Weit weg von Verona. Roman - Jane Gardam  [Gebundene Ausgabe]

Weit weg von Verona. Roman - Jane Gardam [Gebundene Ausgabe]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783446260405
Höhe21.1 cm
AutorJane Gardam
ProduktformGebundene Ausgabe
Seitenanzahl240
HerausgeberHanser Berlin
Erscheinungsdatum 2018
HauptbeschreibungJessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon? „Weit weg von Verona“ ist Jane Gardams erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird – die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen.
Titel in OriginalspracheA Long Way from Verona
Breite13.5 cm
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Gegenwartsliteratur (ab 1945) (2)

Gesamtbewertung

4.0 von 5 Sternen

Julia S. (09.08.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Nette Geschichte ohne Fokus
INHALT: Mit 9 Jahren ist Jessica Vye fasziniert, als ein Schriftsteller der Schule einen Besuch abstattet. Seitdem steht für die 13-Jährige fest, dass sie Schriftstellerin werden möchte. Jessica lebt in ihrer eigenen Welt. So redet sie des Öfteren mit sich selbst, liest viel und schreibt und hängt ihren vielschichtigen Gedanken nach. Zudem ist sie sehr offen und ehrlich und sagt geradeaus was sie denkt. Bei ihren Mitschülern kommt das nicht immer gut an. Die 13-Jährige jedoch versteht nicht, warum die anderen sie nicht besser leiden können. Jessica lässt uns in diesem Buch an ihrem Alltag während des zweiten Weltkrieges teilhaben. Dabei erzählt sie viel von Erlebnissen in der Schule und in ihrem Umfeld. MEINUNG: Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich gut zurecht gekommen, er lässt sich flüssig lesen. Hauptsächlich wird aus der Ich-Perspektive der Protagonistin erzählt, jedoch mit ein paar Ausnahmen. Jessica war mir durch ihre offene, direkte und humorvolle Art meistens sympathisch. Jedoch kann ich auch nachvollziehen, dass dies manchen Menschen in ihrem Umfeld zu viel ist und sie damit leicht aneckt. Einige Situationen waren sehr humorvoll geschildert andere wiederum haben mir Aspekte aus dem Alltag während des zweiten Weltkrieges vor Augen geführt. Beides war jeweils toll erzählt, jedoch hat es für mich nicht ganz rund gewirkt. Während anfangs der Schulalltag thematisch im Vordergrund steht, ist es gegen Ende der Krieg. Einzig Jessicas Interesse für Literatur zieht sich durch einen großen Teil des Buches. Hier hätte ich mir jedoch einen stärkeren Fokus in einer der Thematiken gewünscht. Ich empfand das Buch mehr als eine Aneinanderreihung von Ereignissen, die man als Schüler nun mal so erlebt. Spannungsmomente haben mir hier (bis auf eine Ausnahme) gefehlt. Eine Verbindung zum Titel des Buches lässt sich nur erahnen, wird aber im Buch nicht genauer thematisiert. FAZIT: Insgesamt eine nette Geschichte, die mir jedoch nicht rund genug erschien und von der ich mir mehr Höhepunkte und einen thematischen Fokus gewünscht hätte.
Daniela C. (08.08.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Meisterwerk
Worum geht's? Jessica sagt bedingungslos und in den unmöglichsten Momenten die Wahrheit. Ihr Widerwille gegen Anpassung bringt sie in dem kleinen englischen Badeort ständig in verquere Situationen. Sie hat genau eine Freundin – der Rest ihrer kleinen kriegsüberschatteten Welt begegnet ihr mit einer Mischung aus Faszination und Abscheu. Aber das ist ihr egal, denn eigentlich braucht sie all ihre explosive Kraft, um Schriftstellerin zu werden. Oder ist sie das schon? „Weit weg von Verona“ ist Jane Gardams erster Roman. Doch er enthält bereits all das, wofür sie bewundert wird – die atmosphärische Stärke, den Mut zum Geheimnis und ihren besonderen Witz. Mit Jessica Vye hat sie eine der hinreißendsten Figuren überhaupt geschaffen. Meine Meinung Das Cover hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen. Es ist nicht nur das Motiv - die geheimnissvolle Abgewandheit der jungen Dame -, sondern auch die Machart. Zwar ist es einfach und etwas schlicht, aber durch die perfekte Auswahl der Farbtöne und die ineinander übergleitenden Farben besitzt es eine ungeheure Anziehung. Und somit passt es auch hervorragend zum Buch. Denn die Hauptperson Jessica scheint zu nächst wie ein kleines, normales Mädchen, das Träume und Ängste hat sie jedes andere Kind. Doch relativ schnell wird klar, dass sie anders ist. Wer sonst wünscht sich mit 13 Jahren schon Schriftstellerin zu sein, oder viel mehr, ist schon eine? Denn auch das kann niemand bestreiten: Jessica ist Schriftstellerin, eine gute noch dazu. Und auch wenn sie Anfang noch die typischen Fehler macht, lernt sie sehr schnell aus diesen und verbessert sich stetig. Schade bloß, dass keines ihrer Gedichte mit ins Buch gedruckt wurden! Was wohl auch der einzige Kritikpunkt ist, alles andere ist nahezu perfekt. Absolut flüssiger Schreibstil; Worte die zu Bildern werden; ausgearbeitete, glaubwürdige, liebenswürdige Charaktere; eine Geschichte die ans Herz geht und dort bleibt. Was will man mehr? Fazit Eine Geschichte über eine junge Frau, die Schriftstellerin werden möchte, es dabei doch schon längst ist. Darüber hinaus besitzt das Buch alles, was man sich nur wünschen kann. Auf jeden Fall ein Meisterwerk der Literatur!