Filme » DVD » Drama
Verkauf Manila

Manila - DVD

Voraussichtlicher Preis: 3,99 €

Preise sind Endpreise (kein USt-Ausweis gem. §25a UStG) zzgl. Versandkosten (Standardversand: 3,99 €)

Der Artikel ist nicht verfügbar. Lassen Sie sich benachrichtigen, sobald der Artikel wieder erhältlich ist.

Deaktivierung der Alarmbenachrichtigungen im Alarm-Manager möglich.


Zahlungsmethoden
 
reBuy versendet mit
 

Informationen zu Manila

Darsteller:

  • Jürgen Vogel - Rudi
  • Michael Degen - Walter
  • Chin Chin Gutierrez - Maribel
  • Ana Capri - Cora
  • Peter Rühring - Knut Görler
  • Margit Carstensen - Regine Görler
  • Manfred Zapatka - Herbert
  • Sky Du Mont - Jochen Osterfeld
  • Martin Semmelrogge - Franz
  • Nina Heimlich - Kerstin
  • Ces Quesada - Mercy
  • Elizabeth McGovern - Elizabeth
  • Eddi Arent - Eddi Arent
  • Jochen Nickel
  • Herbert Feuerstein
  • Altersfreigabe:
  • Info

  • Originaltitel:
  • Manila
  • EAN:
  • 0886972998893
  • Regisseur:
  • Romuald Karmakar
  • Sprache:
  • Deutsch DD 2.0
  • Produzent:
  • Romuald Karmakar
  • Land:
  • Deutschland
  • Länge:
  • 110 Minuten
  • Bildformat:
  • 1:1,33 - 4:3
  • Tonformate:
  • HiFi Stereo, Dolby Digital 2.0
  • Erscheinungsdatum:
  • 21.07.2008
Auszeichnungen:

