Wie ich fälschte, log und Gutes tat. Roman - Thomas Klupp  [Gebundene Ausgabe]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783827013668
Höhe21 cm
AutorThomas Klupp
ProduktformGebundene Ausgabe
HerausgeberBerlin Verlag
Erscheinungsdatum 2018
HauptbeschreibungWeiden ist eine Vorzeigekleinstadt: Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Oberschule ruft eine Leistungsinitiative in den MINT-Fächern aus, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und mit dem neuen Schuljahr prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: »Geh ans Limit! Ohne Speed!«. Benedikt Jäger und seine Kumpel Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht: Die Nächte feiern sie exzessiv im »Butterhof«, wie sie ihre Schulleistungen am neuen Evaluierungssystem vorbei vor den erfolgsgierigen Eltern verbergen, steht in den Sternen. Und dass die Lady-Lions ausgerechnet Crystal-Mäx, den Unterweltkönig und berüchtigten »Butterhof«-Betreiber, mit einer Finanzspritze beim Bau von Flüchtlingswohnungen unterstützen, macht die Lage noch unübersichtlicher ... Anarchisch und pointensatt im Hochgeschwindigkeitsrausch erzählt, getragen von bitterbösem Humor – ganz großes Tennis!   »PARADISO war für mich einer der besten deutschen Romane der letzten zehn Jahre. In neun davon habe ich auf ein neues Buch von Thomas Klupp gehofft, und das Warten hat sich mehr als gelohnt. WIE ICH FÄLSCHTE, LOG UND GUTES TAT ist pointiert, witzig, manchmal böse, funkelnd. Diese Geschichte ist nicht weniger als die in Worte gegossene Jugend; man liest sie und ist wieder sechzehn, mit dem angenehmen Wissen, nicht mehr sechzehn sein zu müssen. Ein herrliches Buch.« Benedict Wells   »Endlich wieder Arztsohnprosa!« Florian Kessler
Breite12.8 cm
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Gegenwartsliteratur (ab 1945) (3)

Gesamtbewertung

3.7 von 5 Sternen

Kerstin P. (29.10.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Maximal anders!
Was tun, wenn einen der Teufelskreis aus Lügen gefangen hält und nur der nächste Schwindel rettet? Ganz klar: weitermachen! Inhalt: Weiden ist eine Vorzeigekleinstadt: Die Wirtschaft brummt, von den Lady-Lions gibt es Charity-Barbecues für Flüchtlinge, die Tennisjugend gewinnt das Landesfinale, und mit dem neuen Schuljahr prangt von jeder Wand ein Antidrogenplakat der Champions mit dem Slogan: »Geh ans Limit! Ohne Speed!«. Benedikt Jäger und seine Kumpels Vince und Prechtl sind nicht nur mittendrauf zu sehen, sie stecken auch mittendrin in dieser schönen Welt, die alle Abgründe vertuscht: Die Nächte feiern sie exzessiv im „Butterhof“, wie sie ihre Schulleistungen am neuen Evaluierungssystem vorbei vor den erfolgreichen Eltern verbergen, steht in den Sternen. Und dass die Lady-Lions ausgerechnet Chrystal-Mäx, den Unterweltkönig und berüchtigten „Butterhof“-Betreiber, mit einer Finanzspritze beim Bau von Flüchtlingswohnungen unterstützen, macht die Lage noch unübersichtlicher… Anarchisch und pointensatt im Hochgeschwindigkeitsrausch erzählt, getragen von bitterbösem Humor – ganz großes Tennis! Meine Meinung: Ich habe dieses Buch in einer Leserunde gelesen, daher weiß ich, dass einige dieses Buch abgebrochen haben. Es hat mit Sicherheit seine Extreme. Ich habe es zu Ende gelesen. Benedikt (15) erzählt das Buch aus seiner Sicht, erzählt über seinen Schulalltag, seine Familie, seine Freunde, mit denen er viel Zeit verbringt, ob in der Schule oder beim Tennis. Ein ganz normales Teenieleben, wenn da diese Extremen nicht wären. Benedikt ist nett, hilfsbereit und eigentlich ein ziemlich ruhiger Charakter. Die Sprache ist modern, mit vielen Kraftausdrücken und sehr vielen „fuckings“, wer damit nicht umgehen kann, sollte diesem Werk eher den Rücken kehren. Mir hat der Schreibstil gefallen, auch wenn er anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig war. Die Beschreibungen waren sehr bildhaft, so das man keinerlei Schwierigkeiten hatte sich auch die abstraktesten Dinge vor Augen zu rufen. Die Charaktere waren interessant und sehr abwechslungsreich. In Benedikt konnte man sich super hineinversetzen, kaum angefangen zu Lesen, fühlte man sich sofort wieder in seine Jugend zurückversetzt. Das Cover finde ich sehr gelungen. Es zieht sicher einige Blicke auf sich, aber niemals hätte ich gedacht, was sich dahinter verbirgt. Fazit: Ein außergewöhnlicher Roman der etwas anderen Art. Sicher nichts für jeden, mir hat er gefallen. Er sticht aus der Masse heraus!
Sabine W. (23.09.2018)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
Lügen haben kurze Beine - oder so ähnlich
Im beschaulichen Weiden in der Oberpfalz, nahe der tschechischen Grenze lebt Benni Jäger. Seine Freunde Prechtl und Vince sind das neue Aushängeschild einer neuen Anti-Drogen Kampagne und dürfen ihre Plakate nun in der ganzen Stadt bewundern. Alle 3 verbindet ein großes Hobby: Tennis. Durch ihre guten sportlichen Leistungen sind sie in Weiden bekannt wie bunte Hunde - ganz zur Freude von Bennis Mutter. Diese beherrscht das Lügen und Scheinwelt erschaffen in Perfektion. Während Benni bei Besuchen des "Lady Lions Club" im Tennisdress "zufällig" auftauchen muss, inszeniert sie Telefonanrufe aus aller Welt um sich besonders weltoffen und beliebt wirken zu lassen. Ihr Sohn nimmt dies gelassen hin und spielt das Spiel mit, denn er hat selbst einiges auf dem Kasten bezüglich Lügen und inszenieren..
Anke B. (22.08.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Jung, frisch, knackig
Klupps Roman erzählt aus der Perspektive von Benedikt Jäger in Tagebuchformat aus dessen Leben. Benedikt lebt in einer Kleinstadt als Sohn wohlhabender Eltern, spielt erfolgreich Tennis, feiert so heimlich wie wild mit seinen Freunden – und fälscht im großen Stil seine Noten. Der Vater ist kaum anwesend, der Mutter geht es vorwiegend um den äußeren Schein; solange Benedikt nach außen zu funktionieren scheint, ist alles gut und wird auch gar nicht weiter nachgefragt. Die Sprache ist an den Jugendslang angepasst und trifft diesen auch ganz gut. Das kommt nicht bemüht rüber, sondern sehr frisch und dynamisch. Das Buch liest sich fix weg, ist oft sehr lustig und erinnerte mich daran, wie man sich als Teenager so fühlt. Der Protagonist war mir – wider Erwarten – sehr sympathisch. Was fehlt, ist eine Entwicklung des Protagonisten oder ein richtiger Plot, der sich durch das Buch durchzieht. Andererseits: so ist das Leben eben, es gibt keine Moral und kein befriedigendes Ende, alles geht einfach immer irgendwie weiter. Für mich ein Buch über Freundschaft und die Absurditäten und Verlogenheiten des gesellschaftlichen Lebens, glaubhaft und humorvoll aus der Perspektive eines Jugendlichen geschildert.