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Beschreibung
Heimat und Heimkehr. Aber auch: Naturlyrik, Norddeutsches bis über den dänischen Rand der Flensburger Förde gebündelt. Die Verse des großen Dichters handeln von der gottlosen Gläubigkeit eines Atheisten, vom Bruch mit dem Kinderglauben an den Kommunismus. Von Alter und Tod. Sein bleibendes Lieblingsthema: Liebespaare in großer politischer Landschaft. Die Gedichte sind sarkastisch und poetisch, böse und zart, schön lebendig vergänglich - und dennoch haltbar.
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
20.10.2006
Sprache
Deutsch
EAN
9783455304787
Herausgeber
Hoffmann und Campe
Sonderedition
Nein
Autor
Wolf Biermann
Einbandart
Audio CD
Buch Untertitel
Neue Gedichte
Gelesen von
Wolf Biermann
Schlagwörter
Lyrik, Literatur, Gedichte

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3.6
Aus 7 Bewertungen zu Heimat
Aus 7 Bewertungen zu Heimat
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Im Sog der Tradewifes
Kristin G. - Bewertet am 23.11.2025
Zustand: Exzellent
Hannah Lühmann hat mit Heimat ein Werk geschaffen, welches subtil darstellt wie schnell man in eine fatale Faszination verfallen kann. Ich habe es als Hörbuch gehört, im Nachhinein hätte ich es lieber als physisches Buch gelesen, gedanklich mit meiner eigenen Stimme im Kopf, weil ich die Stimmlage der Sprecherin anhaltend doch etwas anstrengend fand. Ich denke es wäre für mich mehr zur Geltung gekommen, wenn ich es gelesen hätte. Trotzdem hat mich der Inhalt dazu angehalten weiterzuhören. Jana eine Frau, ihr drittes Kind erwartend, frisch in eine ländliche Umgebung gezogen, geplagt von Gedanken um Existenz, Arbeit, Erschöpfung, lernt Caro kennen. Schnell stellt sich heraus, dass diese so ganz anders ist als Jana und das fasziniert sie. Diese Faszination zieht sie in ihren Bann. Man muss bei manchen Gedanken zugeben, dass man sie selbst gar nicht negativ findet, gar nicht anzweifelt, dass das vielleicht auch eine Möglichkeit wäre und erschreckt ein bißchen, dass eben dies zu dem führt was im Buch ganz fein, ganz leise in seinen Anfängen beschrieben wird … Gruppenzwang, Verantwortungsabgabe, Identitätsverlust. Es wird einem eindrücklich vor Augen geführt, wie es ist, wenn man aufhört zu hinterfragen, wenn man sich dem Leichten hingibt, weil es so schön scheint und vergisst hinter die Fassade zu blicken. Wie einfach es scheinbar ist sich einer Ideologie hinzugeben, welche man in ihren Grundzügen ablehnt.
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Spannend, aber leider etwas flache Umsetzung
Laura S. - Bewertet am 19.09.2025
Zustand: Sehr gut
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, denn schon seit einiger Zeit beschäftige ich mich mit dem Thema "Tradwife" - in einer Kombination aus Faszination und völligem Unglauben, dass das wirklich ernsthafte Realität für Menschen ist. Das Phänomen wird auf Instagram immer präsenter - mit allen Widersprüchen. Daraus einen Roman zu machen, erschien mir ein höchst spannendes Unterfangen. An sich bin ich auch schnell in die Geschichte von Jana und ihrer Familie eingestiegen und habe den Prozess der Radikalisierung verfolgt und auch die Enge Verknüpfung mit Rechtsextremismus. Wie sich aus dem Wunsch nach Zugehörigkeit und Klarheit ein Strudel entwickelt. Leider kommt dann für mich allerdings ein großes Aber: Ich hätte mich besonders auf die psychologischen Widersprüche gefreut und war gespannt, wie diese ausgearbeitet werden. In diesem Roman ging mir dann doch alles zu gradlinig und schnell und damit blieb die gesamte Geschichte und die Protagonisten doch eher eindimensional. Für mich hätte das Buch sehr gewonnen, wenn ich als Leserin sehr viel deutlicher in die Widersprüche gezogen werde und mich mit diesen beschäftigen muss. Daher leider etwas Abzüge, aber insgesamt schon ein Buch, was ich weiterempfehlen kann.
