Nok: Ein Ursprung afrikanischer Skulptur

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783937248387
Höhe30 cm
ProduktformTaschenbuch / broschiert
Auflage1
HerausgeberAfrica Magna
Erscheinungsdatum 2013
InhaltsverzeichnisInhaltsverzeichnis Grußworte Prefaces Vorworte Peter Breunig 1 Einleitung Vinzenz Brinkmann 2 Entdeckung der Welt. Ferne Länder im Blick der Griechen und Ägypter Peter Breunig 3 Afrika und die Zeit der Nok-Kultur Katharina Neumann und Alexa Höhn 4 Die Nok-Region – eine Savannenlandschaft und ihre Geschichte Manfred K. H. Eggert, mit einem Beitrag von Nicole Rupp 5 Frühes Eisen in West- und Zentralafrika Andreas Zimmermann 6 Darstellungen von Menschen und Tieren aus archäologischem Kontext. Versuch einer Interpretation aus der Sicht der materiellen Kultur Musa Oluwaseyi Hambolu 7 Ausverkauf – die Plünderung von Fundstellen der Nok-Kultur Umaru Yusuf Potiskum 8 Leben von und mit Gunkis Angela Fagg 9 Entdeckung und frühe Forschung zur Nok-Kultur in Nigeria Joseph Jemkur 10 Mein Abenteuer mit der Nok-Kultur Peter Breunig 11 Chronik des Frankfurter Nok-Projektes Gabriele Franke und Peter Breunig 12 Das Alter der Nok-Kultur Nicole Rupp 13 Weiler im Wald. Auf der Suche nach den Nok-Siedlungen Klaus-Peter Nagel 14 Die Chemie einer Fundstelle Nicole Rupp 15 Tradition und Innovation Gabriele Franke 16 Was Scherben erzählen – die Keramik der Nok-Kultur Alexa Höhn und Katharina Neumann 17 Bauern, Bäume, Brei und Bohnen. Ackerbau und Ernährung zur Zeit der Nok-Kultur Tanja M. Männel und Peter Breunig 18 Die Terrakotten der Nok-Kultur Nicole Rupp 19 Zwiesprache mit den Ahnen? Das Geheimnis von Utak Kamuan Garaje Kagoro Jasmin Munir und Stephan Ritter 20 In unzählige Scherben zerschlagen. Die Restaurierung des Befundes H der Nok-Fundstelle Utak Kamuan Garaje Kagoro Birgit Frohreich 21 Die Restaurierung der großen Nok-Plastik von Daji Gwana Christina Beck 22 Auf den Ton kommt es an Peter Breunig 23 Gedanken zum Zweck der Nok-Skulpturen Autorenverzeichnis Weiterführende Literatur Abbildungsverzeichnis
HauptbeschreibungKatalog zur Ausstellung der Liebieghaus Skulpturensammlung Frankfurt, 30.10.2013 bis 23.02.2014 Dieses Buch berichtet über die Nok-Kultur in Nigeria (Westafrika). Es entstand anlässlich der gleichnamigen Ausstellung „Nok – Ein Ursprung afrikanischer Skulptur“ in der Frankfurter Liebieghaus Skulpturensammlung (30. Oktober 2013 bis 23. Februar 2014). Ein Team aus Archäologen der Goethe-Universität Frankfurt erforscht die Nok-Kultur seit 2005 und stellt die dabei gemachten Entdeckungen nun der Öffentlichkeit vor. Die Nok-Kultur existierte etwa 1500 Jahre lang – von der Mitte des zweiten vorchristlichen Jahrtausends bis zur Zeitenwende. Ihr Kennzeichen sind kunstvolle Terrakotta-Skulpturen, die auch den Mittelpunkt der Ausstellung bilden. Das Forschungsinteresse der Frankfurter Archäologen gilt jedoch nicht nur den Terrakotten. Sie untersuchen die Nok-Kultur von vielen Seiten und betrachten sie in einem großen Zusammenhang. Letztlich geht es um die Suche nach universellen Entwicklungen in der Vorgeschichte der Menschheit. Eine solche Entwicklung – die für bedeutend gehalten wird, weil sie eine neue Epoche der Vergangenheit einleitete – ist der Wandel von kleinen Gruppen aus Jägern und Sammlern zu großen Gemeinschaften mit komplexen Formen menschlichen Zusammenlebens. Dieser Prozess hat sich in den letzten 10.000 Jahren nahezu überall auf der Erde in allerdings sehr verschiedener Weise abgespielt. Die Nok-Kultur verkörpert eine afrikanische Variante dieser Entwicklung. Sie gehört zu einer Gruppe archäologischer Kulturen, die in den Savannen südlich der Sahara vom zweiten Jahrtausend v. Chr. an in meist kleinen, aber dauerhaften Siedlungen lebten und sich zumindest zum Teil von dem ernährten, was sie selbst auf ihren Feldern anbauten. Der nächste Einschnitt in der Entwicklung der ersten bäuerlichen Kulturen kam mit der Entdeckung von Metall als Werkstoff. In Afrika begann dies nicht mit Kupfer und Bronze, wie in Vorderasien und Europa, sondern mit Eisen. Die Menschen der Nok-Kultur waren die mithin ersten, die südlich der Sahara Eisen produzierten. Dies geschah im ersten vorchristlichen Jahrtausend – ein Jahrtausend nach den bäuerlichen Anfängen. Während die Produktion von Eisen sehr schnell zu einem weit verbreiteten Phänomen wurde, besaß die Nok-Kultur mit den Terrakotta-Skulpturen ein kulturelles Monopol. Nirgendwo in Afrika existierte damals außerhalb Ägyptens und des antiken mediterranen Küstenstreifens etwas Vergleichbares. Die ältesten, sicher datierten Tonfiguren stammen aus dem frühen ersten Jahrtausend v. Chr. Im Moment sieht es daher so aus, als wären sie zeitlich vor dem Eisen entstanden. Ihren Höhepunkt hatten sie in den Jahrhunderten danach. Am Ende des ersten vorchristlichen Jahrtausends verschwanden sie von der Bildfläche. Es besteht kaum Zweifel am rituellen Charakter der Nok-Skulpturen. Dennoch bleibt eine zentrale Frage unbeantwortet: Warum entstand in einer frühen bäuerlichen Kultur, die sich kurz vor oder am Anfang der folgenreichen Erfindung der Eisenproduktion befand, eine offenbar komplexe Welt ritueller Praktiken mit aufwendig hergestellten und – wie die Ausgrabungen zeigen – absichtlich zerstörten Skulpturen? Und warum verschwanden sie genauso abrupt wie sie auftauchten? Die Forschungen der Universität Frankfurt haben in den letzten Jahren das Wissen über den besonderen Charakter der Nok-Kultur vertieft und erweitert. Das hervorragend illustrierte Buch dokumentiert dabei nicht nur die Ausstellung, sondern erfasst sehr eindrücklich einen wichtigen Abschnitt der Geschichte Westafrikas.
Breite24 cm
SpracheDeutsch

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