Jesus - Lehrer der Feindesliebe: Der galiläische Jesus - Schäfer, Wilhelm Chr

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Produktinformationen

Details
EAN / ISBN-139783897741997
Höhe21 cm
AutorWilhelm Chr Schäfer
ProduktformTaschenbuch / broschiert
Auflage1
Seitenanzahl340
HerausgeberTRIGA Der Verlag Gerlinde Heß
Erscheinungsdatum 2002
HauptbeschreibungDer historischen Jesusforschung verpflichtet, erzählt dieses Buch die Geschichte des galiläischen Jesus von seiner Geburt in Nazaret bis zu seinem gewaltsamen Tod in Jerusalem. Die politische Situation seiner Zeit vor Augen, in intensiven Auseinandersetzungen mit den moralischen und religiösen Überzeugungen seiner Zeitgenossen, von der Notwendigkeit einer radikalen Umkehr überzeugt, geleitet von der Gewissheit der Nähe Gottes in jedem Lebensaugenblick ist Jesus zum herausragenden Lehrer der Feindesliebe geworden. Eine überzeugende Jesusdarstellung. Spannend geschrieben, klar, kritisch, kompetent. Ein Lese-, Lern- und Arbeitsbuch. ------------------------ Buchvorstellung von Dr. theol. Barbara Müller, Oldenburg Mit seinem Jesus-Buch versucht Wilhelm Christian Schäfer eine Brücke zu schlagen von der Fachwissenschaft zu einem breiteren Lesepublikum. Schäfer schreibt in der Tradition Rudolf Bultmanns und seiner Schüler, bietet jedoch eine eigenständige Jesusdarstellung. Seinen Lesern und Leserinnen mutet er zu, sich auf Arbeitsweise und Methoden der historischen Jesus-Forschung einzulassen und sich mit Erkenntnissen der neueren Jesus-Forschung auseinanderzusetzen Bereits mit dem ersten Satz seines Buches kündigt Schäfer sein Vorhaben an: "Dieses Buch gilt dem Menschen Jesus. Der historischen Jesus-Forschung verpflichtet, erzählt es die Geschichte des galiläischen Jesus von seiner Geburt in Nazareth bis zu seinem gewaltsamen Tod in Jerusalem" (7). Schäfer geht davon aus, dass am Anfang der christlichen Religion nicht der auf Erden erschienene Sohn Gottes steht, sondern ein herausragender Mensch, der Jude Jesus von Nazareth, dessen Wirkungen weit über sein eigenes Volk und die eigene Zeit hinausreichen. Von dieser Grundüberzeugung geleitet, stellt er die Lebensgeschichte Jesu bis zu seinem einsamen Tod am Kreuz dar. Die Zumutung seiner Jesus-Darstellung besteht darin, dass er das Leben Jesu nicht bis zu seiner Auferstehung weiterführt. Wie es zum Glauben an die Auferstehung Jesu und in der Folge zur Ausbildung der Christus-Religion gekommen ist, soll ein zweites Buch mit dem bezeichnenden Titel "Jesus - ein Mensch wird Gott" zeigen. Schäfer stellt Jesus vor dem Hintergrund seiner Zeit als Endzeitpropheten, Lehrer des endzeitlichen Gotteswillens, "Freund von Zöllnern und Sündern", Schöpfung- und Weisheitslehrer und als Lehrer der Feindesliebe dar. Dabei kommt er ohne eine zeitgeschichtliche Einführung aus. Ausführliche Informationen zum religiös-politischen Umfeld, zu den eschatologischen Erwartungen in Israel, zu den religiösen Parteien seiner Zeit und zum Thoraverständnis des pharisäischen Rabbinats sind in die Darstellung einbezogen. Weil die mehr als vierzig Jahre nach dem Tod Jesu verfassten Evangelien Jesus durchgängig als den aus dem Tod erweckten Sohn Gottes verkündigen (Kap. 4: "Die Jesusüberlieferung der Evangelien"), müssen Lebensgeschichte und Botschaft Jesu aus den Evangelien erschlossen werden (61). "Jede Jesus-Darstellung ist eine historische Rekonstruktion" (61). Mit der historischen Jesus-Forschung geht Schäfer deshalb den vielfältigen Jesuserinnerungen nach, die in den Evangelien aufbewahrt worden sind (Selbstvorstellungen, Zeitansagen, Heils- und Gerichtsankündigungen, Seligpreisungen, Weherufe, Weisheitssprüche, Lehrworte, Lehrreden, Bildworte, Gleichnisse, Beispielgeschichten, Jesusszenen, Wundererzählungen, Streitgespräche, Passionserinnerungen). In sorgfältigen Analysen löst er die Gestalt Jesu heraus aus ihren nachösterlichen Überhöhungen, seine Botschaft aus ihren vom Auferstehungsglauben bestimmten Weiterfühungen. Behutsam