Mit 56 Jahren wagt Vicky Leandros einen radikalen musikalischen Richtungswechsel. Mit Hilfe von Xavier Naidoo und Michael Herberger kehrt sie auf ihrem neuen Album, "Möge der Himmel", dem Schlager und der Unterhaltungsmusik den Rücken und überrascht mit einer stimmigen Mixtur aus Soul, R&B und Pop.
Es gehört viel Mut dazu, wenn eine etablierte Künstlerin wie Vicky Leandros nach 40 Jahren auf der Bühne einen kompletten Neuanfang wagt. Mit Xavier Naidoo und Michael Herberger fand sie dazu zwei kompetente Mitstreiter, mit deren Hilfe in Mannheim ihre neue Platte, "Möge der Himmel", entstand. Es ist ein zeitgemäßes Popalbum, angereichert mit Soul- und R&B-Elementen, das sicherlich zu den überraschendsten Produktionen dieses Frühjahrs zählt. Man hört den 15 Songs an, wie gut die an der Produktion beteiligten Mannschaft und Vicky Leandros harmonierten. "Beim ersten Treffen in Mannheim ging es eigentlich um ein ganz anderes Projekt", erklärt Vicky Leandros. Doch das geriet schnell in den Hintergrund. "Wir haben uns gleich sehr gut auf vielen Ebenen verstanden. Und so fingen Xavier Naidoo und Michael Herberger an, für mich zu schreiben." Nach drei Wochen hatten die beiden die ersten Songs fertig, und Vicky Leandros fuhr zu weiteren Aufnahmen wieder nach Mannheim. "Insgesamt war ich mit Unterbrechungen fünf Monate da." In dieser Zeit entstanden die Titel für "Möge der Himmel", die Vicky Leandros von einer ganz neuen, ungewohnten Seite zeigen. Wer sie noch als Sängerin von Schlagerhits wie "Theo, wir fahr'n nach Lodz" oder "Ich hab' die Liebe gesehen" aus den Siebzigern kennt, der wird überrascht sein, sie jetzt in einem vollkommen anderen Sound zu hören.
Stücke wie "Liebe bringt den Schmerz" oder der Titelsong sind gefühlvolle Soulpop-Hymnen, wie geschaffen für Vicky Leandros' samtige Stimme. "Ich kenne Xavier Naidoo seit der Zeit, als er noch mit Sabrina Setlur gearbeitet hat", erklärt die Sängerin. "Und ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer seiner Stimme, ich besitze alle seine CDs, ich liebe seine Texte und seine Produktionen." Vicky Leandros wollte sich ganz bewusst bei diesem Album musikalisch verändern. "Ich habe in meiner Karriere schon viel ausprobiert und wollte diesmal einfach etwas anderes versuchen. Man muss sich als Künstler genauso weiterent- wickeln wie als Mensch." Deswegen ging sie bei dieser Produktion gewisse Wagnisse ein, wobei sich die griechischstämmige Sängerin sicher ist, das Xavier Naidoo und Michael Herberger genau wussten, worauf sie sich einließen. Die herausragende Qualität des Endergebnisses spricht jedenfalls für sich. "Ich war fast während der ganzen Albumproduktion vor Ort mit dabei", berichtet Vicky Leandros. Und so habe sie die ganze Mannschaft nach und nach kennen gelernt. Die Sängerin ist von den vielfältigen Erfahrungen, die sie in Mannheim gemacht hat, nachhaltig beeindruckt. "Ich habe in meinem Leben schon viele verschiedene Produktion eingespielt, in London, in Paris und in den USA." Die Arbeitsweise im Naidoos Studio setzte für sie trotzdem neue Maßstäbe. "Wie Xavier Naidoo Texte umsetzt, das ist schon phantastisch. Ich habe mich in dieser großen kreativen Familie sehr wohl gefühlt." Vom 19. Oktober bis zum 16. November geht Vicky Leandros auf Deutschlandtour.
