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Beschreibung

Lars von Triers Versuch eines Horrorfilms ist ein harter Brocken, der das Psychogramm eines Paares unter dem Einfluss des Todes ihres Kindes in bizarr explizite Selbstzerfleischung münden lässt. "Antichrist" ist als Film schwer zu greifen. Nahezu jede Szene lässt sich unterschiedlich deuten, bietet multiple Interpretationsansätze. Doch jeder von ihnen mündet unweigerlich in jenen unmissverständlichen Gewaltexzess, über den in Cannes mehrere Tage erhitzt diskutiert wurde. Wie auch immer man zu Lars Von Triers gezielter Provokation - was ist neu? - steht, kalt lässt sie einen nicht. Das dänische Enfant terrible wählt für seinen ersten Spielfilm seit "Manderlay" von 2005 die Form eines gängigen Horrorschockers: Paar ist traumatisiert vom Verlust seines Kindes, sucht in der Abgeschiedenheit einer Waldhütte Zuflucht und Heilung, wird schutzlos von Dämonen heimgesucht. So weit, so 08/15. Aber allein, wie der Regisseur schon den Prolog inszeniert, bereitet darauf vor, dass die Form nur Spielmasse ist, auf die Von Trier persönliche Obsessionen und Ängste projiziert. So beginnt der Film mit einer in sich abgeschlossenen, hyperästhetisierten Tragödie in Schwarzweiß und Ultrazeitlupe, in der sich das namenlose Paar in der Dusche liebt, willkürlicher Hardcore-Schnappschuss inklusive (Bergmans "Persona" lässt grüßen), während der dreijährige Filius auf die Fensterbank klettert, um im Moment des Orgasmus der Eltern in den Tod zu stürzen. Hat sie wirklich beobachtet, wie der Junge den Stuhl heranschob und lädt damit alle Schuld auf sich, weil sie nicht eingriff? Hat der Junge kurz gelächelt, war der Sturz also ein Sprung und ist er damit das Böse, das den sich nun entfaltenden Todestanz auslöst, ein besonders perfider Damien? Ist es ein Bild des Regisseurs für den Sündenfall, die Vertreibung aus dem Paradies? Drei Kapitel folgen, in denen Von Trier Aufklärung und Eskalation verspricht, alldieweil er seinen inneren Strindberg füttert: Trauer, Schmerz, Verzweiflung - die drei Bettler, versinnbildlicht durch Reh, Fuchs und Rabe. Schon ist man mittendrin in tiefstromantischer Naturmystik und Märchensymbolik, was durch die ominös-stimmungsvolle Kameraarbeit von Anthony Dod Mantle (Oscar für "Slumdog Millionär") mit ihren tiefen Schatten und verstörenden Unschärfen noch unterstrichen wird. In ihre einsame Hütte Eden zieht es die Eheleute, wo Sie von Ihm, einem Psychiater, angehalten wird, ihre tiefsten Ängste zu konfrontieren - wie es der Regisseur selbst erlebte, der mit dem Film erklärtermaßen auch seine Psychotherapie und quälende Kreativblockade verarbeiten wollte. Nun geschehen merkwürdige Dinge: Sie verbrennt sich am kühlen Boden die Füße, nachts regnet es ohne Unterlass Eicheln, die Sprachlosigkeit schlägt in Hostilität um, ein Fuchs verkündet mit Brummstimme: "Das Chaos regiert!" Ein vermeintlich unfreiwilliger Lacher, zumindest in Cannes. Aber wer Lars Von Trier kennt, weiß, dass dies nie als Schockmoment gemeint gewesen sein kann. Es ist vielmehr Teil des Spieles, das der Filmemacher, ganz Provokateur und Gaukler, mit der Kritik spielt, als Teil eines absurd abgehobenen Dialogs. Und es ist ein letzter Moment des Innehaltens, der Befreiung, bevor von Trier sich und mit ihm sein Publikum in ein qualvolles Szenario stürzt, das weit über das hinausgeht, was sich selbst Horrorfans zumuten würden. "Antichrist" ist ein Film voller katholischer Motive, der die Ordnung auf den Kopf stellt und Satan als Schöpfer der Welt sieht. Und es ist ein durch und durch verzweifelter Film, der zunächst die psychische Intensität eines "Wenn die Gondeln Trauer tragen" besitzt, dann aber in apokalyptischen, qualvollen Bildern der Verstümmelung und Selbstzerfleischung mündet, die ihn zu einem engen Verwandten eines anderen extremen Films der Siebzigerjahre machen, der den Glauben an das Menschliche verloren hatte, Pasolinis "Die 120 Tage von Sodom". Lars Von Trier geht ebenso weit, seine beiden Schauspieler Willem Dafoe und Charlotte Gainsbourg folgen ihm bereitwillig in den Gynocide, und der Zuschauer wird mit Bildern konfrontiert, die man lächerlich finden kann, aber nur schwerlich wieder abschütteln wird. ts.

Hersteller: Kinowelt Home Entertainment, Karl-Tauchnitz-Str. 10, Leipzig, 04107, info@kinowelt.de

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

Technische Daten


Erscheinungsdatum
18.05.2011
Sprache
deutsch
EAN
4006680059662
Herausgeber
Kinowelt
Titel in Originalsprache
Antichrist
Altersfreigabe
18
Bildformat
16:9 21:9
Laufzeit
104 m
Datenträger Typ
DVD
Untertitel
Deutsch
Darsteller
Charlotte Gainsbourg (Sie), Willem Dafoe (Er)
Regie
Lars von Trier
Produktionsjahr
2009
Produktionsland
Dänemark/Deutschland
5.0
Aus 1 Bewertungen zu Antichrist
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Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Tim - Bewertet am 10.10.2014
Zustand: Sehr gut
Ein super Film, unbeschreiblich diese Magie, mit der Lars von Trier die Zuschauer am Bildschirm in seinen Bann zieht - Ein neues Zeitalter einläutet. Groß! Ein Meisterwerk!
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