Sie ist erst 24, hat aber schon mehr als elf Millionen Platten verkauft und Säcke voller Auszeichnungen eingeheimst - wahrlich eine beeindruckende Karriere. Nach vier Alben bei Virgin/EMI wagt die Sängerin jetzt mit "LP1" den Schritt in die komplette künstlerische Unabhängigkeit.
Als Produktionspartner für das fünfte Album, das auf ihrem eigenen Label Stone'd Records erscheint, gewann Joss Stone Eurythmics-Gründer Dave Stewart. "Es war der größte Spaß, den ich je hatte", sagt sie, "mit dem verrückten Dave eine Platte aufzunehmen." Sie spielte die zehn Songs in Nashville mit hochkarätigen Studiomusikern wie dem Schlagzeuger Chad Cromwell, dem Gitarristen Tom Bukovac, dem Keyboarder Mike Rojas oder dem Bassisten Michael Rhodes ein.
Wie schon beim Vorgänger, "Colour Me Free" (2009), brauchte sie für die Aufnahmen nur eine Woche. Geschadet hat die Eile den zehn Songs nicht im Geringsten: Traumwandlerisch sicher bewegt sich die Engländerin zwischen den Eckpunkten Soul, Blues, Funk und Rock.
Zudem stimmte von Anfang an die Chemie zwischen der Sängerin, Dave Stewart und der Band. Und so klingen Songs wie der Opener "Newborn" oder das lässig groovende Stück "Don't Start Lying To Me Now" frisch und lebendig. Und es ist deshalb auch keine Übertreibung, wenn Joss Stone begeistert von den Aufnahmesessions schwärmt: "Dieses Album fängt einen ganz speziellen Moment ein, der spontan und voller Kreativität war."
So nutzte sie ihre neugewonnene kreative Freiheit, um sich in Stücken wie "Last One To Know" von allzu starren Strukturen zu lösen. Auf "LP1" präsentiert sich eine selbstbewusste Joss Stone, die weiß, dass der spannendste Teil ihrer Karriere noch vor ihr liegt.
Norbert Schiegl
Sie ist erst 24, hat aber schon mehr als elf Millionen Platten verkauft und Säcke voller Auszeichnungen eingeheimst - wahrlich eine beeindruckende Karriere. Nach vier Alben bei Virgin/EMI wagt die Sängerin jetzt mit "LP1" den Schritt in die komplette künstlerische Unabhängigkeit.
Als Produktionspartner für das fünfte Album, das auf ihrem eigenen Label Stone'd Records erscheint, gewann Joss Stone Eurythmics-Gründer Dave Stewart. "Es war der größte Spaß, den ich je hatte", sagt sie, "mit dem verrückten Dave eine Platte aufzunehmen." Sie spielte die zehn Songs in Nashville mit hochkarätigen Studiomusikern wie dem Schlagzeuger Chad Cromwell, dem Gitarristen Tom Bukovac, dem Keyboarder Mike Rojas oder dem Bassisten Michael Rhodes ein.
Wie schon beim Vorgänger, "Colour Me Free" (2009), brauchte sie für die Aufnahmen nur eine Woche. Geschadet hat die Eile den zehn Songs nicht im Geringsten: Traumwandlerisch sicher bewegt sich die Engländerin zwischen den Eckpunkten Soul, Blues, Funk und Rock.
Zudem stimmte von Anfang an die Chemie zwischen der Sängerin, Dave Stewart und der Band. Und so klingen Songs wie der Opener "Newborn" oder das lässig groovende Stück "Don't Start Lying To Me Now" frisch und lebendig. Und es ist deshalb auch keine Übertreibung, wenn Joss Stone begeistert von den Aufnahmesessions schwärmt: "Dieses Album fängt einen ganz speziellen Moment ein, der spontan und voller Kreativität war."
So nutzte sie ihre neugewonnene kreative Freiheit, um sich in Stücken wie "Last One To Know" von allzu starren Strukturen zu lösen. Auf "LP1" präsentiert sich eine selbstbewusste Joss Stone, die weiß, dass der spannendste Teil ihrer Karriere noch vor ihr liegt.
Norbert Schiegl