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Das kurfürstliche Gestüt Bleesern von Wolf Caspar von Klengel (Beiträge zur Denkmalkunde 17)

Mario Titze, Andreas Schwarz, Andreas Hille, Thomas Lang, Insa Christiane Hennen, Hans-Helmuth Blaschek (Gebundene Ausgabe, Deutsch)

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Optischer Zustand
Beschreibung
Bleesern ist ein Baudenkmal der Superlative. Seit dem 2. Viertel des 15. Jahrhunderts belegen Archivalien die Nutzung der früheren Burgstelle als Gestüt der sächsischen Kurfürsten. Nur in den Vorwerken des Deutschen Ritterordens kann man die Existenz noch älterer »halbwilder« Stutereien nachweisen. Die zwischen 1676 und 1686 errichteten Bauten im heutigen Wittenberger Ortsteil Seegrehna gehören zu den ältesten erhaltenen Zeugnissen der höfischen Dresdner Barockarchitektur. Als Werk des sächsischen Baumeisters Wolf Caspar von Klengel besitzen sie herausragende kunsthistorische Bedeutung. Aber auch für die Geschichte der Pferdezucht sind sie immens wichtig: Klengel schuf hier in Zusammenarbeit mit dem kurfürstlichen Oberstallmeister Friedrich Albrecht von Götz den Prototyp des modernen »zahmen« Gestüts. Dafür übertrug er die frühbarocke Architektursprache der fürstlichen Repräsentationsbaukunst auf einen freistehenden Komplex von Stallgebäuden. Auch das war damals neu. Das Hofgestüt Bleesern wurde in der Folge typbildend. Anfang der 1990er Jahre war das weitgehend in Vergessenheit geraten. Die einstigen Gestütsgebäude waren in einem heruntergekommenen Zustand. Durch die Denkmalinventarisation des heutigen LDA wurden sie in ihrer Bedeutung erkannt und erstmals angesprochen. Über Jahre hinweg gehörten sie zu den am stärksten in ihrer Existenz bedrohten Denkmalen in Sachsen-Anhalt. Durch die engagierten Aktivitäten des Landesamtes und des 2010 gegründeten Fördervereins Hofgestüt Bleesern e. V. konnten sie vor dem unvermeidlich erscheinenden Abbruch gerettet und dank breiter Unterstützung vieler Förderer baulich gesichert werden. Seit einigen Jahren wird kontinuierlich an der denkmalgerechten Instandsetzung der Klengel-Bauten gearbeitet. Mit dieser Publikation werden die Ergebnisse mehrjähriger Forschungen in einem Gemeinschaftsprojekt des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt und des Fördervereins Hofgestüt Bleesern e. V. vorgestellt. Der stattliche Band vereint die Früchte jahrelanger Archivrecherchen, intensiver Bauuntersuchungen, historischer und kunstgeschichtlicher Studien, die Auswertungen archäologischer Funde und umfangreiches Bildmaterial. Bleesern erscheint dabei in eine Reihe mit den berühmten Gestüten Deutschlands und Europas. Erstmals werden die Bau- und die Nutzungsgeschichte des kurfürstlichen Hofgestüts und des späteren Landgestüts, des Vorwerks und der Domäne Bleesern ausführlich vorgestellt. Erläutert werden die besondere Rolle, die Bleesern für die Pferdezucht und das damit verbundene Selbstverständnis der sächsischen Kurfürsten als Erzmarschälle des Heiligen Römischen Reichs spielte. Am Exempel Bleeserns werden die Geschichte der Pferdezucht seit dem Übergang vom späten Mittelalter zur Neuzeit ebenso wie die Bewirtschaftung eines agrarischen Großbetriebs des 