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Der Umwelt zuliebe

Fühlen ist (nicht?) Denken

Günther Bittner (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Mehr als uns bewusst ist, sind wir bei allem, was wir tun, von Gefühlen geleitet (zum Beispiel Glücks-, Angst- oder subversiven Protestgefühlen) – auch und gerade dort, wo wir die Illusion hegen, vernünftiger Überlegung zu folgen oder gar unsere Emotionen ›kontrollieren‹ zu müssen. Fühlen begleitet den Lebensverlauf als ein nicht abreißender Strom (William James: Stream of Subjective Life). Gelegentlich ist er freilich nur ein kaum wahrnehmbares Rinnsal. Jedenfalls kann man nicht ›nicht fühlen‹. Schon Sigmund Freud konstatierte, es sei »nicht bequem, Gefühle wissenschaftlich zu bearbeiten«. Ihr volatiler Charakter verweigert sich dem sprachlichen oder gar experimentellen Zugriff, der dennoch immer wieder versucht wird. Die gegenwärtig mächtig an Fahrt gewinnende psychologische ›Emotionsforschung‹ erscheint deshalb als fragwürdiges Unterfangen: an das Prozessgeschehen selbst kommt sie kaum heran (allenfalls an dessen neurophysiologische Korrelate); statt dessen produziert sie jede Menge »Scheingesims, das nichts trägt« (Ludwig Wittgenstein).
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.04.2022
Sprache
Deutsch
EAN
9783826076206
Herausgeber
Königshausen u. Neumann
Sonderedition
Nein
Autor
Günther Bittner
Seitenanzahl
168
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Wider die kognitivistisch unterlegte Emotionspsychologie
Autorenporträt
Günther Bittner ist Professor (em.) an der Universität Würzburg sowie Psychologischer Psychotherapeut und Psychoanalytiker in eigener Praxis.
Schlagwörter
Emotionspsychologie, Kultur, Sigmund Freud
Thema-Inhalt
JB - Gesellschaft und Kultur, allgemein
Höhe
225 mm
Breite
14 cm
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