Uns gehört die Nacht - Jardine Libaire  [Taschenbuch]

Uns gehört die Nacht - Jardine Libaire [Taschenbuch]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783257300727
Höhe19.5 cm
ProduktformTaschenbuch
Auflage2
Seitenanzahl464
HerausgeberDiogenes
HauptbeschreibungAls Elise Perez an einem trostlosen Winternachmittag in New Haven den Yale-Studenten Jamey Hyde kennenlernt, ahnt keiner, dass hier und jetzt ihrer beider Schicksal besiegelt wird. Was als obsessive Affäre beginnt, wird zu einer alles verändernden Liebe. Doch Elise ist halb Puerto-Ricanerin, ohne Vater und Schulabschluss aufgewachsen, und Jamey der Erbe einer reichen Familie. Wie weit sind sie bereit zu gehen?
Breite12.5 cm
AutorJardine Libaire
Erscheinungsdatum 2018
Titel in OriginalspracheWhite Fur
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Gegenwartsliteratur (ab 1945) (3)

Gesamtbewertung

4.3 von 5 Sternen

Edith S. (13.09.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Arm und Reich
Jamey Hyde und Elise Peres, zweit Welten prallen aufeinander: ER reich, gut aussehend, privilegiert. SIE aus armen Verhältnissen, ungebildet und schön. Sie sind Nachbarn und begegnen sich. Elsie verliebt sich in Jamey, doch dieser benutzt Elsie nur für seine Zwecke. Doch sie können nicht ohne einander und schließlich ist es Elsie die Jamey immer wieder aus der Not hilft. Am Anfang fand ich es nicht einfach zu lesen, das hat sich aber recht schnell geändert und schließlich konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ein Roman der uns zeigt, dass Geld allein nicht alles ist, dass Liebe und Freundschaft nicht mit Geld aufzuwiegen bzw zu bezahlen ist. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen.
Vivian N. (03.08.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Liebe überwindet Alles
Inhalt: Elise und Jamey können unterschiedlicher nicht sein. Elise, halb Puerto-Ricanerin, ist in einer Sozialbausiedlung in der South Bronx ohne Vater und mit einer drogenabhängigen Mutter aufgewachsen. Jamey ist Yale-Student und der Erbe einer reichen Familie von Investmentbankern. Beide lernen sich in New Haven kennen und lieben. Aber, wie in „Romeo und Julia“, sind die Familien gegen diese Verbindung und setzen beide unter Druck. Das führt zu großen Spannungen in ihrer Beziehung. Wertung: Jardine Libaire fängt in ihre ersten Roman „Uns gehört die Nacht“ das alte Thema der der Klassenunterschiede wieder auf. Wie auch Shakespeare, versucht sie die Macht der Eltern auf ihre Kinder zu verdeutlichen. Aber ... diese Geschichte hier spielt in den 1980gern. Kinder begehren auf und versuchen ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen. Besonders Jamey wird gezwungen der Liebe wegen stark auswirkende Konsequenzen zu ziehen. Der Autorin ist es gelungen die Kluft der Klassenunterschiede in Wort und Sprache zu verdeutlichen. Somit haben die Abschnitte, in denen sie Elises Ansichten und Tagesabläufe darlegt einen anderen Klang als die von Jamey. Im Laufe ihrer Verbindung kann man beidseitig eine Anpassung auf beiden Seiten erkennen, was den Einfluss aufeinander und auch ihre Liebe zueinander verdeutlicht. Allerdings verfängt sich die Autorin während ihrer Schilderungen auch ab und an mal in schier unnütze Darstellungen, die die Spannung beeinträchtigen und die Frage „Warum das jetzt?“ aufwerfen. Die Spannungskurve hat mehrere kleine Höhepunkte, wobei der höchste im ersten Kapitel entsteht und am Ende des Buches wieder aufgenommen wird. Somit entsteht eine Art Achterbahnfahrt der Emotionen. Dies wiederum empfand ich als sehr gelungen und war neu für mich. Fazit: Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, erkenne ich das Cover, welches ich wirklich sehr schön finde, als unpassend und auch den Titel nicht wirklich treffend. Aber dem zum Trotze ist das Buch doch recht lesenswert und bereichert das Abteil der anspruchsvolleren, zum Nachdenken anregenden Literatur in meiner hauseigenen Bibliothek.
