Die Beweiskraft von Beweisen: Audit Evidence bei betriebswirtschaftlichen Prüfungen - Ulfert Gronewold

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783802112577
Höhe21 cm
AutorUlfert Gronewold
Produktformgebundene Ausgabe
Auflage1
Seitenanzahl466
HerausgeberIDW
Erscheinungsdatum 2006
HauptbeschreibungWirtschaftsprüfer (WPs) müssen regelmäßig Sachverhalte beurteilen, die bereits der Vergangenheit angehören und sich nicht mehr unmittelbar beobachten lassen. Stattdessen müssen Prüfungsnachweise herangezogen werden, um die „tatsächlichen Verhältnisse“ nachträglich zu rekonstruieren. Die Bilanzskandale der vergangenen Jahre etwa bei Enron, Parmalat, Comroad oder FlowTex haben die Schwierigkeiten dieser Rekonstruktion sehr drastisch aufgezeigt. In diesen Fällen vermittelten die Jahresabschlüsse eben kein den „tatsächlichen Verhältnissen“ entsprechendes Bild der wirtschaftlichen Lage. Will der Prüfer Fehlurteile vermeiden, muss er die Verlässlichkeit, d. h. die Beweiskraft der herangezogenen Nachweise und Prüfungsinformationen zutreffend einschätzen: Aber wann kann der Prüfer den Auskünften des Vorstands oder der Geschäftsführung vertrauen? Bilden Belege die tatsächlichen Geschäftsvorfälle zutreffend ab? Welche Beweiskraft haben externe Saldenbestätigungen? Trotz der Bedeutung der Thematik geben die nationalen und internationalen Prüfungsstandards (insbesondere IDW EPS 300 n. F. „Prüfungsnachweise im Rahmen der Abschlussprüfung“ und ISA 500 „Audit Evidence“) nur wenig konkrete Hinweise, von welchen Faktoren die Beweiskraft von Prüfungsnachweisen abhängt und wie sie vom WP eingeschätzt werden kann. Der Prüfer ist deshalb weitgehend auf sein subjektives Urteil angewiesen. Auch in der Prüfungstheorie wurde das Thema bisher stark vernachlässigt. Das vorliegende Buch widmet sich dieser für Theorie und Praxis gleichermaßen bedeutsamen Fragestellung. Als Ausgangspunkt wird der bisherige Wissensstand zusammengefasst. Neben den Prüfungsstandards für WPs und den Ergebnissen der Prüfungsforschung werden auch einschlägige Erkenntnisse der Rechtswissenschaft und Psychologie berücksichtigt. Schwerpunkt der Untersuchung ist die anschließende Betrachtung der Bestimmungsfaktoren der Beweiskraft von Prüfungsnachweisen. Behandelt werden z. B. folgende Aspekte: Wie sollten WPs Fragen formulieren und sich allgemein verhalten, um möglichst aussagekräftige und zuverlässige Informationen zu erhalten (z. B. in Gesprächen mit dem Geprüften)? Welche Merkmale und Eigenschaften von Informationsquellen bestimmen die Beweiskraft von Prüfungsnachweisen? Welche Hinweise stehen dem WP dafür potentiell zur Verfügung? Welche allgemeinen Merkmale von Prüfungsnachweisen können Hinweise zur Beweiskrafteinschätzung liefern? Wie kann der WP anhand der verfügbaren Informationen und Nachweise die fraglichen Tatbestände erschließen? Welche Kenntnisse und Denkprozesse sind dafür erforderlich? Welche Vorteile und Risiken weisen sie jeweils auf (z. B. Plausibilitätsbeurteilungen)? Die Einschätzung der Beweiskraft wird durch ein Analyseschema unterstützt. Es dürfte gerade für den praktisch tätigen WP sehr nützlich sein. Es zeigt auf, welche Faktoren zu berücksichtigen und welche Fragen zu stellen sind, um die Verlässlichkeit der dem Prüfungsurteil zugrunde liegenden Nachweise zutreffend zu beurteilen. Es erleichtert dem WP, seiner Berufspflicht zur Einholung „ausreichender und angemessener Prüfungsnachweise“ (IDW EPS 300 n. F., Tz. 6) gerecht zu werden und sein Prüfungsurteil entsprechend abzusichern.
Breite14.8 cm
SpracheDeutsch

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