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★★★★★
☆☆☆☆☆
schöne Atmosphäre, aber sonst nicht überzeugend
123Sarah321 - Bewertet am 31.07.2015
Zustand: Exzellent
Das Meer in deinem Namen
Inhaltsangabe:
Carly hat ihr Studium Astrologie abgeschlossen und findet keinen passende Job. Bis jetzt hatte sie immer nur einen Assistenzjob bei ihrem Professor. Sie weiß nicht was sie in ihrem Leben möchte und als sie dann ein unverhofftes Jobangebot von ihrem Professor… bekommt, darf sie für ein Monat an die Ostsee ein Haus vorbereiten zum Verkauf. Sie versucht sich innerhalb dieses Monats selbst zu finden.
Meine Meinung:
Die Atmosphäre in diesem Buch ist wunderbar. Die Autorin findet so schöne und einfühlsame Wörter um die Umgebung und die Charaktere zu beschreiben. Das Buch lebt von diesen atmosphärischen Beschreibung und man sollte sich auch im klaren sein das der Schreibstil nicht für jedermann ist.
Die ersten 100 Seiten haben mir zum Beispiel richtig gut gefallen und als dann Carly endlich an der Ostsee war, hat die Spannung und mein Interesse an der Geschichte sehr abgenommen und das lag an den ausführlichen Beschreibungen beziehungsweise an dem Schreibstil.
Es wird aus der Sicht von Carly und Henny erzählt. Mit Carly konnte ich mich ja noch anfreunden, aber Henny mochte ich gar nicht. Ich wusste auch nicht so recht wie dieser Sichtwechsel die Geschichte bereichern soll und konnte leider nichts damit anfangen. Am Ende habe ich dann auch immer ihre Kapitel einfach ausgelassen oder drüber gelesen. Außerdem gab es noch eine Person mit der ich nicht viel anfangen konnte und das war Joram. Es wird viel herum fantasiert, was mit ihm hätte sein können und mir war es eigentlich egal, da ich keinen Bezug zu ihm hatte. Es hat mich einfach nicht interessiert und mir waren die Charaktere nicht wichtig genug.
Die Geschichte war zwar stelleweise richtig gut, aber die meiste Zeit musste ich mich zwingen weiterzulesen. Hätte ich das Buch nicht für die Lesechallenge bei lovelybooks.de gelesen, hätte ich das Buch nach Seite 150 abgebrochen. Ich hab das Buch aus der Hand gelegt und wollte danach nicht mehr weiterleisen. Insgesamt habe ich ein ganzes Monat für diesen dicken Wälzer gelesen und am Ende dachte ich mir: "Wieso habe ich mir das angetan?"
Es war einfach nicht mein Buch und auch nicht das richtige Genre. Es ist kein leichtes Sommerbuch, das ich mir eigentlich erwartet habe. Meine Meinung nach hätte man die Geschichte locker innerhalb von 250 Seiten erzählen können und man hätte nicht über 520 Seiten gebraucht.
Mein Fazit:
Mir hat das Buch nicht gefallen und das liegt wahrscheinlich daran, dass ich zur falschen Zielgruppe gehöre und dass ich Action und Spannung sehr liebe. Außerdem gibt es auch keine Liebesgeschichte und ich hätte mir so sehr eine gewünscht, einfach damit das Buch aufgelockert wird. Das Buch hat mich ein bisschen enttäuscht und deshalb gibt es 2 von 5 Sternen. Ich kann das Buch nicht weiter empfehlen für den "normalen Leser" der Unterhaltung sucht nur für Genreliebhaber, die solche Details und Atmosphären schätzen.
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☆☆☆☆☆
Sommerleichte Lektüre
Britta - Bewertet am 28.07.2015
Zustand: Gut
"Das Meer in Deinem Namen“ erzählt die Geschichte zweier Frauen, die zumindest auf den ersten Blick nichts gemein haben: Carly und Henny. Carly fühlt sich zum verheirateten Professor vielleicht mehr hingezogen, als ihr gut tut und so kann sie ihm nicht den Wunsch abschlagen, sich um den Nachlass von… Henny zu kümmern – einer ihr unbekannten Frau. Überraschenderweise entdeckt Carly während ihrer Arbeit aber immer mehr Gemeinsamkeiten mit Henny. Während sie sich um deren Nachlass kümmert, stößt sie auf immer mehr Geheimnisse. Ihre Reise in Hennys Vergangenheit ist aber gleichzeitig die Auseinandersetzung mit eigenen, in der Vergangenheit verwurzelten Ängsten und mit der eigenen, noch ungewissen Zukunft.