Bayerischer Filmpreis 1999 Bestes Drehbuch
Internationales Filmfestival in Locarno 2000 Silberner Leopard, "Junger Film"
Nach einem komödiantisch-seichten Frühling, der mit pubertierenden Witzen ("Harte Jungs"), ostfriesischen Kalauern ("Otto - Der Katastrofenfilm") und krassen Sprüchen ("Erkan & Stefan") den Marktanteil des deutschen Films in exorbitante Höhen katapultierte, ist es nun an der Zeit, wieder Gehaltvolleres aus diesen Landen in den Kinos zu offerieren. Und wer wäre dafür besser geeignet als Romuald Karmakar, der vor fünf Jahren mit seinem preisgekrönten Spielfilmdebüt "Der Totmacher" zum Liebling des Feuilletons aufstieg und es gleichzeitig schaffte, ein vergleichsweise breites Publikum in die Lichtspielhäuser zu locken. Auch "Manila", einer unorthodoxen Studie um eine Gruppe deutscher Touristen, die am Flughafen der philippinischen Hauptstadt für mehrere Stunden festsitzt, könnte der berühmte Spagat, künstlerisch überzeugend und zugleich kommerziell verwertbar zu sein, gelingen. Karmakar und sein Co-Autor Bodo Kirchhoff ("Infanta") überließen beim Schreiben des Drehbuchs, das letzten Januar mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, nichts dem Zufall. Sämtliche der 13 Hauptfiguren besitzen Tiefe, Konturen und ein klar definiertes Eigenleben - Eigenschaften, die man bei nationalen Produktionen sonst selten vorfindet. Dass diese detailgenaue Zeichnung der Charaktere bei der Übertragung vom Skript auf die Leinwand ohne nennenswerte Verluste vollzogen werden konnte, liegt zweifelsohne an einem hochmotiviert und konzentriert aufspielenden Darsteller-Ensemble, das allein schon in seiner Zusammensetzung an Kuriosität kaum zu überbieten ist. So brilliert etwa der sonst eher durch sein Äußeres auffallende Sky Du Mont als eleganter Steward Osterfeld, der mit einer kruden Mixtur aus Diplomatie und Arroganz versucht, die immer nervöser werdenden Wartenden in Schach zu halten. Im krassen Gegensatz dazu steht der wiederentdeckte und -erstarkte Martin Semmelrogge, der als schwäbelnder Frührentner Franz philippinischen Klofrauen schöne Augen macht, seinen Landsleuten gegen Bezahlung jeden Wunsch erfüllt und immer ein Foto von der intimsten Stelle seiner "Urlaubsbekanntschaft" mit sich führt. USA-Import Elizabeth McGovern dagegen verkörpert als Journalist Elizabeth zunächst die feine Dame, die sich angewidert von den deutschen Sex-Touristen zu distanzieren versucht. Doch dann lässt ausgerechnet sie sich auf einen Quickie mit Jürgen Vogel, der als mit viel Muskeln und wenig Hirn ausstaffiertes Pfälzer Landei Rudi überrascht, ein. Allerdings ist es ungerecht, einzelne Namen aus der 13 Hauptrollen umfassenden Besetzungsliste herauszupicken, denn ob Fassbinder-Schauspielerin Margit Carstensen oder die Theatergrößen Michael Degen und Manfred Zapatka, sie alle gehen an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Formal erinnert "Manila" an die Struktur von "Der Totmacher". Karmakar begnügt sich erneut mit einem - übersichtlichen - Schauplatz, und seine Protagonisten müssen wieder mit der Enge eines Raumes fertig werden. Und auch bei der handwerklichen Umsetzung setzt der 35-Jährige auf Kontinuität. Sowohl Fred Schuler hinter der Kamera als auch Peter Pryzgodda am Schneidetisch gelingt es wie schon beim Erstling des Filmemachers, trotz der Begrenzung von Ort und Zeit die Spannung, die Faszination für die Figuren sowie das Interesse für die Geschehnisse aufrecht zu halten. Wenn jedoch am Schluss des Films schließlich alle Beteiligten - von der zermürbenden Warterei inzwischen ziemlich erledigt - aus voller Kehle den textlich modifizierten Gefangenenchor aus Verdis "Nabucco" schmettern, bleibt eine Frage offen: Was will uns "Manila" sagen? Versteckt sich hier etwa eine Verurteilung des Sextourismus? Kaum, denn alles Moralinsaure liegt Karmakar fern. Oder ist dies ein Experiment, mit dem bewiesen werden soll, dass großes Kino auch in einer sterilen Halle stattfinden kann? Schon wahrscheinlicher. Vielleicht ist "Manila" aber auch "nur" eine Hommage an jene bemitleidenswerten Kreaturen, die schon einmal wegen eines Streiks oder einer Panne eine Nacht auf einem Flughafen verbringen mussten. Tatsache hingegen ist, dass Senator es hier mit einem unbequemen, provokanten und diskussionswürdigen Werk zu tun hat, das ein Höchstmaß an Engagement verlangt, welches sich dann wiederum positiv am Boxoffice bemerkbar machen sollte. lasso.