Norbert Schiegl
Mit 56 Jahren wagt Vicky Leandros einen radikalen musikalischen Richtungswechsel. Mit Hilfe von Xavier Naidoo und Michael Herberger kehrt sie auf ihrem neuen Album, "Möge der Himmel", dem Schlager und der Unterhaltungsmusik den Rücken und überrascht mit einer stimmigen Mixtur aus Soul, R&B und Pop.
Es gehört viel Mut dazu, wenn eine etablierte Künstlerin wie Vicky Leandros nach 40 Jahren auf der Bühne einen kompletten Neuanfang wagt. Mit Xavier Naidoo und Michael Herberger fand sie dazu zwei kompetente Mitstreiter, mit deren Hilfe in Mannheim ihre neue Platte, "Möge der Himmel", entstand. Es ist ein zeitgemäßes Popalbum, angereichert mit Soul- und R&B-Elementen, das sicherlich zu den überraschendsten Produktionen dieses Frühjahrs zählt. Man hört den 15 Songs an, wie gut die an der Produktion beteiligten Mannschaft und Vicky Leandros harmonierten. "Beim ersten Treffen in Mannheim ging es eigentlich um ein ganz anderes Projekt", erklärt Vicky Leandros. Doch das geriet schnell in den Hintergrund. "Wir haben uns gleich sehr gut auf vielen Ebenen verstanden. Und so fingen Xavier Naidoo und Michael Herberger an, für mich zu schreiben." Nach drei Wochen hatten die beiden die ersten Songs fertig, und Vicky Leandros fuhr zu weiteren Aufnahmen wieder nach Mannheim. "Insgesamt war ich mit Unterbrechungen fünf Monate da." In dieser Zeit entstanden die Titel für "Möge der Himmel", die Vicky Leandros von einer ganz neuen, ungewohnten Seite zeigen. Wer sie noch als Sängerin von Schlagerhits wie "Theo, wir fahr'n nach Lodz" oder "Ich hab' die Liebe gesehen" aus den Siebzigern kennt, der wird überrascht sein, sie jetzt in einem vollkommen anderen Sound zu hören.
Stücke wie "Liebe bringt den Schmerz" oder der Titelsong sind gefühlvolle Soulpop-Hymnen, wie geschaffen für Vicky Leandros' samtige Stimme. "Ich kenne Xavier Naidoo seit der Zeit, als er noch mit Sabrina Setlur gearbeitet hat", erklärt die Sängerin. "Und ich bin seit Jahren ein großer Bewunderer seiner Stimme, ich besitze alle seine CDs, ich liebe seine Texte und seine Produktionen." Vicky Leandros wollte sich ganz bewusst bei diesem Album musikalisch verändern. "Ich habe in meiner Karriere schon viel ausprobiert und wollte diesmal einfach etwas anderes versuchen. Man muss sich als Künstler genauso weiterent- wickeln wie als Mensch." Deswegen ging sie bei dieser Produktion gewisse Wagnisse ein, wobei sich die griechischstämmige Sängerin sicher ist, das Xavier Naidoo und Michael Herberger genau wussten, worauf sie sich einließen. Die herausragende Qualität des Endergebnisses spricht jedenfalls für sich. "Ich war fast während der ganzen Albumproduktion vor Ort mit dabei", berichtet Vicky Leandros. Und so habe sie die ganze Mannschaft nach und nach kennen gelernt. Die Sängerin ist von den vielfältigen Erfahrungen, die sie in Mannheim gemacht hat, nachhaltig beeindruckt. "Ich habe in meinem Leben schon viele verschiedene Produktion eingespielt, in London, in Paris und in den USA." Die Arbeitsweise im Naidoos Studio setzte für sie trotzdem neue Maßstäbe. "Wie Xavier Naidoo Texte umsetzt, das ist schon phantastisch. Ich habe mich in dieser großen kreativen Familie sehr wohl gefühlt." Vom 19. Oktober bis zum 16. November geht Vicky Leandros auf Deutschlandtour.
Norbert Schiegl