Aus 3 Bewertungen zu Der letzte Sommer in der Stadt
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☆☆☆☆☆
Geschichte plätschert vor sich hin
Olga I. - Bewertet am 03.03.2022
Zustand: Exzellent
Dieser Roman ist definitiv … anders. Überraschenderweise ist es bereits 1973 erschienen, wurde jedoch nur in wenigen Exemplaren verkauft, bis es irgendwann vom Büchermarkt verschwand. Es folgten zwei weitere Auflagen, die auch wieder schnell verkauft wurden, sodass es nunmehr erneut und in… Deutschland erhältlich ist.
Das Entstehungsjahr muss man natürlich bei der Bewertung berücksichtigen. Es erfüllt nicht mehr den heutigen Zeitgeist. Im Buch geht es um einen Menschen, der nach Rom kommt und in der Wohnung seines Freundes wohnt. Es wird sein Leben beschrieben, wie er arbeitet, wie er eine Frau kennenlernt und sich in sie verliebt, wie ein guter Freund von ihm stirbt. Insgesamt erzeugt das Buch keine Spannungskurve, die Geschichte plätschert so vor sich hin.
Es war auch durchaus etwas schwer für mich das Buch fertig zu lesen und immer dranzubleiben, obwohl es nur 200 Seiten hat.
Im Großen und Ganzen war es okay und erinnert mehr an eine Pflichtlektüre für den Deutschunterricht. Bestimmt für einige Personen ein Buch, welches sich gerne lesen würden, für mich allerdings leider nicht. Daher nur 2 Sterne.
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☆☆☆☆☆
eintauchen in die siebziger in Rom
Ulrike S. - Bewertet am 08.02.2022
Zustand: Exzellent
In diesem Buch taucht man in die Gefühlswelt eines Mannes ein, der in den Siebziger Jahren aus seiner Heimatstadt Mailand nach Rom zieht, um sich von seiner Familie zu lösen. Seine Beziehungen und Liebesbeziehungen sind für mich teilweise schwer nachzuvollziehen, aber die Denkweise von Menschen ist… ja unterschiedlich. Die Beschreibungen der Schauplätze dagegen nehmen den Leser mit in die italienische Hauptstadt Rom mit ihren vielen Plätzen, Bars und Restaurants. Zu dieser Zeit spielt rauchen und trinken eine große Rolle in der Männerwelt und von daher finde ich das Buchcover sehr passend und gelungen. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und nicht gerade gefühlsbetont, aber die italienische Lebensart wird gut dargestellt. Wenn man müde oder gestesst ist, sollte man lieber ein anderes, leichteres Buch zur Hand nehmen.
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☆☆☆☆☆
Melancholisches Dolce Vita
Sophie L. - Bewertet am 27.01.2022
Zustand: Exzellent
Leo Gazzarra ist ein junger Mann, der versucht sein Leben in Rom in den Griff zu bekommen. Doch dabei machen ihm immer wieder Die Arbeit, der Alkohol und die Frauen Probleme.
Die Atmosphäre des Romans versprüht das Dolce Vita im Rom der 70er Jahre, jedoch ist auch immer etwas Melancholie und… Traurigkeit dabei. Der Schreibstil bringt dieses Gefühl sehr einfühlsam zu Tage.
Der Protagonist Leo war mir auf Anhieb sympathisch. Er verbringt seine Freizeit oft mit seinen intellektuellen und wohlhabenden Freunden, doch ist selber komplett auf dem Boden geblieben. Oft habe ich als Leserin mit ihm mit gefiebert und auch mitgelitten. einige seiner Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen und hätte ihn am liebsten zur Rede gestellt.
Alles in allem ist ein gutes Buch, was eine einzigartige Stimmung rüberbringt und auch eine gewissen Sehnsucht auslöst. Doch welche Sehnsucht genau das ist, kann ich nicht sagen.