Der Goldene Handschuh
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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-135051890317537
Bildformat1:1,85/16:9
DarstellerJonas Dassler (Fritz Honka), Margarethe Tiesel (Gerda Voss), Katja Studt (Helga Denningsen), Marc Hosemann, Adam Bousdoukos, Martina Eitner-Acheampong, Victoria Trauttmansdorff, Tristan Göbel, Jessica Kosmalla, Prof. Hark Bohm
SystemDVD
HerausgeberWarner Home Video
HauptbeschreibungMilieudrama nach dem Roman von Heinz Strunk, das vom Frauenmörder Fritz Honka erzählt. Eine "sehr heftige Hamburg-Geschichte" hatte Fatih Akin schon 2016 im Interview angekündigt. Wie könnte es auch anders sein, wenn man die Geschichte von Fritz Honka erzählt, dem notorischen Frauenmörder, der seine Opfer in den Absturzkaschemmen von St. Pauli fand und dann bei sich zu Hause ermordete und hinter einem Bretterverschlag seiner Mansardenwohnung in Hamburg-Ottensen aufbewahrte? Heinz Strunk hatte den Fall für seinen Tatsachenroman aus dem Jahr 2016 akribisch studiert. Es ist ein deprimierendes Zeugnis menschlicher Existenz, eine schonungslose Milieu- und Charakterstudie, über Menschen, die jeden Halt und Respekt vor sich selbst verloren haben, deren Dasein sich auf Alkoholkonsum in einer Menge reduziert hat, dass Strunk ihm nur mit neuen Wortschöpfungen wie "Schmiersuff" oder "Vernichtungstrinken" gerecht werden kann. Da kann kein schöner Film nachfolgen. Tut es auch nicht. Wenn überhaupt, ist Akins Adaption noch radikaler, noch entschlossener, nicht zuletzt weil er die im Roman wichtige zweite Handlungsebene komplett eliminiert, in der eine fiktive degenerierte Reedersfamilie im Mittelpunkt steht. Akin bleibt bei den Tatsachen. Er sieht Fritz Honka und den Menschen in seinem Dunstkreis beim Scheitern an ihrem Leben zu. In seinem unendlich traurigen Film zeigt er ein Deutschland im Delirium tremens, der Rausch des Wirtschaftswunders ist nur noch Kater. Überall dröhnt einem deutscher Schlager entgegen, Adamos "Es geht eine Träne auf Reisen", Christian Anders' "Zug nach Nirgendwo", allesamt Zeugnisse des Scheiterns und geplatzter Träume und im Grunde das Gegenteil von der heilen Welt, die man gemeinhin mit ihm assoziiert. Für keinen gibt es hier eine Zukunft, es gibt nur Scheitern und Stranden und "FaKo", ein abscheulich aussehender Mix aus Fanta und Korn. Akin inszeniert das wie Fassbinder. Alkohol trinken Seele aus. Es sind Bilder aus den Schützengräben eines Krieges, der nie erklärt wurde, als hätte man Kaurismäkis Trinkerballaden die Lakonie ausgetrieben und mit Leere ersetzt. Und mittendrin Fritz Honka, genannt Fiete, gespielt vonJonas Dassler, ein hübscher Kerl, dem Akin konsequent die Schönheit ausgetrieben hat, um den Mittdreißiger Honka zu spielen, einen Mann, dessen Minderwertigkeitskomplexe, Impotenz, perverse Fantasien und Wahnvorstellungen sich in animalische Gewaltausbrüche kanalisieren, die mehrere Frauen das Leben kosten. Dassler gibt alles und sich selbst auf in langen Einstellungen, in denen er nackt tobt und rast und zerbricht. Die Kamera hält drauf und sieht zu, meist unbeteiligt, manchmal neugierig, bisweilen auch mit dem Zuschauer spielend: Zeig ich's oder zeig ich's nicht. The house that Fritz built. Ob man es auf sich laden will oder nicht, in die trostlose Erfahrungswelt Fritz Honkas einzutauchen, dieser kaputten Kreatur, die unter Akins Blick aber doch immer Mensch ist und nicht Monster, muss jeder für sich entscheiden. Es würde aber bedeuten wegzuschauen und die Augen zu verschließen davor, was Deutschland auch ist und hervorbringt, crushed by the wheels of industry. Schmierfilm. Vernichtungsdrama. ts.
ProduktionslandDeutschland/Frankreich
RegieFatih Akin
UntertitelEnglisch/Dt. f. Hörg.
Produktionsjahr2019
Altersfreigabe18
Erscheinungsdatum 22.08.2019
SpracheDeutsch DD 5.1/Dt. f. Sehg.

Kundenbewertungen Drama

Gesamtbewertung

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