Die Stille des Todes - Eva García Sáenz  [Taschenbuch]

Die Stille des Todes - Eva García Sáenz [Taschenbuch]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783651025882
Höhe21.5 cm
AutorEva García Sáenz
ProduktformTaschenbuch
Auflage1. Auflage
HerausgeberFISCHER Scherz
Erscheinungsdatum 2019
HauptbeschreibungDer großartige Thriller-Bestseller aus Spanien »Hochspannender Krimi-Serien-Auftakt!« BILD am Sonntag »Atmosphärischer Thrill aus dem Baskenland.« FÜR SIE »So spannend, so frisch und rasant erzählt.« Kölner Stadt-Anzeiger Es sterben immer zwei. Sie sind immer gleich alt. Und sie kennen sich nicht. Der erste Fall für Inspector Ayala, genannt Kraken. Eine Stadt ist in Angst. In der Kathedrale von Vitoria liegt ein totes Paar, völlig nackt, die Hände auf der Wange des anderen. Das alles gleicht exakt einer Serie von Verbrechen vor zwanzig Jahren, die die Stadt in Atem hielt. Doch der Fall gilt als gelöst, der Täter sitzt in strenger Einzelhaft. Hat man damals einen Unschuldigen verurteilt? »Perfekt für alle, die atmosphärische Hochspannung lieben.« El Mundo »Ein Thriller, der hypnotisiert!« La Vanguardia »Düster, spannend und voller unerwarteter Wendungen: Eva García Sáenz entführt den Leser in ein Vitoria der dunkelsten Geheimnisse.« La Razón
Titel in OriginalspracheEl silencio de la ciudad blanca
Breite13.6 cm
SpracheDeutsch

Kundenbewertungen Krimis & Thriller (3)

