Die Story dümpelt langsam vor sich hin; hier und da wird mal ein kleiner Hinweis zum Mordfall aufgedeckt, aber alles in allem passiert nicht wirklich etwas. Wirkliche Spannung kam dann erst auf den letzten 80 Seiten auf. Und auch wenn ich von der Wendung im Mordfall überrascht war und nicht auf den Mörder gekommen wäre, so hat mich das Buch nicht vollends überzeugt. Auch wenn es in diesem Band hauptsächlich um Nancy, die älteste Tochter der Mitfords geht, wurden mir die einzelnen Familienmitglieder zu wenig bedacht und nur kurz skizziert. So kamen sie viel zu flach herüber. Die anderen Bediensteten sind ebenfalls nur gesichtslose Nebencharaktere, wodurch die Geschichte nicht wirklich greifbar und real für mich wurde. Des Weiteren hat mir ein wirklicher Einblick in das englische Leben in den 1920ern gefehlt. Vielleicht bin ich durch die Verbindung der Autorin zu Downton Abbey auch voreingenommen und habe falsche Erwartungen in das Buch gesetzt, aber ich hätte mir viel mehr Detailliebe gewünscht. Durch die Hauptfigur Louisa als einstiges Arbeiterkind mit Aufstieg zum Kindermädchen bei einer Adelsfamilie hätte die Autorin m. M. n. hervorragend die Unterschiede zwischen den Klassen der damaligen Zeit aufzeigen können. Ebenso das Leben und Wirken der Angestellten in einem Herrenhaus. Leider wurde diese Chance aber nicht genutzt, schade. Gut fand ich wiederrum die Darstellung der Kriegsschrecken und die Nachwirkungen. Durch den Briefverkehr und die Schilderung der Kriegskrankenschwester Florence Nightingale Shore fühlt man sich an das Schlachtfeld versetzt, fast als könnte man selbst die Granateneinschläge hören. Alles in allem ist bietet „Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht“ eine nette Geschichte mit interessantem Mordfall, die aber doch recht flach und unaufregend bleibt. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich die anderen Bände auch lesen werde und vergebe für diesen Band leider nur 3 Sterne.
Wencke M. (03.10.2018)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
Ein historischer Kriminalroman
Zum Inhalt: Dieser Roman erzählt im London von 1920. Die 19-jährige Louisa, die in sehr ärmlichen Verhältnissen aufgewachsen ist, hat das große Glück in der gut situierten Familie Mitford eine Anstellung als Kindermädchen zu bekommen. Schnell freundet sie sich mit der ältesten 17-jährigen Nancy an. Der Mord der sehr angesehenen Krankenschwester Florence Shore beschäftigt auch Nancy und Louise. Meine Meinung: Der Schreibstil ist klar und flüssig und die knapp 500 Seiten waren insgesamt zügig gelesen. Bei diesem Roman handelt es sich um einen historischen Roman, in dem es um die Familie Mitford geht, dafür steht allerdings das Kindermädchen Louise ziemlich oft sehr weit im Vordergrund. Weiter ist es auch ein Kriminalroman, wo es um die Ermittlung im Mordfall der Krankenschwester Florence geht. Es ist mir in diesem Buch auf der einen Seite von allem zuviel: ein historischer Roman, eine Familiensaga und dann auch noch ein Kriminalroman. Auf der anderen Seite wird nichts davon herausragend beschrieben. Ich habe das Gefühl, dass von allem etwas dabei ist aber insgesamt nichts richtig thematisiert wird. Da hätte aus meiner Sicht eine Komponente weggelassen werden sollen. Weniger ist manchmal mehr. Zudem hätte ich mir die Geschichte insgesamt rasanter und spannender sein gewünscht. Das Buch war insgesamt nett zu lesen, aber leider nicht mehr.