Nach einem komödiantisch-seichten Frühling, der mit pubertierenden Witzen ("Harte Jungs"), ostfriesischen Kalauern ("Otto - Der Katastrofenfilm") und krassen Sprüchen ("Erkan & Stefan") den Marktanteil des deutschen Films in exorbitante Höhen katapultierte, ist es nun an der Zeit, wieder Gehaltvolleres aus diesen Landen in den Kinos zu offerieren. Und wer wäre dafür besser geeignet als Romuald Karmakar, der vor fünf Jahren mit seinem preisgekrönten Spielfilmdebüt "Der Totmacher" zum Liebling des Feuilletons aufstieg und es gleichzeitig schaffte, ein vergleichsweise breites Publikum in die Lichtspielhäuser zu locken. Auch "Manila", einer unorthodoxen Studie um eine Gruppe deutscher Touristen, die am Flughafen der philippinischen Hauptstadt für mehrere Stunden festsitzt, könnte der berühmte Spagat, künstlerisch überzeugend und zugleich kommerziell verwertbar zu sein, gelingen. Karmakar und sein Co-Autor Bodo Kirchhoff ("Infanta") überließen beim Schreiben des Drehbuchs, das letzten Januar mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, nichts dem Zufall. Sämtliche der 13 Hauptfiguren besitzen Tiefe, Konturen und ein klar definiertes Eigenleben - Eigenschaften, die man bei nationalen Produktionen sonst selten vorfindet. Dass diese detailgenaue Zeichnung der Charaktere bei der Übertragung vom Skript auf die Leinwand ohne nennenswerte Verluste vollzogen werden konnte, liegt zweifelsohne an einem hochmotiviert und konzentriert aufspielenden Darsteller-Ensemble, das allein schon in seiner Zusammensetzung an Kuriosität kaum zu überbieten ist. So brilliert etwa der sonst eher durch sein Äußeres auffallende Sky Du Mont als eleganter Steward Osterfeld, der mit einer kruden Mixtur aus Diplomatie und Arroganz versucht, die immer nervöser werdenden Wartenden in Schach zu halten. Im krassen Gegensatz dazu steht der wiederentdeckte und -erstarkte Martin Semmelrogge, der als schwäbelnder Frührentner Franz philippinischen Klofrauen schöne Augen macht, seinen Landsleuten gegen Bezahlung jeden Wunsch erfüllt und immer ein Foto von der intimsten Stelle seiner "Urlaubsbekanntschaft" mit sich führt. USA-Import Elizabeth McGovern dagegen verkörpert als Journalist Elizabeth zunächst die feine Dame, die sich angewidert von den deutschen Sex-Touristen zu distanzieren versucht. Doch dann lässt ausgerechnet sie sich auf einen Quickie mit Jürgen Vogel, der als mit viel Muskeln und wenig Hirn ausstaffiertes Pfälzer Landei Rudi überrascht, ein. Allerdings ist es ungerecht, einzelne Namen aus der 13 Hauptrollen umfassenden Besetzungsliste herauszupicken, denn ob Fassbinder-Schauspielerin Margit Carstensen oder die Theatergrößen Michael Degen und Manfred Zapatka, sie alle gehen an die Grenzen ihres Leistungsvermögens. Formal erinnert "Manila" an die Struktur von "Der Totmacher". Karmakar begnügt sich erneut mit einem - übersichtlichen - Schauplatz, und seine Protagonisten müssen wieder mit der Enge eines Raumes fertig werden. Und auch bei der handwerklichen Umsetzung setzt der 35-Jährige auf Kontinuität. Sowohl Fred Schuler hinter der Kamera als auch Peter Pryzgodda am Schneidetisch gelingt es wie schon beim Erstling des Filmemachers, trotz der Begrenzung von Ort und Zeit die Spannung, die Faszination für die Figuren sowie das Interesse für die Geschehnisse aufrecht zu halten. Wenn jedoch am Schluss des Films schließlich alle Beteiligten - von der zermürbenden Warterei inzwischen ziemlich erledigt - aus voller Kehle den textlich modifizierten Gefangenenchor aus Verdis "Nabucco" schmettern, bleibt eine Frage offen: Was will uns "Manila" sagen? Versteckt sich hier etwa eine Verurteilung des Sextourismus? Kaum, denn alles Moralinsaure liegt Karmakar fern. Oder ist dies ein Experiment, mit dem bewiesen werden soll, dass großes Kino auch in einer sterilen Halle stattfinden kann? Schon wahrscheinlicher. Vielleicht ist "Manila" aber auch "nur" eine Hommage an jene bemitleidenswerten Kreaturen, die schon einmal wegen eines Streiks oder einer Panne eine Nacht auf einem Flughafen verbringen mussten. Tatsache hingegen ist, dass Senator es hier mit einem unbequemen, provokanten und diskussionswürdigen Werk zu tun hat, das ein Höchstmaß an Engagement verlangt, welches sich dann wiederum positiv am Boxoffice bemerkbar machen sollte. lasso.

