Drei Jahre nach "I Am... Sasha Fierce", ihrem letzten Soloalbum, präsentiert sich die 29-Jährige Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin auf "4" in gewohnt bestechender Form. Mit Hilfe renommierter Produzenten und Kollegen wie Kenny "Babyface" Edmonds, Kanye West, Switch, Jeff Bhasker, Shea Taylor und Terius "The-Dream" Nash überzeugt Beyoncé mit zwölf vielseitigen Songs.
Auf ihrem vierten Soloalbum liefert die Musikerin eine beeindruckende Leistungsschau ab. Bereits beim Opener, der Ballade "1+1", zeigt Beyoncé, dass ihr auch 2011 stimmlich kaum jemand das Wasser reichen kann. Und das ist bei weitem nicht die einzige Nummer auf "4", bei der sie auf extreme Vokalakrobatik setzt. Dabei geht sie musikalisch durchaus eigene Wege und überrascht in Stücken wie "I Care" oder "I Miss You" mit ungewohnten elektronischen Rhythmen. In den meisten Fällen funktioniert die Arbeitsteilung zwischen ihrer warmen, facettenreichen Stimme und der leicht unterkühlten Elektronikunterlage hervorragend.
Einzig bei der ersten Single "Run The World (Girls)", die auf einem Sample von Major Lazers Titel "Pon De Floor" basiert, schießen die Sängerin und ihre beiden Produzenten Switch und Terius Nash ein wenig übers Ziel hinaus. Dieser Titel bleibt aber die einzige Schwachstelle auf einem sonst überzeugenden Album, das viele weitere Höhepunkte bereithält wie zum Beispiel den von Kanye West in Szene gesetzten Song "Party", bei dem André 3000 einen markanten Gastbeitrag abliefert, und die lässig groovende Midtempo-Hymne "Love On Top" .
Norbert Schiegl
Drei Jahre nach "I Am... Sasha Fierce", ihrem letzten Soloalbum, präsentiert sich die 29-Jährige Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin auf "4" in gewohnt bestechender Form. Mit Hilfe renommierter Produzenten und Kollegen wie Kenny "Babyface" Edmonds, Kanye West, Switch, Jeff Bhasker, Shea Taylor und Terius "The-Dream" Nash überzeugt Beyoncé mit zwölf vielseitigen Songs.
Auf ihrem vierten Soloalbum liefert die Musikerin eine beeindruckende Leistungsschau ab. Bereits beim Opener, der Ballade "1+1", zeigt Beyoncé, dass ihr auch 2011 stimmlich kaum jemand das Wasser reichen kann. Und das ist bei weitem nicht die einzige Nummer auf "4", bei der sie auf extreme Vokalakrobatik setzt. Dabei geht sie musikalisch durchaus eigene Wege und überrascht in Stücken wie "I Care" oder "I Miss You" mit ungewohnten elektronischen Rhythmen. In den meisten Fällen funktioniert die Arbeitsteilung zwischen ihrer warmen, facettenreichen Stimme und der leicht unterkühlten Elektronikunterlage hervorragend.
Einzig bei der ersten Single "Run The World (Girls)", die auf einem Sample von Major Lazers Titel "Pon De Floor" basiert, schießen die Sängerin und ihre beiden Produzenten Switch und Terius Nash ein wenig übers Ziel hinaus. Dieser Titel bleibt aber die einzige Schwachstelle auf einem sonst überzeugenden Album, das viele weitere Höhepunkte bereithält wie zum Beispiel den von Kanye West in Szene gesetzten Song "Party", bei dem André 3000 einen markanten Gastbeitrag abliefert, und die lässig groovende Midtempo-Hymne "Love On Top" .
Norbert Schiegl