Scooter sind und bleiben und ein Phänomen wie auch ein Faszinosum. Denn auch auf ihrem bereits 15. Studioalbum zeigt das Trio um H.P. Baxxter keinerlei Ermüdigungserscheinungen. Scooter klingen so frisch und kreativ wie ehedem. So haben Baxxter, Rick J. Jordan und Michael Simon auf "The Big Mash Up" das stilistische Spektrum auf ihrem neusten Werk noch einmal vergrößert, nachdem sie 2009 auf dem Vorgängeralbum "Under The Radar Over The Top" vor allem mit Hardstyle-Techno experimentiert hatten.
Das neue Album steht dagegen unter dem Motto "The Big Mash Up" - und in der Tat haben Scooter viele aktuelle (und vergangene) Trends aus dem großen Feld der elektronischen Musik genommen und für ihre persönlichen Bedürfnisse neu arrangiert und zusammengeführt. So merkt man, dass Scooter noch immer Clubgänger sind und auch die jüngsten Entwicklungen für ihren Sound genutzt haben. Doch egal, ob sie sich auf den fragmentierten und effektbeladenen Dance-Pop Man beziehen oder sich von Electro-Elementen aus dem Underground inspirieren lassen: Am Ende sind es immer Scooter, die laut und bisweilen an der Grenze zum Wahnwitzigen aus den Boxen knallen.
Doch nicht nur Dance-Musik trug zum Gelingen des jüngsten Scooter-Opus bei. H.P. Baxxter muss seine Ohren überall haben. Denn auf "The Big Mash Up" finden sich mal längere, mal kürzere Übernahmen und Bearbeitungen von so verschiedenen Songs wie "Ain't Nobody" von Chaka Khan oder der "La Boum"-Hymne "Dreams" von Richard Sanderson. Höhepunkt in dem durchaus amüsanten Songwiedererkennungsspiel ist dabei ein Auftritt der veritablen Vicky Leandros, deren Eurovision-Klassiker "L'Amour Est Bleu" hier als "C'est Bleu" eine fröhliche Wiedergeburt feiert.
Dietmar Schwenger
Scooter sind und bleiben und ein Phänomen wie auch ein Faszinosum. Denn auch auf ihrem bereits 15. Studioalbum zeigt das Trio um H.P. Baxxter keinerlei Ermüdigungserscheinungen. Scooter klingen so frisch und kreativ wie ehedem. So haben Baxxter, Rick J. Jordan und Michael Simon auf "The Big Mash Up" das stilistische Spektrum auf ihrem neusten Werk noch einmal vergrößert, nachdem sie 2009 auf dem Vorgängeralbum "Under The Radar Over The Top" vor allem mit Hardstyle-Techno experimentiert hatten.
Das neue Album steht dagegen unter dem Motto "The Big Mash Up" - und in der Tat haben Scooter viele aktuelle (und vergangene) Trends aus dem großen Feld der elektronischen Musik genommen und für ihre persönlichen Bedürfnisse neu arrangiert und zusammengeführt. So merkt man, dass Scooter noch immer Clubgänger sind und auch die jüngsten Entwicklungen für ihren Sound genutzt haben. Doch egal, ob sie sich auf den fragmentierten und effektbeladenen Dance-Pop Man beziehen oder sich von Electro-Elementen aus dem Underground inspirieren lassen: Am Ende sind es immer Scooter, die laut und bisweilen an der Grenze zum Wahnwitzigen aus den Boxen knallen.
Doch nicht nur Dance-Musik trug zum Gelingen des jüngsten Scooter-Opus bei. H.P. Baxxter muss seine Ohren überall haben. Denn auf "The Big Mash Up" finden sich mal längere, mal kürzere Übernahmen und Bearbeitungen von so verschiedenen Songs wie "Ain't Nobody" von Chaka Khan oder der "La Boum"-Hymne "Dreams" von Richard Sanderson. Höhepunkt in dem durchaus amüsanten Songwiedererkennungsspiel ist dabei ein Auftritt der veritablen Vicky Leandros, deren Eurovision-Klassiker "L'Amour Est Bleu" hier als "C'est Bleu" eine fröhliche Wiedergeburt feiert.
Dietmar Schwenger