und zielstrebig führt er seine Leser von der Christus-Verkündigung der Evangelien zu den Worten und Taten des galiläischen Jesus; von den Aussagen über Jesus zu Jesus selbst; von den Geschichten, die seine Bedeutung hervorheben, zu dem Menschen, der sie ausgelöst hat. Dabei weist er seine Darstellung durchgängig an den Texten der Evangelien aus, wobei die angeführten Texte mit ihrer überlieferungsgeschichtlichen Herkunft angeführt werden. Abgehoben vom vielgestaltigen Kontext des zeitgenössischen Judentums und herausgelöst aus den nachösterlichen Überhöhungen, spannend aufgebaut, verständlich und klar geschrieben, zeichnet Schäfer das Bild des Lehrers der Feindesliebe. Die Kapitel 1-3 und 5-10 sind an der Person Jesu orientiert. Schäfer entfaltet die Frage nach dem messianischen Selbstbewusstsein Jesu bereits im 1. Teil seines Buches und nicht wie meist üblich erst in den Schlusskapiteln. Kapitel 1 und 2 schildern den Werdegang Jesu, seine Kindheit und Jugend in Nazareth (Kap. 1) und seine Johannesschülerschaft (Kap. 2). Schäfer stellt Jesus als einen "Hochbegabten" (23) vor, der sich schon früh seiner besonderen charismatischen Begabung bewusst geworden ist (39-40). Unter der Überschrift "Wanderprediger, Heiler und Exorzist" schildert er in Kapitel 3 das Auftreten Jesu in Galiläa und die Gefolgschaft, die er um sich versammelt hat. Die Kapitel 5-10 entfalten das Zeit- und Selbstbewusstsein Jesu: Kapitel 5 und 6 seine abweichende Einschätzung der Gegenwart: Die endzeitliche Gottesherrschaft ist im Anbruch. Jesus löst das Kommen der Gottesherrschaft heraus aus dem Weltbild der Apokalyptik 281). Er erhebt den Anspruch, dass mit ihm die endzeitliche Gottesherrschaft in die Weltzeit eintritt (76). Er selbst ist eine Endzeitgestalt (119). "Er kommt mit der Gottesherrschaft. Die Gottesherrschaft kommt mit ihm" (120). Die Rede vom Anbruch der Gottesherrschaft wird zur Metapher für die andrängende Nähe Gottes (75. 287). Die Nähe Gottes wirkt als ethische Energie (76. 202). Von daher ergibt sich das Verhältnis Jesu zur heilsgeschichtlichen Vergangenheit (Kap. 7) und zur endzeitlichen Zukunft (Kap. 8). Jesus lehrt die Ethik der Gottesherrschaft (80 f.). Folgerichtig stellt er sich über Mose und die Propheten. An die Stelle des prophetischen "So spricht der Herr" tritt sein eigenes "Amen, ich sage euch". Selbst den endzeitlichen Menschensohn stellt er in der Schatten seiner Person (105). Das Gottesverhältnis Jesu (Kap. 9) stellt Schäfer unter den Überschriften "Uneingeschränktes Vertrauen", "Bewusste Unterscheidung" und "Betonte Eigenständigkeit" dar. Kapitel 10 ("Eschatologisches Zeit- und messianisches Selbstbewusstsein") gibt eine erste Zusammenfassung: "Der Mensch Jesus, ein Mann aus Nazareth in Galiläa, ist mit dem Anspruch aufgetreten, die Funktion des endzeitlichen Messias zu erfüllen" (122). Schäfer: "Man müsste den Anspruch, den der galiläische Jesus erhoben hat, blasphemisch nennen, ginge nicht von seiner Botschaft und seiner Person eine bleibende Faszination aus" (122). Die Kapitel 11-22 entfalten das Auftreten Jesu und seine Botschaft: seine bedingungslose Zuwendung zu den Ausgeschlossenen (Kap. 11), seine radikalen Nachfolgeforderungen (Kap. 12), den an alle gerichteten Ruf zur Umkehr (Kap. 13), die Aufforderung zu einer radikalen Neuausrichtung des Lebens (Kap. 15); seine Kritik an der rituellen Thora (Kap. 14) und seine Einbeziehung der ethischen Thora in die neue Ethik (Kap 18). Die zentralen Kapitel 16 und 17 stellen die Schöpfungslehre Jesu und die Ethik der Feindesliebe vor. Schäfer hebt die Einheit von Endzeit- und Schöpfergott in der Verkündigung Jesu hervor (108. 175). Jesus lehrt ein uneingeschränktes Ja zum Leben (260). In jedem Lebensaugenblick ist Gott nahe (175. 280-283). Die Jesusrede vom Nicht-mehr-Sorgen-müssen (176. 177) ruft zum Vertrauen in die Schöpfungsfürsorge Gottes (178-180), die Rede vom Sichnicht-mehr Fürchten-müssen (182. 