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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
"Clerks"-Regisseur Kevin Smith, bekannt für seine spitzbübischen Slackercomedies, meldet sich mit einer rotzfrechen Romantikkomödie zurück.
Wie gewohnt schreibt sich Smith zudem als Drehbuchautor die gewitzten Dialoge beißend ironisch von der Seele, was von jeher seine Stärke ist. Die Story kreist um die Freunde aus Kindheitstagen, Zack (Seth Rogen) und Miri (Elizabeth Banks), die zusammen eine Wohnung mieten. Nur mit Ach und Krach können sich die beiden liebenswerten Loser mit Jobs in einem Coffeeshop über Wasser halten. Abwechslung bringt ihr zehnjähriges Klassentreffen, wo Zack sich mit Bier volldröhnt und Miri sich peinlich erfolglos (und urkomisch zu verfolgen) an ihren ehemaligen Schwarm ("Superman Returns" Brandon Routh) ranwirft. Der ist nämlich mit seinem Freund angereist, der sich als schwuler Pornostar zu erkennen gibt. Dies bringt Zack auf die Idee, dass er und seine platonische Freundin Miri auch einen Porno drehen könnten, um ihre unbezahlten Rechnungen in den Griff zu bekommen. Ein Kollege wird als Produzent und Geldgeber rekrutiert, Zack dichtet sich die "Krieg der Sterne"-Sexparodie "Star Whores" zusammen und das schauspielerische Talent wird aufgetrieben. Darunter finden sich die legendäre Porno-Prinzessin Traci Lords und Smith-Regular Jason Mewes. Nach einigen logistischen Komplikationen (ihr selbstgemachtes Studio samt Equipment, Sets und Kostümen wird abgerissen) beginnen die Dreharbeiten sowie die Gefühlsprobleme zwischen Zack und Miri. Denn nach kleinen Eifersüchteleien wird schnell klar, dass die beiden insgeheim schon lange ineinander verliebt sind, es jedoch nie zugeben wollten. Ihr herrlich amateurhaftes Agieren vor der Kamera mündet in ihr "Erstes Mal", das eigentlich ihre Liebe besiegelt. Doch beide wissen nicht wie sie sich nun einander gegenüber verhalten sollen und durch Missverständnisse kommt es zum Knatsch und Bruch. Nach ein paar sentimentalen Zwischentönen ist ein herziges Happy End Pflicht.
Smith hält die Vulgaritäten insgesamt halbwegs im Zaum, auch wenn eine Bad-Taste-Einlage jenseits des Erträglichen ist. Im Gegensatz zu Judd-Apatow-Komödien, die Mannkind Rogen zum Star gemacht haben, gibt es keine männliche Frontal-Nacktaufnahme. Die freizügigste Ansicht sind nackte Brüste und der Ton bleibt letztlich augenzwinkernd unschuldig. Dazu tragen vor allem auch Rogen und Banks (die zuletzt in "W." eine einnehmend charmante Laura Bush mimte) bei, die beide hervorragendes komisches Timing auf dem Kasten haben. ara.
Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de
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