Die Alterseinstufungen der USK finden sich auf jeder Spieleverpackung und in der Regel auf jedem Datenträger. Auch in einem seriösen Online-Shop wird immer auf die USK-Kennzeichen verwiesen.

  • Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.

    Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Die Spiele wirken abstrakt-symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind sie ab 8-10 Jahren auch komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen- und Mythenwelten zu spielen.
  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen.
  • Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns beim Verkauf von USK18-Artikeln die Identität und Volljährigkeit des Käufers zu prüfen. Für diesen Service der DHL fallen seit April 2012 bei jedem Versand von USK18-Artikeln Kosten in Höhe von 1,99 € pro Paket an. Bei der erstmaligen Sendung an eine neue Empfängeradresse fallen einmalig zusätzliche Kosten in Höhe von 2,65 € für den DHL Service "Identitätsprüfung" an. Bitte haben Sie dafür Ihren Personalausweis zum Zeitpunkt der Zustellung griffbereit.

    Hinweis für internationale Versionen:

    Bitte beachten Sie, dass internationale Versionen grundsätzlich keine deutsche Altersfreigabe erhalten, unabhängig vom Inhalt der Spiele. Daher dürfen diese Spiele ausschließlich als USK18-Versionen verkauft werden.

Manila - Trailer & Screenshots

0 / 0

Die Alterseinstufungen der USK finden sich auf jeder Spieleverpackung und in der Regel auf jedem Datenträger. Auch in einem seriösen Online-Shop wird immer auf die USK-Kennzeichen verwiesen.

  • Freigegeben ohne Altersbeschränkung gemäß § 14 JuSchG.

    Spiele mit diesem Siegel sind aus der Sicht des Jugendschutzes für Kinder jeden Alters unbedenklich. Sie sind aber nicht zwangsläufig schon für jüngere Kinder verständlich oder gar komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 6 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Die Spiele wirken abstrakt-symbolisch, comicartig oder in anderer Weise unwirklich. Spielangebote versetzen den Spieler möglicherweise in etwas unheimliche Spielräume oder scheinen durch Aufgabenstellung oder Geschwindigkeit zu stressig für Vorschulkinder. Oft sind sie ab 8-10 Jahren auch komplex beherrschbar.
  • Freigegeben ab 12 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Kampfbetonte Grundmuster in der Lösung von Spielaufgaben. Zum Beispiel setzen die Spielkonzepte auf Technikfaszination (historische Militärgerätschaft oder Science-Fiction-Welt) oder auch auf die Motivation, tapfere Rollen in komplexen Sagen- und Mythenwelten zu spielen.
  • Freigegeben ab 16 Jahren gemäß § 14 JuSchG.

    Rasante bewaffnete Action, mitunter gegen menschenähnliche Spielfiguren sowie Spielkonzepte, die fiktive oder historische kriegerische Auseinandersetzungen atmosphärisch nachvollziehen lassen.
  • Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG.

    Typisches Erwachsenenspiel in Idee, Konzept und atmosphärischer Umsetzung, zumeist mit einem hohen Grad an virtueller Gewalt gegen menschlich gestaltete Spielfiguren.

    Der Gesetzgeber verpflichtet uns beim Verkauf von USK18-Artikeln die Identität und Volljährigkeit des Käufers zu prüfen. Für diesen Service der DHL fallen seit April 2012 bei jedem Versand von USK18-Artikeln Kosten in Höhe von 1,99 € pro Paket an. Bei der erstmaligen Sendung an eine neue Empfängeradresse fallen einmalig zusätzliche Kosten in Höhe von 2,65 € für den DHL Service "Identitätsprüfung" an. Bitte haben Sie dafür Ihren Personalausweis zum Zeitpunkt der Zustellung griffbereit.

    Hinweis für internationale Versionen:

    Bitte beachten Sie, dass internationale Versionen grundsätzlich keine deutsche Altersfreigabe erhalten, unabhängig vom Inhalt der Spiele. Daher dürfen diese Spiele ausschließlich als USK18-Versionen verkauft werden.

National Warensendung 3,49 €
National DHL Standard 3,99 €  
Versendungen mit Artikeln ab 18 5,98 € inkl. Eigenhändig Zuschlag 1,99 €
Lieferungen nach Österreich 14,99 € bitte setzen Sie sich vor Abschluss der Bestellung mit unserem Kundensupport in Verbindung
Lieferungen in andere europäische Länder 19,99 € bitte setzen Sie sich vor Abschluss der Bestellung mit unserem Kundensupport in Verbindung

Bei Zahlung per Nachnahme

National 7,98 € + 2,00 € Die Übermittlungsgebühr fällt zusätzlich bei der Auslieferung an und wird durch den Zusteller abkassiert (MwSt. frei)
Versendungen mit Artikeln ab 18 9,97 € + 2,00 € Die Übermittlungsgebühr fällt zusätzlich bei der Auslieferung an und wird durch den Zusteller abkassiert (MwSt. frei)
inkl. Eigenhändig Zuschlag 1,99 €