183) zum Vertrauen in die Nähe Gottes auch in der drohend bevorstehenden Zukunft (180 f. 184-186). Schäfer: "Wenn Gott so nahe ist, wie Jesus behauptet, in der Schöpfung, weil er sie ständig hervorbringt; in der Zukunft, weil er sie in jedem Augenblick neu heraufführt; wenn Gott in beiden als Vertrauensgrund und als ethische Energie gegenwärtig ist, können Menschen aus der Nähe Gottes leben" (202). In einer sorgfältigen Auslegung der Feldrede (207-229) - sie steht dem galiläischen Jesus näher als die Matthäuskomposition der Bergpredigt (204-207) - zeigt Schäfer: Jesus stellt das Gebot der Feindesliebe weit über das Thora-Gebot der Nächstenliebe. Die Nähe des endzeitlichen Schöpfergottes drängt zur Feindesliebe. Auf Seite 229 fasst er die Kapitel 6, 11, 16 und 17 zusammen: "Weil die Gottesherrschaft (Kap. 6) zur uneingeschränkten Bejahung des Lebens aufruft (Kap. 16), drängt sie zur Feindesliebe (Kap. 17). In der Feindesliebe wird die uneingeschränkte Bejahung des Lebens zur bedingungslosen Zuwendung" (Kap. 11). Die ethische Zuspitzung der Botschaft Jesu und ihre Aktualität haben dem Jesus-Buch von Wilhelm Christian Schäfer den Titel vorgegeben. Kapitel 19 beschreibt das Leben der Jesusgefolgschaft als Leben aus der Nähe Gottes. Kapitel 20 bietet eine zusammenfassende Charakterisierung der Jesus-Ethik. Jesus hat darauf vertraut, dass Menschen gut handeln können. "Weil Gott nahe ist, können Menschen gut handeln. Weil Gott nahe ist, können Menschen umkehren. Weil Gott nahe ist, gibt es Menschen, die Jesus folgen" (256). Schäfer bezeichnet die Ethik Jesu als Entsprechung- und Versprechensethik (260-262). In jedem Verhalten, das der Nähe Gottes entspricht, liegt das Versprechen auf eine heilvolle Zukunft. Kapitel 21 behandelt das Verhältnis von Heils- und Gerichtspredigt in der Verkündigung Jesu. "Wer wie Jesus den Anbruch der Gottesherrschaft ansagt, muss beides ankündigen, das endzeitliche Heil und das endzeitliche Gericht" (273). Kapitel 22 "Die Zeit der Gottesherrschaft" beschließt den 2. Teil. In Kapitel 23 stellt Schäfer die Jerusalemereignisse dar. "Sein Ausschluss des Opferkultes aus der Zukunft der Gottesherrschaft hat Jesus den Tod eingebracht" (297). Bis zuletzt sei Jesus dem Gebot der Feindesliebe gefolgt (310). Auf Betreiben der Tempelpriesterschaft (294-298) von der römischen Besatzungsmacht gekreuzigt (308-309), sei er von allen verlassen gestorben (312).Schäfer fragt: "Ist das Bild des Gekreuzigten deshalb zum Wiedererkennungsbild geworden, zum Inbild des Leidens und der Gottverlassenheit, denen Menschen ausgesetzt sind, aber auch zum Inbild bedingungsloser Liebe ?" (312). Am Schluss des Buches (Kap. 24) steht die Frage: "Was hat Jesus von der Zukunft erwartet?" Ein ausführliches Inhaltsverzeichnis blättert die Gesamtanlage breit auf. Das beigefügte Glossar erläutert die unvermeidlichen Fachausdrücke. Für alle, die an dem galiläischen Jesus, an dem Vermächtnis seiner Botschaft und an seinem Lebensschicksal interessiert sind, hat Wilhelm Christian Schäfer ein überzeugendes, ebenso informatives wie provozierendes Jesus-Buch geschrieben. Als Lese- Lern- und Arbeitsbuch ist seine Jesus-Darstellung sicher gut geeignet für die Arbeit in Schule, Studium und Erwachsenenbildung. Man kann gespannt sein auf den zweiten Teil: "Jesus - Ein Mensch wird Gott". Er soll im Frühjahr 2003, ebenfalls im TRIGA / VERLAG erscheinen. -------------------------------------------------------------------------------- Pressestimmen Gelnhäuser Tageblatt, 16.10.2002 . Ehemaliger Altenhaßlauer Pfarrer schreibt über Leben Jesu - Wissenschaflich fundiertes Bild - Viel Hintergrundwissen .Der historischen Jesusforschung verpflichtet, nähert er sich seinem Thema mit gesunder kritischer Distanz. blick, 6/2002: . Wer einen Einblick in Fragestellungen, Inhalte und Methoden der modernen neutestamentlichen Wissenschaft bekommen will, ist mit diesem Buch gut bedient.
Breite14 cm
SpracheDeutsch

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