Anne H. (31.07.2018)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Fesselnd, aber merkwürdig
Elise und Jamey treffen in New Haven aufeinander und die Gegensätze zwischen dem Yale-Studenten und der Halb-Puerto Ricanerin könnte nicht gegensätzlicher sein. Er ein Spross des typisch amerikanischen Neuengland-Geldadels, mit Sommerhäusern in Newport oder den Hamptons, Ivy-League-College-Tradition, einem Patriarchen der über allem thront und die Familienmitglieder und deren Karrieren auf Spur hält. Ein wenig Schauspielerinnen- oder Stewardessen-Genetik hin und wieder findet man zwar für den Genpool als nicht abträglich und verzeihlich, solange der Schein nach außen gewahrt bleibt. Elise, aus sehr einfachen sozialen mit umso schwierigeren Familienverhältnissen, Gewalt, Drogen, Vorstrafen, viele Kinder von diversen Partnern in zu wenigen Zimmern, passt aber in keinem Fall in seine Biografie. Und doch fällt er ihr irgendwie auf, als sie in der Nachbarwohnung sieht, in der sie nach einer Phase des Umherstreunens und auch der Obdachlosigkeit gemeinsam mit dem homosexuellen Robbie eine eigenwillige Wohngemeinschaft begründet hat. Sie ist nicht nett zu ihm, sein Mitbewohner findet sie unmöglich und tendenziell bedrohlich – und doch verfällt er ihr. Was am Anfang wie eine sporadische Affäre beginnt, getrieben von ihrer offensiven Sexualität, die ihn stellenweise auch überfordert – sie will ihn, sie nimmt ihn sich - entwickelt sich tatsächlich zu einer Beziehung, die selbstverständlich seine Familie alarmiert und auf den Plan ruft. Jamey muss sich entscheiden, plant er sein weiteres Leben mit Elise und mit jeder Konsequenz, wird sein gesamtes bisheriges Leben auf ‚0‘ gestellt, radikal. "Uns gehört die Nacht" ist die Geschichte einer ungewöhnlichen Beziehung mit ungleichen Partnern, gegensätzlichen Familienhintergründen - und irgendwie merkwürdig. Jardine Libaire schildert die Beziehung der beiden nüchtern, mit direkten und harten Worten – aber für mich ohne Gefühl. Ich fühle nichts zwischen den beiden, obwohl es doch da sein soll. Diese Beziehung hat für mich viel mehr obsessive Züge, eine alles verzehrende, selbstzerstörerische Energie als emotionale Tiefe. Ich sehe keine Gemeinsamkeit zwischen den beiden, nicht einmal Seelenverwandtschaft, die alle äußeren Umstände und Unterschiede egalisiert und überbrücken würde. Und so bleibt ihre Liebe, ihre Leidenschaft füreinander für mich persönlich irgendwie die ganze Zeit über nicht nachvollziehbar. Nichtsdestotrotz kann man dem Roman eine fesselnde Kraft nicht absprechen, insofern schafft es die Autorin sehr wohl, den Leser in diese Konstellation hineinzuziehen, wahrscheinlich auch gerade durch ihre unverblümte Ausdrucksweise (in meinen Augen an der ein oder anderen Stelle hätte ich auch durchaus auf die ein oder andere Körperflüssigkeit verzichten können, ich brauch das nicht so unmittelbar biologisch) und den fatalistisch ausgerichteten Gesamttenor des Plots. Dessen Ausgang ist – wiederum merkwürdig. Nicht unpassend, irgendwie, offen und genauso selbstzerstörerisch wie ich den gesamten Roman empfand. Unpassend ist hingegen das Cover, ich denke durch die sehr oft erwähnte Schilderung eines charakteristischen äußerlichen Merkmals von Elise – ihre Zöpfe – kann man davon ausgehen, dass die junge Dame auf dem Cover kein bisschen so aussieht, wie man eigentlich die Protagonistin vor Augen hat. Und zu guter Letzt: den englischen Titel „White Fur“ muss man nach der Lektüre doch auch mal wieder weit passender finden als die im deutschen gewählte Bezeichnung, zumal diese im Gegensatz zum englischen Titel in meinen Augen keinen tieferen Sinn transportiert. Fazit: fesselnd, dabei aber auch mitunter anstrengend. Ganz dem Charakter dieser Beziehung entsprechend.