Technische Daten
Erscheinungsdatum
01.01.2011
Herausgeber
HWPH Historisches Wertpapierhaus
Einbandart
Gebundene Ausgabe
Buch Untertitel
Eine Finanzinnovation Friedrich des Großen
Autorenporträt
Professor Dr. Udo Hielscher, geb. 1939 in Breslau (Schlesien), absolvierte von 1958 bis 1964 das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Technischen Universität Darmstadt, das er mit dem akademischen Grad Diplom-Wirtschaftsingenieur „mit Auszeichnung“ bestand und dafür den „Akademischen Preis für hervorragende Leistungen bei der Diplomhauptprüfung im Studienjahr 1963/64“ erhielt. 1968 wurde er mit dem Prädikat „summa cum laude“ zum Dr. rer. pol. promoviert.
1971 wurde Hielscher auf eine Professur für Betriebswirtschaftslehre an die Technische Universität Darmstadt berufen. Zwischen 1971 und 1993 nahm er dort zahlreiche Ämter als Mitglied und/oder Vorsitzender wichtiger Gremien auf Universitäts- und Fakultätsebene wahr. Von 1982 bis 1984 war er Geschäftsführender Direktor des Instituts für Betriebswirtschaftslehre, 1985/86 Dekan des Fachbereichs 1 Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und Mitglied des Senats der Technischen Universität Darmstadt. Von 1986 bis 1993 wirkte Hielscher darüber hinaus als Mitglied der Commission on Training and Qualification of Analysts (CTQ) der European Federation of Financial Analysts Societies (EFFAS) zur Vereinheitlichung der europäischen Ausbildungsgänge zum Finanzanalysten. Er übernahm von 1987 bis 1994 zusätzlich die wissenschaftliche und organisatorische Gesamtleitung der deutschen berufsständischen Ausbildung zum Investmentanalysten in Kooperation mit der seinerzeitigen Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V. (DVFA) sowie führender deutscher Kreditinstitute.
Von 1990 bis 1993 war er ferner Mitglied des „Accreditation Board“ der CTQ-Commission der EFFAS zur Koordinierung und Qualitätsüberwachung der nationalen europäischen Ausbildungsgänge zum Finanzanalysten. 1993 folgte Hielscher einem Ruf auf die Universitätsprofessur Betriebswirtschaftslehre/Finanzierung an der Universität Leipzig. Dort wurde er erster Direktor des von ihm initiierten, 1994 neu gegründeten Instituts für Finanzen, Prodekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig (1996-1998) sowie Mitglied und/oder Vorsitzender zahlreicher Gremien auf zentraler Universitäts- bzw. Fakultätsebene. 2004 erfolgte der Eintritt in den Ruhestand.
Die Forschungsschwerpunkte von Prof. Hielscher liegen auf dem Gebiet der Finanzierung und Investition, insbesondere der modernen Finanzanalyse und des Portfoliomanagements, sowie der Finanzgeschichte. In diesen Bereichen veröffentlichte er über 100 Beiträge in führenden wissenschaftlichen Zeitschriften und Handbüchern sowie 15 verschiedene Bücher, die oft mehrere Auflagen erlebten, unter anderem: Das optimale Aktienportefeuille (1.-3. Auflage, 1969); Finanzierungskosten (1. und 2. Auflage, 1976, 1989); Industrielle Kommunikation (1977); Historische amerikanische Aktien (1987); Investmentanalyse (1.-3. Auflage, 1990, 1996, 1999); (Fischer) Börsenlexikon (1.-4. Auflage, 1992, 1997, 1998, 2002); Die Entstehung der Eisenbahn in England (1997, englische Übersetzung 2001); Die Finanzierung des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges (1. und 2. Auflage (deutsch) 1998, 2000, amerikanische Übersetzung 2003); Der Pionier: Commodore Cornelius Vanderbilt (2006); Die Florentinischen Monti (1. und 2. Auflage
2007, 2009); Die Ursprünge von „Wall Street“ und des amerikanischen Kapitalmarktes im Spiegel historischer Wertpapiere (2010); The Value of America’s Great Fortunes. A US Fortune Evaluation Index 1800-2000 (2010). Seit 1968 ist Hielscher Co-Autor des Hoppenstedt-Chart- Service mit wöchentlich sieben verschiedenen Ausgaben. 1995 erhielt er die „International Bond & Share Society Award for Outstanding Achievements in Financial History Research“.
Schlagwörter
Geldanlage, Zertifikate, Finanzgeschichte, Verbriefung, Aktienmarkt, Derivate, Securitization, Pfandbrief, Friedrich der Große, Börse, Preußische Landschaft, Historische Wertpapiere, Wertpapiere, Finanzinnovation, Schlesische Landschaft, strukturierte Produkte
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