Aus 2 Bewertungen zu Der Horror der frühen Chirurgie
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☆☆☆☆☆
Eine Hommage an Harold Gillies
Nicole M. - Bewertet am 25.12.2022
Zustand: Exzellent
Das Cover hat Widererkennungswert, passend zu dem Buch davor, Der Horror der frühen Medizin. Mir gefällt es sehr, wenn die Cover zusammen passend. Generell gefällt mir die Aufmachung des Covers sehr.
Das Sachbuch ist wie ein Roman geschrieben. Da es mein ersten Buch von Lindsey Fitzharris ist,… wusste ich nicht das es ein Sachbuch ist und bin ganz ohne Erwartungen in der Buch gestartet.
Leider oder zum Glück ist das Buch ohne Fotos. Diese habe ich im Nachhinein gegoogelt. Man kann alles nachrecherchieren wenn man Interesse daran hat.
Es ist sehr gut geschrieben und auch verständlich erklärt. ich finde es sehr gut recherchiert.
Es gibt viele Patienten mit vielen verschiedenen Verletzungen und zu den Menschen gibt es auch immer ihre Geschichte.
Harold Gillies war ein großartiger, und wie hier dargestellt sympathischer, Mann. Der Mut alles auszuprobieren hat die Chirurgie weit gebracht.
Für mich stand die Leistung dieses Mannes im Vordergrund, seine großartige Arbeit an den Opfern und wie er ihr Leben wieder lebenswert gemacht hat.
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☆☆☆☆☆
Medizinische Errungenschaften durch den Krieg
Natalie B. - Bewertet am 02.11.2022
Zustand: Exzellent
Der Erste Weltkrieg hat viel Grauen und Schrecken über Europa gebracht. Viele Soldaten haben ihre Leben im Kampf gelassen, noch mehr wurden schwer verwundet oder entstellt. Eine Gruppe, die es am schwersten hatte, waren die Gesichtsversierten. Mit einem entstellten Antlitz galten sie als Monster,… Ausgestoßene. Ein junger Arzt, Harold Gillies, machte es sich zur Aufgabe diesen Männern zu helfen. Und setzte den Grundstein für die moderne Schönheitschirurgie.
Die Autorin schafft es einfach sehr gut, Wissen und Fakten so zu verpacken, dass man oft gar nicht den Eindruck hat, ein Sachbuch zu lesen. Natürlich fallen hin und wieder Jahreszahlen zur zeitlichen Einordnung, aber es werden auch viele Augenzeugenberichte und schriftliche Festhaltungen der Ereignisse mit eingebaut, die das Buch lebendiger gestalten.
Es ist kein besonders dickes Buch, aber es enthält so viele interessante Informationen, die mich teilweise immer wieder überrascht haben. Man erfährt nicht nur einiges über die Anfänge der (Schönheits-)Chirurgie, sondern auch viel über den Ersten Weltkrieg. Was die Soldaten erlebt haben, wie sie mit ihren Gesichtsverletzungen, auch emotional, umgingen. Welche anderen medizinischen Errungenschaften der Krieg noch hervorgebracht hat.
Harold Gillies war ein engagierter Arzt, der, durch die Erzählungen anderer Personen, sehr sympathisch wirkt. Er hat sich durch Rückschläge nicht unterkriegen lassen und durch seine Verbissenheit einen großen Beitrag zur heutigen Chirurgie beigetragen.
Der einzige Kritikpunkt an dem Buch ist, dass die Autorin in den Ereignissen manchmal herum hüpft und es dadurch durcheinander wirkt. Ansonsten war es sehr gut zu lesen.
Im Buch werden viele schreckliche Sachen im Krieg angesprochen, aber es gibt auch immer wieder Lichtblicke, die die Menschen hervorgebracht haben. Der Erste Weltkrieg war grausam und niemand hätte ihn gebraucht, aber für den schnellen medizinischen Fortschritt in der Chirurgie war er auch mitverantwortlich.