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Beschreibung
Im 19. Jahrhundert wurden in Deutschland öffentliche Gerichtsverhandlungen und moderne Strafgesetzbücher eingeführt; beides sollte für mehr Gleichheit vor dem Gesetz sorgen. Wie kam es zu diesem großen Umbruch und wie verlief er im Einzelnen? Diesen Fragen geht Rebekka Habermas am Beispiel des Diebstahls nach, der die Justiz im 19. Jahrhundert mehr beschäftigte als jedes andere Delikt. Sie rekonstruiert nicht nur die Logiken der Rechtsreformer, sondern auch die Motive der Diebinnen und Diebe, die Arbeit der Gendarmen, die Beweissuche der Juristen sowie den Anteil der Kriminologen und Journalisten am Prozess der Rechtsfindung. So zeigt sie, dass das moderne Recht von vielen Akteuren gestaltet wurde – bis hin zur Öffentlichkeit, die sich das Recht nahm, das Geschehen vor Gericht nach eigenen Maßstäben zu beurteilen.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
15.09.2008
Sprache
Deutsch
Originalsprache
Deutsch
EAN
9783593387741
Herausgeber
Campus
Sonderedition
Nein
Autor
Rebekka Habermas
Seitenanzahl
412
Auflage
1
Einbandart
Gebundene Ausgabe

Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, Weinheim, Deutschland, 69469, info@campus.de, Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG, Werderstr. 10, DE-69469 Weinheim

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