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Der Umwelt zuliebe
Beschreibung
Nach dem Was-wäre-wenn?-Prinzip kann der Bruchteil einer Sekunde - in diesem Fall eine erreichte bzw. verpaßte U-Bahn - den weiteren Verlauf des Lebens entscheidend beeinflussen. Die romantisch-dramatische Beziehungskomödie "Sie liebt ihn - Sie liebt ihn nicht" verfolgt parallel versetzt beide Möglichkeiten im Leben der von Gwyneth Paltrow ("Große Erwartungen") dargestellten Protagonistin. Für Regie und Drehbuch zeichnet der Schauspieler Peter Howitt verantwortlich, der in beiden Bereichen sein Debüt gibt.
Helen verliert ihren Job bei einer Londoner PR-Firma. Auf dem Weg zur U-Bahn-Station gabelt sich ihr Schicksalsweg. In ihrer weniger glücklichen (realen) Inkarnation schließt sich die Tür vor ihrer Nase. Sie muß in Folge in einem Sandwich-Shop jobben, wird von ihrem untreuen Freund Gerry schwanger und führt alles in allem eine triste Existenz. Ganz anders die beschwingte Helen, die besagten Zug erreicht hat. Sie lernt den charmanten James (John Hannah aus "Vier Hochzeiten und ein Todesfall") kennen und im Laufe der Zeit lieben, ertappt zuvor jedoch ihren Freund mit seiner Geliebten (Jeanne Tripplehorn als ausgekochtes Biest zur Abwechslung mal ohne Rehblick). Letztlich schließt sich der Kreis mit übernatürlicher Fügung.
Die episodenhafte Struktur im Gegenschnitt und die Prämisse erinnern stark abgewandelt an eine Folge der "Twilight Zone", wobei Regisseur Howitt deutlich mehr Wert auf ein romantisches denn das fantastische Element der Geschichte legt. Paltrow erweist sich als sympathische Hauptdarstellerin, die das Publikumsinteresse an ihrem Schicksal wachhalten kann, auch wenn die Geschichte manchmal ein wenig langatmig vorangetrieben wird. Reizvoll ist zu beobachten, wie ihre jeweilige Helen - zu unterscheiden zwischen verschiedener Haarfarbe und Frisur - dieselbe Situation jeweils anders erlebt. Eine gewisse Unerfahrenheit von Regisseur Howitt läßt sich bei der Schauspielerführung nicht verleugnen, dafür legte er sich umso mehr ins Zeug, die lebensnahen Dialoge schmissig auf die Leinwand zu bannen. Das Ergebnis ist ein alles in allem leicht verdauliches Datemovie, das in erster Linie beim weiblichen Publikum Gefallen finden wird. ara.
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