Patricia Koelle hat einen stimmungsvollen Roman geschrieben, der die Sehnsucht nach dem Meer weckt und sich perfekt als Sommerlektüre eignet. Die Geschichte wird zwei verschiedenen Perspektiven erzählt, die am Ende zusammenlaufen. Das hat mir gut gefallen. Die Charaktere sind sehr lebendig und vielschichtig, Landschaftsbeschreibungen sehr detailliert. Der Schreibstil ist sehr angenehm. Dennoch konnte mich die Geschichte leider nicht hundertprozentig packen. Die beiden Nachfolger werde ich mir dennoch ansehen, denn ich bin neugierig, wie der Faden weiter gesponnen wird.
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☆☆☆☆☆
Das Meer, ein Ort zum Träumen und zum Nachdenken
Angelique Sa - Bewertet am 27.07.2015
Zustand: Exzellent
Ein Buch wie warmer Sand am Meer.
Wie das Rauschen der Wellen im Ohr.
Wie Sonne auf unserer Haut.
Mit diesen Worten startet der Klappentext, da sie einfach wunderschön sind und das Ausdrücken, was ich fühle beginne ich meine Rezension auch damit.
Die Astronomin Carlotta Templin genannt Carly… ist an einem Punkt in ihrem Leben angekommen, an dem sie entscheiden muss, wie es mit ihr weitergehen soll. Der Vertrag bei ihrem Professor und Mentor Thore Sjöberg läuft nun endgültig aus. Da kommt ihr der Zufall zu Hilfe, Thore erbt ein kleines Häuschen an der Ostsee und bittet Carly es für ihn zu sichten und gegeben falls zu entrümpeln. Dieses Angebot ist für Carly eine Herausforderung, da sie seitdem ihre Eltern tot sind, das Meer gemieden hat. Im Haus ihrer Tante war alles, was damit zu tun hatte, tabu. Doch Carly verspürt immer mal wieder eine tiefe Sehnsucht zum Meer und nimmt die Herausforderung an.
Kaum ist sie in Ahrenshoop angekommen und hat das Haus Naurulokki zum ersten Mal besichtigt, kommt in ihre das Gefühl auf, nach hause gekommen zu sein. Carly sieht nicht nur der ehemaligen Bewohnerin Henny Badonin etwas ähnlich, nein sie fühlt sich ihr auch irgendwie nahe…
Mit "Das Meer in deinem Namen" hat die Autorin Patricia Koelle einen wunderschönen und einfühlsamen Roman geschrieben, er ist der Auftakt einer Trilogie. Das Buch lädt den Leser ein, in eine andere Welt einzutauchen, zu genießen, zu entspannen und Geheimnisse aus der Vergangenheit zu lösen.
Patricia Koelle hat einen sehr poetischen Schreibstil und lässt den Leser in eine wunderbare Stimmung eintauchen, sie beschreibt das Meer und Ahrenshoop mit viel Liebe und sehr authentisch. Ich hatte gleich ein Gefühl von Sommer und Sonne, ich konnte das Meer riechen, den Wind auf meiner Haut und in den Haaren spüren. Einfach traumhaft!
Auch haben mich die kleinen aber wichtigen Details fasziniert, die die Autorin ins Buch mit eingebaut hat, wie die vielen kleinen Nachrichten, die im Haus verteilt liegen oder aber die leckeren Rezepte zu den jeweiligen Geschehnissen oder Abraham, den Rosenstock, den Carly in Berlin zurücklassen musste oder Friederike, Orjes Drehorgel oder oder … ich könnte stundenlang weiter aufzählen.
Und dann das wunderbare und geheimnisvolle Haus Naurulokki …, ich hatte es direkt vor meinen Augen und bin mit Carly auf Entdeckungsreise gegangen.
Parallel zu Carly wird auch die Geschichte um Henny, Nicholas und Joram erzählt. Beide Geschichte die Vergangenheit und die Gegenwart ergänzen sich wunderbar und machen das Buch zu einem Highlight.
Die Autorin hat mit viel Charme und Liebe ihren Charakteren Leben eingehaucht und sie mit den verschiedensten Eigenschaften ausgestattet. In Carly habe ich mich sofort verliebt, sie hat ihren Platz im Leben noch nicht gefunden und klammert sich an ihre besondere Freundschaft zu Thore. In Ahrenshoop macht sie dann eine große Entwicklung, sie stellt sich ihren Ängsten, wird selbstbewusster und findet langsam ihren Weg. Hilfe hat sie durch alte und neue Freunde, wie Orje, Synne, Jakob usw.
Aber auch mit der verstorbenen Henny konnte ich mich identifizieren, sie hat sich von den Rückschlägen nicht unterkriegen lassen und hat sich ihr Leben in Ahrenshoop und Naurulokki gut eingerichtet.
Fazit: Dieses Buch hat mich verzaubert, ich habe gelacht und geweint, habe die Sehnsucht zum Meer gespürt, die Einsamkeit in Ahrenshoop genossen aber mich auch an der Gesellschaft aller erfreut. Dies ist ein herrliches Sommerbuch, das ich jedem nur empfehlen kann, der das Meer und Geheimnisse liebt.
