Messer. Kriminalroman - Jo Nesbø  [Gebundene Ausgabe]

Messer. Kriminalroman - Jo Nesbø [Gebundene Ausgabe]

Wähle den Zustand

Preise sind Endpreise zzgl. Versandkosten
  1. Sehr guter Zustand: leichte Gebrauchsspuren vorhanden
  2. z.B. mit vereinzelten Knicken, Markierungen oder mit Gebrauchsspuren am Cover
  3. Gut als Geschenk geeignet

Das reBuy Versprechen

21 Tage Widerrufsrecht
Der Umwelt zuliebe
Geprüfte Gebrauchtware
Zustand: Sehr gut
  • Zustellung in 3-5 Werktagen. Ab 3 Bücher: 1-3 Werktage.
  • alert-danger Fast ausverkauft

20,59 €

Das reBuy Versprechen

21 Tage Widerrufsrecht
Der Umwelt zuliebe
Geprüfte Gebrauchtware
menu-left Zurück

Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783550081736
Höhe22 cm
ProduktformGebundene Ausgabe
Auflage2
Seitenanzahl576
HerausgeberUllstein Buchverlage
HauptbeschreibungBrillant und radikal einzelgängerisch - Harry Hole, der aus Schneemann und Durst bekannte Ermittler, ist zurück in einem wütenden Kampf gegen den Möder, der ihn seine ganze Karriere verfolgt hat. Kommissar Harry Hole ist am Boden. Seine Ehe und seine Karriere hat er aufs Spiel gesetzt. Und verloren. Nach einer durchzechten Nacht erwacht er ohne jede Erinnerung. Seine Kleidung ist voller Blut. Und nun beginnt für ihn der wahre Albtraum. Platz 1 der britischen Bestsellerliste! "Weltweit einer der besten Kriminalautoren." Daily Express
Breite13.8 cm
AutorJo Nesbø
Erscheinungsdatum 2019
Titel in OriginalspracheKniv
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Krimis & Thriller (2)

Gesamtbewertung

4.5 von 5 Sternen

Die Kundenbewertungen konnten nicht geladen werden. Bitte versuch es später noch einmal.
Anne H. (09.09.2019)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Harry Holes bisher persönlichster Fall
Obwohl: Eigentlich ist Harry Hole ja bei seinen Fällen fast immer auch sehr stark persönlich betroffen, schon sein Charakter bedingt, dass sein Privatleben irgendwie immer in alles, was er beruflich tut, hinein strahlt. Doch so tief war der Einschnitt noch nie. Wieder einmal am Boden, verlassen von Rakel, wacht er benommen und sturzbetrunken in seiner kleinen Wohnung auf. Blut an den Händen, auf der Kleidung. Als dann eine Leiche gefunden wird, ist er bis ins Mark erschüttert und besonders schwer wiegt, dass er sich an nichts aus der fraglichen Nacht erinnern kann, stattdessen Flashback-artige kurze Szenen in seinem Hirn aufblitzen, die er nicht einordnen kann und plötzlich Indizien auftauchen, die er einordnen muss. Das alles jedoch nicht in seiner offiziellen Rolle als Kommissar unter Polizeichefin Katrine Bratt, sondern da er suspendiert ist – auch mal wieder – unter dem Radar, zusammen mit Kaja Solness, die noch immer ein wenig unter ihrem gebrochenen Herzen leidet, dass Harry ihr vor Jahren zugefügt hat, und Bjorn Holm, dem Mann von Katrine Bratt, der eigentlich im Erziehungsurlaub weilt. Harry vermutet einen alten Bekannten Svein Finne, den „Verlobten“ hinter diesem Mord und anderen Vorfällen in Oslo, doch auch andere Verdächtige tauchen auf und verschwinden wieder, bis eine schreckliche Erkenntnis in Harry Hole wächst… Ein typischer Harry Hole, mit den bekannten Haupt- und Nebencharakteren, mit einem Harry, der seiner Rolle treu bleibt, und einem Autor, der mit diesem zwölften Band einen der deutlich besseren Teile der Reihe vorlegt, als mit den letzten beiden Bänden – zumindest in meinen Augen. Der fall ist dramatisch, spannend und macht betroffen. Harry ist Harry, man schüttelt den Kopf über ihn, möchte ihn auch mal feste in den Allerwertesten treffen, aber dann ist er doch wieder der geniale Ermittler, der alle Puzzlestückchen an die richtige Stelle fallen lässt, auch wenn er vorher gar nicht so genau wusste, ob er da einen Teil der Lösung sieht oder ein belangloses Detail. Dafür schätze ich Jo Nesbos Reihe sehr, und sie ist einfach eine Konstante. Genau wie der oftmals ähnliche Ausgang des Buches, der im Unklaren lässt, wie es mit Harry nun weitergeht. Wo geht er hin, kriegt er die Kurve, wenn ja, wie lange und mit wem? Ich glaube, solange Nesbo neue Fälle einfallen, kann er Harry weiter in und aus dem Sumpf steigen lassen, es lohnt sich immer zu lesen. Ich weiß, was ich mir zumindest für die Zukunft wünsche: Einen Harry-Hole- und Oleg-Fauke-Fall! Wenn Oleg mit seiner Ausbildung fertig ist, könnte es doch einen gemeinsamen Fall geben, irgendwelche Vorfälle, die eine Zusammenarbeit der Polizei Oslo und der Finnmark nötig machen? Grandios! Fazit: Es ist der 12. Fall für Harry Hole, einsteigen sollte man mit dem Band sicher nicht, aber ansonsten gibt es an diesem Thriller rein gar nichts zu meckern. Spannungsbogen stimmt, bekannte Charaktere füllen ihre Rollen aus, ohne dass es zu wiederholend oder immer gleich rüberkommt, einfach gut.
Anke B. (30.08.2019)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Das Martyrium des Harry Hole
Der 12.Teil der Harry Hole-Reihe – so langsam, fürchte ich, ist die Luft raus, auch wenn das immer noch überdurchschnittlich gute Krimis sind. Harry ist (mal wieder) ganz am Boden, wurde von Rakel (mal wieder) verlassen, stirbt (mal wieder) vermeintlich, um dann überraschend von den Toten aufzuerstehen... Zu Beginn des Buchs wird eine Harry nahestehende Person ermordet, und Harry hat auch gleich einen Verdächtigen: einen vor 20 Jahren von ihm verhafteten Verbrecher, der nun wieder auf freiem Fuß ist. So einfach ist es jedoch nicht, der Fall wird immer verzwickter, und Harry fragt sich zunehmend, warum er sich an die betreffende Mordnacht nicht erinnert. Schließlich gerät er selbst ins Fadenkreuz. Das ist mitunter sehr spannend und immer gut lesbar. Ich habe Harry über die Jahre sehr ins Herz geschlossen, aber ich finde es doch langsam unrealistisch, dass quasi alle Frauen, die auftauchen, kaum die Finger lassen können von einem 50jährigen, kaputten Alkoholiker. Nun gut. Nesbo legt wie so oft gekonnt falsche Fährten, und hat mich am Ende mit der Auflösung des Falls überrascht. Andererseits wird der Fall mitunter auch eher dadurch vorangetrieben, dass die Polizei äußerst stümperhaft arbeitet – wie sie sich beispielsweise von Svein Finne austricksen lassen, ist einfach lächerlich. Insgesamt ein sehr guter Krimi, der allerdings meine sehr hohen Erwartungen an Jo Nesbo nicht ganz erfüllt hat.