… Über das Leben des chinesischen Weisen Laotse weiß man nur sehr wenig. Er hat verstanden, sich vor den Augen der Welt zu verbergen, sowohl zu seinen Lebzeiten als auch nach seinem Tod.
Seine Geburt fällt etwa auf das Ende des 7. Jahrhunderts vor Christi Geburt. Den ‚Tao te king‘ soll er geschrieben haben, als er bei einem Grenzübergang von dem Grenzbeamten gebeten wurde, ihm etwas Schriftliches zu hinterlassen. Er sein dann Richtung Westen gezogen, und kein Mensch weiß wohin.
Die ganze Metaphysik des Tao te king ist aus einer Intuition entstanden, die der begrifflichen Fixierung unzugänglich ist und die von Laotse mit dem Wort ‚Tao‘ bezeichnet wird, das den Übersetzern verschieden mit ‚Gott‘, ‚Weg‘, ‚Vernunft‘, ‚Sinn‘ übersetzt wird.
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