Nahes und fernes Unglück. Versuch über das Mitleid - Henning Ritter  [Gebundene Ausgabe]

Nahes und fernes Unglück. Versuch über das Mitleid - Henning Ritter [Gebundene Ausgabe]

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783406736292
Höhe20.3 cm
ProduktformGebundene Ausgabe
Auflage3
Seitenanzahl224
HerausgeberC.H.Beck
InhaltsverzeichnisSeinen Mandarin töten 1. Rastignac zögert 2. Lob der Einfachheit 3. Unglück in weiter Ferne 4. Die Wüste des Egoismus 5. Gedanken, die töten 6. Ein bewegliches Gewissen 7. Groß und klein, nah und fern 8. Ein gewalttätiger Denker 9. Der Knoten der Menschlichkeit 10. Der Mensch im Menschen 11. Glück, auf Unglück gebaut 12. Die Enttäuschung des Krieges 13. Das Schulterzucken des Bürgers II. Moralische Geographie 14. Interesse regiert die Welt 15. Lob der Verschiedenheit 16. Dieseits Wahheit, jenseits Irrtum 17. Über die Linie 18. Vermessung der Moral 19. Eine einzige Moral 20. Große und kleine Staaten 21. Das republikanische Dilemma 22. Die Grenzen der Gleichheit 23. Geschlossene und offene Gesellschaften III. Blicke auf ferne Katastrophen 24. Alles ist gut in Lissabon 25. Furcht und Mitleid 26. Eine Katastrophe in China 27. Warnung vor allgemeiner Menschenliebe 28. Dialog mit dem Doppelgänger 29. Die Verwandlung des Zuschauers 30. Mitgefühlt mit Irren und Toten 31. Firlefanz und Tand 32. Eine gigantische Zweckentfremdung IV. Der Philosoph, der sich die Ohren verstopft 33. Unzeitgemäße Betrachtungen 34. Zweideutige Ratschläge 35. Eine Theorie des Mitleids 36. Unbehagen an der Philsosphie 37. Egoismus und Menschheitswohl 38. Fanatismus der Gleichgültigkeit 39. Atheismus als Versuchung 40. Doppelte Autorschaft 41. Ein verdecktes Gespräch 42. Das aus der Art geschlagene Tier 43. Ein Feind des Menschengeschlechts  
HauptbeschreibungHenning Ritter begibt sich in seinem Essay auf die Suche nach den Anfängen der Ungewißheit über unsere moralische Zukunft. Er macht uns dazu vertraut mit einigen Figuren und Gedankenspielen von Balzac, Diderot und Rousseau, die einzig dazu ersonnen wurden, auf die moralischen Verwirrungen zu reagieren, die uns in der Moderne abverlangt werden: ein Mandarin in Peking, dessen Vermögen dem zufallen soll, der ihn über riesige Entfernung hinweg und durch bloße Willenskraft tötet; ein Philosoph, der sich die Ohren verstopft, damit er die Schreie des Unglücklichen nicht hört, der unter seinem Fenster ermordet wird. Bis hin zu Dostojewski, Freud und Jünger zieht sich die Spur dieser und anderer agents provocateurs der Moral, die uns auf die Probe stellen. Sind wir in einer globalisierten und kommerziell organisierten Welt dazu fähig, das Mitleid mit dem Leiden der Welt auszudehnen, oder zerfällt unser Ethos in eines für das nahe und eines für das ferne Unglück?
Breite12.1 cm
AutorHenning Ritter
Erscheinungsdatum 2019
SpracheDeutsch

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