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Verharmlost Tradwives und bleibt oberflächlich
Annegret H. - Bewertet am 30.08.2025
Zustand: Exzellent
Obwohl ich mich sehr auf das Buch und besonders das Thema gefreut habe, bin ich nach der Lektüre leider ernüchtert. Die Autorin schreibt wirklich gut, man kommt schnell in einen Lesefluss. Die Handlung erzählt Hannah Lühmann in sehr kurzen Episoden, zwischen denen oft undefinierte Zeitsprünge liegen, sodass zwischen zwei Absätzen auch mal ein paar Wochen oder Monate vergehen zu scheinen. Durch diese kurzen Blitzlichter erhält das Buch am Anfang schnell ein hohes Erzähltempo. Das hat mich nach einer Weile aber frustriert, weil zwar schnell, aber wenig tief erzählt wird. Ich habe kein richtiges Gefühl für die erzählte Zeit bekommen und durch die kurzen Einblick in das Leben der Figuren bleiben fast alle auf Distanz. Auch die Freundschaft zwischen Jana und den Frauen ihres neuen Wohnortes fühlt sich dadurch für mich oberflächlich an und ich kann sie nicht wirklich nachvollziehen, da sich hier kaum eine logische Bindung zwischen den Frauen aufbaut. Das Buch hält leider nicht, was der Klappentext verspricht. Er kündigt beispielsweise an, dass die auf Social Media inszenierte Familienidylle von Janas neuer Bekannten Karolin in Wahrheit alles andere als perfekt ist. Das wird im Buch zwar mehrfach angedeutet und dramatisch aufgebauscht, aber nie aufgelöst. Dazu kommt ein plötzlich sehr mysteriöses und viel zu abruptes Ende. Janas Angst, die der Klappentext anteasert, bleibt ebenfalls diffus. Ängstlich wirkt sie nicht. Dazu kommt, dass Jana bereits vor dem Umzug in die ländliche Region und vor ihrem ersten Treffen mit Tradwive Karolin in die konservative Richtung driftet. Sie ist mit ihrem 3. Kind schwanger und kündigt ihren Job, ohne mit ihrem Mann zu sprechen. Der scheint andere Werte als seine Frau zu vertreten, bleibt aber blass und eher unsympathisch. Die wenigen Zweifel, die Jana angesichts Karolins Aussagen hat, schiebt sie schnell zur Seite zu schieben und nicht zu reflektieren. Stattdessen schließt sie sich meist sofort Karolins Meinung an, sodass hier kaum eine nachvollziehbare Entwicklung stattfindet. Dadurch dass jede echte kritische Auseinandersetzung mit dem dargestellten Ultrakonservatismus fehlt, wirkt das Buch letztendlich verharmlosend auf mich. Auch in vielen Details lässt mich das Buch ratlos zurück. Mit ihren 7.000 Follower:innen ist Karolin Mikro-Influencerin, aber so richtig ergibt ihr Content keinen Sinn. Klar, sie postet vieles, was man mit Frauen der extremen Rechten verbindet - Tradwive-Content mit konservativen Idealen à la Backen und Kindererziehung zuhause, aber auch Heimatverherrlichung und Angstschüren. Janas Beobachtung, dass Karolin auch viele nicht-deutschsprachige Menschen auf Instagram folgen, soll erklären, warum Karolin manche ihrer generischen Captions auf Englisch verfasst. Das meiste schreibt und spricht sie aber auf Deutsch, sodass eine nennenswerte Menge nicht-deutschsprachiger Follower:innen unrealistisch ist. Es klingt auch so, als wäre die Autorin eher mit Facebook vertraut und wollte dessen Funktionsweise auf Instagram übertragen. Während man auf Facebook einzelne Beiträge öffentlich und den Rest privat veröffentlichen kann, ist das auf Insta meines Wissens nicht möglich. Es fühlt sich an, als hätte die Autorin den Tradwive-Trend uns Social Media als Kulisse gewählt, weil das Thema hochaktuell ist, sich aber nicht besonders tief damit beschäftigt. Andere Fehler sind einfach unnötig und zeugen von mangelnder Recherche, z.B. die Behauptung, dass Bürgergeld zusätzlich zum Kindergeld gezahlt wird (das Kindergeld wird vom Bürgergeld abgezogen) oder dass Jana monatelang rückwirkend Bürgergeld erhalten kann (man erhält es nur rückwirkend bis zum Zeitpunkt der Antragstellung, aber nicht davor, auch wenn man Anspruch gehabt hätte). Na ja, vielleicht funktionieren Social Media, Sozialleistungen und Co so in der nahen Zukunft, die die Autorin beschreibt und das ist ihre Version der Zukunft. Dann wäre für mich aber viel Potential verschenkt. Denn zu klassischen Rollenbildern, nach denen sich Jana ja nun sehnen soll, gehört eben auch die Arbeitsteilung Frau kümmert sich um Haus und Kinder, Mann verdient das Geld. Warum geht der Roman nicht darauf ein, wie sich Jana als Bürgergeldempfängerin fühlt, wo das doch dem von ihr anvisierten Familienmodell widerspricht? Was denkt sie über 50/50-aufgeteilte Kindererziehung, die müsste doch auch ihren neuen Werten widersprechen? Das hätte so viel Potential für interessante Reflektionen gehabt. Vielleicht könnte man sagen: Möglicherweise möchte die Autorin zeigen, dass auch viele Möchtegern-Tradwives nicht voll hinter den Werten stehen, die sie nach außen als Fassade verkörpern oder dass Reden leichter als Machen ist. Das gelingt der Autorin mit einigen der Nebencharakteren, aber nicht mit Jana. Obwohl sie die Protagonistin ist, bleibt Jana für mich leider in vielen Aspekten nicht greifbar. Das ist schade.