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☆☆☆☆☆
Macht Lust auf Meer!
scheherazade - Bewertet am 26.07.2015
Zustand: Exzellent
Carly hatte es sich in ihrem Leben so richtig gemütlich gemacht und wollte am liebsten nichts ändern. Bis der Professor Thore, für den sie heimlich schwärmt und für den sie bis jetzt gearbeitet hat, ihr eröffnet, dass sie sich einen neuen Job suchen soll. Aber was soll sie nun mit ihrem Leben… anfangen? Da kommt Thore auch schon mit einer Idee, sie könnte das Haus seiner verstorbenen Tante in Ahrenshoop sichten und zum Verkauf fertig machen. Nun wird Carly mit ihrer alten Angst vor dem Meer konfrontiert und muss sich entscheiden, ob sie ihr Leben selbst in die Hand nehmen möchte.
Die Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen. Carly ist eine sympathische junge Frau, die sich erst finden muss. Zu Beginn wurde sehr viel aus der Vergangenheit von Carly erzählt, sodass man die Protagonistin noch besser kennen lernen konnte. Aber nicht alles wurde gleich präsentiert. So gibt es ein großes Geheimnis, um den Tod ihrer Eltern, das Stück für Stück enthüllt wird.
Die Atmosphäre in Ahrenshoop fand ich auch toll. Es war ein bisschen mystisch und hat mir großen Spaß gemacht beim Lesen. Auch die Veränderungen von Carly und ihren Freunden durch das Haus, das Meer und den Ort sind sehr schön beschrieben. Es blieb auch bis zum Schluss spannend, sodass ich das Buch gar nicht aus der Hand legen wollte.
Allerdings hat mir das Ende einen kleinen Dämpfer gegeben, denn da gab es einige sagen wir „Enthüllungen“ die so nicht hätten sein müssen. Da empfand ich es als zu viel und etwas übertrieben. Es war schon so eine tolle Geschichte.
Der Erzählstil mit seinen vielen Rückblicken und kleinen Briefen und Botschaften aus der Vergangenheit, hat mir wirklich gut gefallen. Die Beschreibungen des Künstlerdorfes und vom Meer haben mir wirklich Lust gemacht, mal wieder ans Meer zu fahren.
Insgesamt ein wirklich gelungener Roman, der Lust aufs Meer macht. Von mir gibt es 4 Sterne.
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☆☆☆☆☆
Ein gelungener Schmöker mit Wohlfühlcharakter
Zwerghuhn - Bewertet am 26.07.2015
Zustand: Exzellent
Carly arbeitet als wissenschaftliche Assistentin für Thore . Als ihr Vertrag nicht mehr verlängert wird, bietet dieser ihr an, sein geerbtes Reetdachhaus an der Ostsee für den Verkauf vorzubereiten. Das ist für sie die passende Gelegenheit, sich ihrer Angst vor dem Meer zu stellen, die sie seit dem… tragischen Tod ihrer Eltern begleitet. Als sie schließlich in Naurulokki ankommt, fühlt sie sich dem Haus und der verstorbenen Eigentümerin seltsam nahe. Für Carly beginnt ein neuer Lebensabschnitt voller Überraschungen...
Patricia Koelle ist ein herrlicher Schmöker über Freundschaft, Liebe und Veränderung gelungen, der mich von der der ersten Seite an begeistert hat. Dazu trägt ihr fast schon poetischer Schreibstil bei, mit dem sie ihre Leser an die Ostsee entführt. Durch ihre ausführlichen Beschreibungen dieser wunderschönen Landschaft glaubt man das Meer rauschen zu hören und die salzige Luft zu spüren.
Inmitten dieser Traumlandschaft ist die Geschichte von Carly angesiedelt, die mir sofort sympathisch war. Aber auch die anderen Charaktere sind liebevoll ausgearbeitet und passen perfekt in die Handlung. Beim Lesen war ich förmlich in Naurulokki dabei, so intensiv hat die Geschichte auf mich gewirkt.
Aber auch die beiden Handlungsstränge, die sich durch das Buch ziehen haben das Lesen angenehm und spannend zugleich gestaltet. Die Rückblicke aus der Sicht von Henny waren sehr interessant zu lesen. Die Verknüpfung in die Gegenwart zu Carly finde ich absolut gelungen.
Ein ganz besonderes Sahnestückchen in diesem Roman sind allerdings die verschiedenen Rezepte. Das ist eine tolle Idee!
Insgesamt habe ich dieses Buch sehr gerne gelesen, für mich gehört es in die Kategorie Wohlfühlroman. Die Erzählung plätschert dahin wie Meerwasser am Strand, da bedarf es nur noch eines Liegestuhls und schon ist man in Ahrenshoop dabei!
Fazit: Ein gelungener Schmöker mit Wohlfühlcharakter - ein Muss für alle Ostseefans!