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Der Umwelt zuliebe

Georg Christoph Lichtenberg und die französische Revolution

Richard Hörner (Broschiert, Deutsch)

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Beschreibung
Fast auf den Tag genau beim Ausbruch der französischen Ereignisse anno 1789 brach bei Lichtenberg eine „asthmate convulsivo“ aus, die ihn nach eigenen Aussagen in Briefen an einen Freund hinzuraffen drohte und von der er sich bis zu seinem Tode am 24. Februar 1799 im heimischen Göttingen nicht mehr erholen konnte. Dass zusätzlich ein drittes Ereignis um diese Zeit stattfand, passte eigentlich so ganz ins Leben des großen Aphoristikers: er heirate seine jahrzehntelange Geliebte Margarethe Kellner, mit der er zahlreiche Kinder bekam. Durch die inneren Umwälzungen wie Krankheit oder Eheschließung, die ihn an einen festen Ort banden, kreuzten sich seine inneren Probleme mit den Vorgängen im Politischen und in gesellschaftskulturellen Bereichen. Vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit den Aufsätzen, Briefen, Kommentaren und persönlichen und öffentlich getätigten Stellungnahmen Lichtenbergs, die er hinsichtlich der Vorgänge der französischen Revolution verfasste: Der unter anderem als Schriftsteller, Physiker, Publizist und Mathematiker lebende und auch unter den Pseudonymen Emanuel Candidus und Conrad Photorin einem intellektuellen Publikum europaweit bekannt gewordene Georg Christoph Lichtenberg sah sich in jener Zeit, dieser Epoche der Revolution der Kleinbürger, auch einer anderen Form von Revolution ausgesetzt, die aber der der großen, vom ehemaligen Frankenreich ausgehenden, in keinster Weise nachstand und sich mit ihr verband, zur: Revolution als Todesphantasie. Aus dem Inhalt: Leben und Werk Lichtenbergs - Die Französische Revolution - Verbindungen: Allgemeine Urteile und Ansichten, Haltung gegen die Großen, Verhältnis zwischen Monarchie, Republik, Staat, Position des Herrschers und der Klassen - Spezifische Urteile: Die Guillotine, Zweifel über Ziele und Ende der Revolution, Freiheitsliebe, Allgemeine Vernunft und Vernunft als individueller Lernfähigkeit - Revolution als Naturereignis: Der Mensch und die Welt
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
01.06.2005
Sprache
Deutsch
EAN
9783938846018
Herausgeber
Poolsing Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Richard Hörner
Seitenanzahl
89
Auflage
1
Einbandart
Broschiert
Buch Untertitel
Verbindungen
Autorenporträt
Richard Hörner, Jahrgang 1974, hat in Tübingen, Mainz und Frankfurt am Main Philosophie, Kunstgeschichte, Soziologie und Jura studiert und unter Axel Honneth seinen Magister gemacht. Er lebt derzeit in Frankfurt/Main als Freier Journalist und Autor.
Schlagwörter
Aphorismen, Guillotine, Französische, Lichtenberg, Satire, Vernunft, Revolution
Höhe
190 mm
Breite
12 cm

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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