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Kafkas ungeschriebene Ästhetik

Gerhard Oberlin (Taschenbuch, Deutsch)

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Beschreibung
Während der künstlerische Ort der Moderne für Kafka nicht sicher bestimmbar ist, deutet sich die Revision einer Ästhetik an, die von einem metaphysischen Apriori lebte und für welche die glorifizierte Idee zum (diesseitigen) Bedeutungsraum zählte. Wie das Mythische an Terrain zurückgewinnt, polarisiert sich der Urkampf zwischen Orpheus und Dionysos, Apollon und Marsyas zugunsten der Naturgötter. Das letzte Wort haben die Laute, das Geschrei der Nymphen und Dämonen, das Heulen der Wölfe, Josefines Pfeifen… Franz Kafka (wie übrigens sein „Blutsverwandter" Kleist) hat Grund, die traditionelle Ästhetik ihres ideellen Glanzes und Wohlklangs wegen mehr zu fürchten als zu lieben. Der daraus folgende Kampf wird um der Wahrhaftigkeit willen geführt, und zwar mit Mitteln, die den Platonismus in der Kunst, die Erwartung einer symbolischen Heils- und Heimatstiftung ironisch repräsentieren. Wir haben es in Kafkas Geschichten mit Kontrafakturen zu tun, die an Travestien grenzen, oder mit Travestien, die an Kontrafakturen anliegen. Dass in seiner letzten Erzählung „Josefine" noch einmal der Orpheusmythos Pate stand, erhellt aus der Tatsache, dass hier die wundersame Wirksamkeit des „Schönen" ebenso illustriert wie negiert wird. Sie verweist auf eine elementare, gleichsam vor-ästhetische Schicht des Sagens, die an die „Sage" erinnert. Kafkas Ästhetik ist eine Antiästhetik.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.04.2018
Sprache
Deutsch
EAN
9783826064777
Herausgeber
Königshausen u. Neumann
Sonderedition
Nein
Autor
Gerhard Oberlin
Seitenanzahl
178
Einbandart
Taschenbuch
Autorenporträt
Dr. Gerhard Oberlin arbeitet als Freier Literatur-, Kultur- und Sportwissenschaftler mit Wohnsitz in Tübingen. Nach einer internationalen Laufbahn als Lehrer, Schulleiter und Fortbildner war er unter anderem Dozent für deutsche Sprache und Literatur an der Beijing Foreign Studies University und am Deutsch-Chinesischen Institut der University of Business and Economics, Beijing/China. Zuletzt Gastdozent der Hebrew University in Jerusalem und der Malayalam University in Tirur/Kerala.
Schlagwörter
Kafkas ungeschriebene Ästhetik, Josefine, Kafkas Ästhetik, metaphysisches Apriori
Thema-Inhalt
DSB - Literaturwissenschaft, allgemein CF - Sprachwissenschaft, Linguistik
Höhe
225 mm
Breite
14 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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