Die erste Label-übergreifende Zusammenstellung der Falco-Songs würdigt die Zeitlosigkeit der Musik des österreichischen Megastars.
Anscheinend braucht der Mensch runde Jubiläen, um sich die Vergangenheit noch einmal zu vergegenwärtigen. Was für das eigene Leben gilt, trifft genauso sehr für die Popmusik zu. Und so erfüllt sich die düstere Prophezeiung des Hans Hölzels alias Falco, der einmal gesungen hatte: "Muss ich erst sterben, um zu leben?" Der Bassist, Sänger, Rapper und Songwriter erfährt derzeit eine nicht mehr für möglich gehaltene Renaissance, nachdem er kurz nach seinem Tod schon einmal posthume Hitehren erfuhr. Sein Hit "Out Of The Dark" stand 1998 damals noch unter der direkten Nachwirkung von Falcos Tod, danach wurde es allmählich still um den größten Popstar, den Österreich bislang hervorgebracht hat. Weil Falco am 19. Februar 2007 50 Jahre alt geworden wäre, konzipierte der deutsche Privatsender Kabel Eins eine mehrstündige Show; gleichzeitig kamen eine neue, dokumentarische DVD und eben diese CD auf den Markt. Und es scheint, als ob es wirklich nur diesen äußeren Anlass gebraucht hätte, um seine Musik endlich wieder zu entdecken und die herausragende Rolle Falcos in der Pop-Geschichte noch einmal zu würdigen. Das kann man jetzt umso einfacher, weil die neue Sammlung von Falco-Liedern wirklich definitiv ist. Alle bisherigen Zusammenstellungen krankten daran, dass sie ausschließlich das Material enthielten, dass der am 6. Februar 1998 gestorbene Künstler jeweils für eine Plattenfirma aufgenommen hatte. Auf "Hoch wie nie" finden sich auf zwei CDs jedoch insgesamt 33 Songs, von den ganz frühen Stücken wie "Ganz Wien" über seine Klassiker wie "Der Komissar" oder "Rock Me Amadeus" bis zu seinen späten Produktionen wie "Mama, der Mann mit dem Koks ist da". Auch der neue Mix von "Männer des Westens" transportiert die Musik von Falco, die eh ihrer Zeit weit voraus war, elegant in die Gegenwart. Damit liefert die CD den perfekten Soundtrack für die Wartezeit bis zum nächsten runden Jubiläum, das bereits im nächsten Jahr ansteht. Dann nämlich jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal.
Die erste Label-übergreifende Zusammenstellung der Falco-Songs würdigt die Zeitlosigkeit der Musik des österreichischen Megastars.
Anscheinend braucht der Mensch runde Jubiläen, um sich die Vergangenheit noch einmal zu vergegenwärtigen. Was für das eigene Leben gilt, trifft genauso sehr für die Popmusik zu. Und so erfüllt sich die düstere Prophezeiung des Hans Hölzels alias Falco, der einmal gesungen hatte: "Muss ich erst sterben, um zu leben?" Der Bassist, Sänger, Rapper und Songwriter erfährt derzeit eine nicht mehr für möglich gehaltene Renaissance, nachdem er kurz nach seinem Tod schon einmal posthume Hitehren erfuhr. Sein Hit "Out Of The Dark" stand 1998 damals noch unter der direkten Nachwirkung von Falcos Tod, danach wurde es allmählich still um den größten Popstar, den Österreich bislang hervorgebracht hat. Weil Falco am 19. Februar 2007 50 Jahre alt geworden wäre, konzipierte der deutsche Privatsender Kabel Eins eine mehrstündige Show; gleichzeitig kamen eine neue, dokumentarische DVD und eben diese CD auf den Markt. Und es scheint, als ob es wirklich nur diesen äußeren Anlass gebraucht hätte, um seine Musik endlich wieder zu entdecken und die herausragende Rolle Falcos in der Pop-Geschichte noch einmal zu würdigen. Das kann man jetzt umso einfacher, weil die neue Sammlung von Falco-Liedern wirklich definitiv ist. Alle bisherigen Zusammenstellungen krankten daran, dass sie ausschließlich das Material enthielten, dass der am 6. Februar 1998 gestorbene Künstler jeweils für eine Plattenfirma aufgenommen hatte. Auf "Hoch wie nie" finden sich auf zwei CDs jedoch insgesamt 33 Songs, von den ganz frühen Stücken wie "Ganz Wien" über seine Klassiker wie "Der Komissar" oder "Rock Me Amadeus" bis zu seinen späten Produktionen wie "Mama, der Mann mit dem Koks ist da". Auch der neue Mix von "Männer des Westens" transportiert die Musik von Falco, die eh ihrer Zeit weit voraus war, elegant in die Gegenwart. Damit liefert die CD den perfekten Soundtrack für die Wartezeit bis zum nächsten runden Jubiläum, das bereits im nächsten Jahr ansteht. Dann nämlich jährt sich sein Todestag zum zehnten Mal.