Gesamtbewertung

4.3 von 5 Sternen

Melissa M. (27.08.2019)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Außergewöhnlich atmosphärischer Thriller
Mir gefällt die tiefergehende Beziehung der beiden Ermittler in dieser Geschichte am besten. Sie kennen alle Schwächen und Probleme des anderen, sprechen ganz offen über ihre Zweifel und Ängste. Diese Vertrautheit wirkt sehr glaubhaft und ist eine schöne Abwechslung zu den typischen Einzelkämpfern. Außerdem wird sehr deutlich, dass es sich hierbei um eine sehr tiefgehende Freundschaft handelt, der jegliche unterschwellige Romantik und sexuelle Spannung fehlt (die aber in anderen Belangen durchaus vorhanden ist, wem das wichtig ist). Plus, beide Ermittler wirken dadurch von Anfang an sehr greifbar und geben sich auch nicht so unnahbar und unbesiegbar. Aber die beiden sind nicht die einzigen besonderen Personen in diesem Buch. Natürlich, man findet auch hier wieder Eigenschaften und Ereignisse, die man aus anderen Büchern kennt. Aber die Gesamtkomposition der Charaktere und ihre Beziehungen finde ich außergewöhnlich, gelungen und sehr, sehr wunderbar. Das Setting der Geschichte erinnert mich allerdings etwas an die Verfilmung von „die purpurnen Flüsse“. Nicht ganz so trist und düster, aber die ganze Atmosphäre des Buches ist genauso getränkt in Historik, Schwermut und Hoffnungslosigkeit. Ich kann mir dieses mittelalterliche Städtchen, die abgelegenen Dörfer und dunklen, wilden Wälder unfassbar gut vorstellen. Die Geschichte erzeugt eine ganz besondere, fast schon beklemmende Atmosphäre. Die ist aber keinesfalls deprimierend und wird oft genug durch die humorvoll-sarkastischen Protagonisten aufgelockert. Fazit Für mich ein Roman, dessen Stärke eindeutig seine Charaktere sind. Der Ermittlungsaspekt und „kriminelle“ Plot ist zwar interessant und gut ausgetüftelt, aber sicherlich nicht der Plot des Jahrhunderts, der einen vor Überraschung die Hände über dem Kopf zusammenschlagen lässt. Das Buch als Gesamtpaket ist sehr spannend und ich war durchgehend gut unterhalten. Allerdings sind es tatsächlich die Charaktere, die mich gespannt auf den nächsten Band warten lassen.
Edith S. (24.07.2019)
Gekaufter Zustand: Sehr gut
Mord mal zwei
Vitoria im Baskenland: ein beschauliches Städtchen dass schon so manches erlebt hat. So ist vor zwanzig Jahren eine seiner Berühmtheiten, Tasio Oritz da Zarate, ein berühmter Archäologe, des Mordes an Kindern verurteilt worden. Damals wurden die Kinder jeweils zu Zweit in einer bestimmten Pose drapiert aufgefunden. Das tragische: sein eigener Zwillingsbruder und Polizeiinspektor hatte ihn selbst verhaftet. Zwanzig Jahre geschah nichts. Doch nun steht eine Haftbeurlaubung Tasios bevor und die Morge beginnen wieder. Die Stadt hält den Atem an. Ein Fall für Inspektor Ayala. Er ist ein einsamer sympathischer Mann, der in seiner Vergangenheit viel Pech hatte. Nun wird ihm die attraktive Subcomisaria als Chefin vorgestellt. Die Funken sprühen sofort. Sie ist jedoch relativ glücklich verheiratet. Das der Ursprung allen Übels bereits vor der Geburt der Zwillinge ist, kann man sich anhand der Rückblicke in die 70iger Jahre denken. Was hat mir gefallen: die sympathischen Figuren, dass es teilweise etwas mystisch war, dass das Ende auf die Folge-Bände neugierig gemacht hat. Was mir nicht gefallen hat: die ewig langen Namen von Personen, Sehenswürdigkeiten und Ortschaften. Das tut dem super gutem Krimi aber keinen Abbruch. Ich werde mir auf jedem Fall im Herbst auch den zweiten Fall besorgen.
Anne H. (11.07.2019)
Gekaufter Zustand: Wie neu
Die Jagd des Kraken
Immer wenn Inspector Unai Lopez de Ayala, genannt Kraken, einen Tatort betritt und vor einem Mordopfer steht, beginnt er seine Arbeit mit einem stummen Ritual. „Hier endet deine Jagd, hier beginnt die meine.“ Ein prägnanter Satz, der keine Zweifel offenlässt, dass ab nun die Dinge anders laufen werden. Die Zeit des Täters ist vorüber, die Zeit des Ermittlers ist angebrochen. Als Ayala jedoch vor zwei Opfern steht, eine Konstellation, die ihm überaus vertraut ist, aus einem zwanzig Jahre zurück liegenden grausamen Fall, ist er genau wie die gesamte baskische Provinzhauptstadt Vitoria-Gasteiz in Alarmbereitschaft. Zwei Opfer, immer in einem bestimmten Alter, nackt, abgelegt an für die Stadtgeschichte wichtigen Orten, in einer inszenierten Pose. Die Hintergründe und die Bedeutung – völlig unklar. Der Täter wurde damals verhaftet, tragischerweise von seinem eigenen Zwillingsbruder und sitzt seither in Haft, die er jedoch in Kürze für einen ersten Freigang verlassen wird. Steuert er aus dem Gefängnis sein „Comeback“? Gibt es einen Nachahmungstäter? Wer steckt hinter dem Twitter-Account, der offensichtlich als Informationskanal dienen soll und Hinweise an die Polizei liefert? Ayala und seine Kollegin Estibaliz Ruiz de Gauna beginnen mit der Analyse des aktuellen Falles und der Sichtung alter Unterlagen, beschäftigen sich mit mystischen Orten und Pflanzen, alten Freunden und Familiengeheimnissen um dem Täter auf die Spur zu kommen. Immer dringender wird die Suche nach dem Täter, als weitere Opfer abgelegt werden, und die ersten bekannten Gesichter aus dem Umfeld der Ermittler darunter auftauchen bzw. das Umfeld zur Risikogruppe Nr.1 zu zählen beginnt…Der Täter scheint über alles äußerst gut Bescheid zu wissen und macht sich die manchmal unübersichtliche Lage während der Feierlichkeiten der Fiestas de la Virgen Blanca durchaus zu nutze. Wie häufig, muss Ayala tief in der Vergangenheit und lange gehüteten Geheimnissen kramen, um der Wahrheit näher zu kommen, fast einen Schritt zu nahe, als das die Geschichte gut ausgehen könnte. Ich finde es immer wieder spannend, wie sich innerhalb des Genres Thriller dann doch die Provenienz des Autors im Stil niederschlägt. Würde man alle Namen austauschen, man käme doch schwerlich auf die Idee einen skandinavischen oder angloamerikanischen Autor zu lese, nicht mal einen französischen. Irgendwie schaffen es die Autoren oft doch, ihren ganz besonderen regionalen Stempel mit in die Handlung zu legen, auch wenn natürlich vieles, was man hier liest nicht neu ist. Inszenierte Tatorte, Familiengeheimnisse um Identitäten, Verbindung zu alten Mordserien, Kommunikation mit dem (oft vermeintlichen) Täter der alten Fälle und doch: fühlt sich bei Eva Garcia Saenz irgendwie neu und frisch an. Für mich hat dazu vor allem der Erzählstil beigetragen, nicht nur aus der Perspektive Ayalas und in der ersten Person verfasst, sondern mit einer sehr direkten Ansprache des Lesers. Das hat mich von den ersten Seiten an an das Buch gefesselt, vor allem da man zu Beginn irgendwie nicht so genau weiß, in welchem Zustand er denn wohl sein könnte. Die aktuelle Handlung wird in der Rückschau nach Abschluss der Ermittlungen von Ayala geschildert, Einschübe berichten von Vorkommnissen in Vittoria vor 45-30 Jahren und machen das Gesamtbild stimmig. Dieses stimmige Gesamtbild wird noch dadurch gestützt, dass so ganz nebenbei es auch einen kleinen Crash-Kurs in baskischer Kultur und Tradition gibt, und vor allem: baskische oder alavesische Namen… das ist tatsächlich anfangs ein wenig holprig und man muss sich ein wenig einlesen, aber dann geht es. In jedem Fall macht dieser erste Band einer geplanten Trilogie neugierig auf die Folgebände, die hoffentlich genau so viel Spannung und Unterhaltung bieten werden wie der Erste.