Carmen M. (11.09.2018)
Gekaufter Zustand: Gut
Unterhaltend
Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Sichtweisen erzählt. Hauptsächlich begleitet der Leser Louisa, die als Anstandsdame bei den Mitfords die Arbeit aufnimmt und sich mit Nancy anfreundet. Hinsichtlich des Mordfalls gibt es noch eine andere Perspektive. Guy Sullivan ist Bahnpolizist und ermittelt zusammen mit der Polizei an dem Mord der Krankenschwester Florence. Zwischendurch gibt es von dieser ein paar kurze Briefe, die sie aus dem Krieg an ihre Freundin schickt. Ich habe zunächst etwas gebraucht, um in die Geschichte hineinzukommen, da mich die vielen Namen der an der Untersuchung des Todes von Florence Beteiligten verwirrt haben und ich nicht den Durchblick hatte, wer wer ist. Dies hat sich aber schnell gelegt, da man dann mitbekommt, wer für die Ermittlung wichtig ist. Louisa habe ich sofort in mein Herz geschlossen und auch Nancy und Guy sind mir sympathisch. Durch die verschiedenen Blickwinkel lernt man Louisa und Guy und ihr jeweiliges zu Hause gut kennen. Dafür nimmt sich die Autorin zu Beginn des Buches Zeit. Dadurch entwickeln sich die Geschichte und der Mordfall nur langsam. Beide plätschern etwas vor sich hin und wirken langgezogen, sind aber nicht langweilig. Der Fokus des Buches liegt mal auf der Klärung des Falles, mal auf Louisas Leben. Die Spannung ist meist niedrig und steigt nur situationsgebunden an, bis sie am Ende bei der Klärung des Mordes an der Krankenschwester Florence sehr hoch ist. Der Schluss hat mich überrascht, es wurden aber alle offenen Fragen zum Mord geklärt und ist stimmig. Dieses Buch ist der erste Band der Reihe über die Mitford-Schwestern, wobei immer eine der sechs im Fokus steht. Hier soll es sich wohl um die Älteste der Mädchen drehen, nämlich um Nancy. Einige Kapitel lang ist sie im Vordergrund und man kann sie ganz gut kennen lernen, allerdings nur oberflächlich. Der Fokus liegt ganz klar, schon durch die Perspektiven der Geschichte, auf Louisas Leben und den Ermittlungen im Mordfall der Krankenschwester. Da sich aber der Fall nur langsam entwickelt und erst am Ende viel passiert, hätte man Nancy näher kennen lernen und öfter in den Vordergrund stellen können. Fazit: Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten. Ich habe mit Louisa mit gefiebert und die Lösung des Mordfalls an der Krankenschwester hat mir gut gefallen.
Andrea B. (29.07.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Die spannenden 20er
Jessica Fellowes ist bekannt für ihre begleitbücher zur TV Serie "Downton Abby" mit "Die Schwestern von Mitford Manor - Unter Verdacht" kommt nun ihr erstes eigenes Werk . Es ist der Auftakt zu einer Reihe um die Mitford Schwestern , die in England sehr berühmt waren . London in den 1920er Jahren : Louisa Cannon lebt mit ihrer Mutter bei ihrem Onkel Stephen in eher ärmlichen Verhältnissen . Sie verdienen sich ihren Lebensunterhalt als Wäscherinnen , um ihrem Onkel und der Situation zu entkommen bewirbt sie sich bei der Familie Mitford als Kindermädchen . Mit Nancy , der ältesten der Schwestern , versteht Louisa sich sofort prächtig. Und als eine Freundin der Familie , Florence Nightingale Shore , tot aufgefunden wird fangen die beiden Mädchen an zu ermitteln . Mit Louisa hat dieses Buch eine sympathische Hauptfigur , man Fiebert mit ihr mit und hofft das alles gut wird . Die Geschichte ist sehr mitreißend erzählt und leicht zu lesen , ich könnte das Buch nicht aus der hand legen und habe es in einer Nacht verschlungen . Mir hat sehr gut gefallen das sich die fiktive Geschichte um real existierende Personen dreht . Mit den Hintergrund der Mitford Schwestern ergibt sich ein stimmiges Bild . Ich bin sehr gespannt auf die Folge Bände !