19. Jahrhunderts in Preußen und die sich im Lauf der Jahrhunderte vollziehenden Veränderungen in der Landwirtschaft veranschaulicht. Archäologische Funde zeigen Bleesern sogar schon als Siedelplatz der späten Bronzezeit im 10. bis 8. Jahrhundert v. Chr. Vom 15. bis zum 19. Jahrhundert gehörte Bleesern zu den wichtigen Orten Sachsens, was sich nicht zuletzt an den Aufenthalten einer erstaunlich großen Zahl historischer Herrscher und anderer zum Teil illustrer Persönlichkeiten, darunter bedeutende Baumeister, ablesen lässt. Ein angemessenes herrschaftliches Wohnquartier bestand in dem 1578 von Christoph Tendler erbauten vierflügligen »churfürstlichen Haus« zwischen Vorwerk und Bleesern-See. Dieses Schloss von einem der wichtigsten sächsischen Renaissancebaumeister wurde 1765-67 bereits abgetragen und war bisher völlig unbekannt. Als einer der Hauptschauplätze des Schmalkaldischen Krieges war Bleesern auch mit den dynastischen Konkurrenzen zwischen den Wettinern und den Habsburgern verbunden, deren Auswirkungen sich in Werken Lucas Cranachs d. Ä. und Tizians nachweisen lassen. Eine ausführliche Monographie über Wolf Caspar von Klengel enthält zahlreiche neue Erkenntnisse zu seinem architektonischen Werk, in dem die Gestütsanlage Bleesern einen zentralen Platz einnimmt. Schließlich resümiert ein detailreicher Bericht die mitunter außerordentlich spannende und für viele andere hochrangige Objekte beispielhafte Geschichte des Ringens um den Erhalt des Denkmals und die dabei schließlich erreichten Erfolge. Inhaltsverzeichnis: GELEITWORT Harald Meller VORWORT Elisabeth Rüber-Schütte, Mario Titze LAND-SCHAF(F)T MENSCH // MENSCH SCHAFFT LAND. ARCHÄOLOGISCHGESCHICHTLICHE BETRACHTUNGEN ZU BLEESERN Andreas Schwarz DIE URNENFUNDE VON DEN SANDBERGEN BEI BLEESERN Andreas Hille VON GLÜCK UND UNGLÜCK AN DER ELBE: GESTÜTSMEISTER HANS VOM BERGE, PÄCHTER HEINRICH VON GLEISSENTHAL UND DIE PFERDEZUCHT IN BLEESERN IM 15. UND 16. JAHRHUNDERT Thomas Lang »LÖHNEISIUS HEROS«. GEORG ENGELHARD VON LÖHNEYSS, BLEESERN UND DIE KURSÄCHSISCHE PFERDEZUCHT IM 16. JAHRHUNDERT Mario Titze GESTÜTSBAUTEN IN BLEESERN, DEUTSCHLAND UND EUROPA Mario Titze HOCH ZU ROSS. KAISER, KÖNIGE, KURFÜRSTEN, IHRE GÄSTE UND IHRE DIENER IN BLEESERN Mario Titze KARL V., JOHANN FRIEDRICH, TIZIAN UND CRANACH. HÖFISCHE BILDKOMMUNIKATION VOR UND NACH DEM SCHMALKALDISCHEN KRIEG Insa Christiane Hennen NEUE FORSCHUNGEN ZU LEBEN UND WERK DES BAUMEISTERS WOLF CASPAR VON KLENGEL Mario Titze NEUE HERREN UND ZEITEN. DIE PÄCHTER DER PREUSSISCHEN DOMÄNE BLEESERN 1815–1945 Hans-Helmuth Blaschek »DIE MUTTER ALLER GESTÜTE«. PERSÖNLICHER ERLEBNISBERICHT ÜBER DIE RETTUNG DER HISTORISCHEN GESTÜTSBAUTEN IN BLEESERN Mario Titze PERSONENREGISTER ORTSREGISTER AUTOREN
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
10.07.2025
Sprache
Deutsch
EAN
9783948618865
Herausgeber
Landesamt f. Denkmalpflege u. Archäologie Sachsen-Anhalt
Serien- oder Bandtitel
Beiträge zur Denkmalkunde
Sonderedition
Nein
Autor
Mario Titze, Andreas Schwarz, Andreas Hille, Thomas Lang, Insa Christiane Hennen, Hans-Helmuth Blaschek
Seitenanzahl
716
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

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