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Mehr Bericht als Roman – warum mich dieser Roman nicht überz
Mirjan S. - Bewertet am 24.08.2025
Zustand: Exzellent
Danke an Vorablesen und Hanserblau für das Rezensionsexemplar – der Klappentext und die Leseprobe haben mich sofort neugierig gemacht. Hannah Lühmann, geboren 1987, studierte Philosophie in Berlin und Paris, war lange Kulturredakteurin bei Welt und Welt am Sonntag und lebt heute als freie Journalistin in Berlin. Mit "Heimat" legt sie ihren zweiten Roman vor – ein Buch, das große Themen unserer Gegenwart aufgreift: Rechtspopulismus, Familie, Geschlechterrollen und die Sehnsucht nach Zugehörigkeit. Worum geht’s? Jana zieht mit ihrem Mann Noah und den Kindern aus der Stadt aufs Land. Schnell merkt sie: Hier gilt eine andere Normalität – die AfD ist allgegenwärtig, Verschwörungsnarrative werden beim Dorffest neben Kuchenbuffets verhandelt. Besonders angezogen fühlt sich Jana von ihrer Nachbarin Karolin, die als „Tradwife“ Hausfrau und Mutter zur Lebensaufgabe erhebt und ihre Ideologie zwischen Instagram-Feed, Telegram-Gruppe und Lesekreis verbreitet. Während Jana immer stärker in Karolins Bann gerät, verliert sie zusehends den Halt in ihrer eigenen Familie. Meine Meinung Bisher kannte ich die Autorin nicht und das Buch ist das erste, das ich von ihr lese. Die Grundidee des Romans finde ich sehr stark: ein Blick auf Rechtspopulismus im Alltag, die Faszination für tradwife-Lebensmodelle, Mutterbilder zwischen Care-Arbeit und Instagram-Inszenierung. Der Einstieg hat mich auch sofort gefesselt & insgesamt hatte das Buch so eine Sogwirkung, dass ich es an einem Nachmittag durchgelesen habe. Doch je weiter ich kam, desto mehr kippte meine Begeisterung. Für mich bleibt "Heimat" in weiten Teilen oberflächlich. Jana, die Hauptfigur, wirkt wie eine „weiße Leinwand“: Sie hat kaum Kontur, lässt sich treiben, will allen gefallen – gefestigte Ideale, wie im Klappentext angekündigt, konnte ich bei ihr keine Erkennen. Statt einer Figur mit Haltung begegnet man einer Protagonistin, die stark beeinflussbar ist, zwischen Rebellion gegen die eigene Mutter und dem Annehmen konservativer Muster hin- und herschwankt. Viele Konflikte wirken angerissen, aber nicht durchdrungen. Noah, der plötzlich nach Neuseeland auswandern will. Seine skurrilen Treffen (er ist Lehrer) mit Schüler:innen bei ihm zu Hause (!). Die Ehe, die mehr Zweckgemeinschaft als Liebe ist, und dann einfach auseinanderfällt. Karolin, die Gewalt andeutet, während gleichzeitig unklar bleibt, wer der Täter ist. Dazu die Szene mit der plötzlich sterbenden Mitbewohnerin von Janas Mutter, das Auftauchen eines neuen Mannes, oder (ACHTUNG SPOILER) die offene Frage, ob Karolin sich das Leben nimmt. (SPOILER ENDE) Zudem wirkt die Verwendung des Wortes Heimat arg konstruiert.Aber vlt. ist das ein Kulturding. Ich jedenfalls rede, wenn ich mit meinem Partner über das Thema rede von "Zuhause" und sag nicht unbedingt "Das ist unsere Heimat" (kommt mind. 3x vor im Buch). Auch die Themenfülle hat mich eher überfordert: Mutterschaft, AfD, Telegram-Gruppen, Mommy-Content auf Instagram, Au-pair-Kräfte, Drag-Shows, Homeschooling, Asylpolitik, rechte Kampfsportgruppen, Beziehungskrisen, dritte Schwangerschaft, „Heimat“ als Schlagwort – alles wird gestreift, aber nichts wirklich vertieft. Besonders kritisch sehe ich, dass es kein Vor- oder Nachwort gibt, das die im Roman aufgeworfenen Thesen einordnet. Aussagen über Mutterschaft, Kinderbetreuung oder gesellschaftliche Rollenbilder werden so im Raum stehen gelassen, als wären sie Fakten. Gerade wenn problematische oder antifeministische Narrative so klar formuliert werden („Kitakinder haben lebenslang ein höheres Stresslevel“), braucht es meiner Meinung nach unbedingt eine Kommentierung durch die Autorin. Ein Nachwort hätte die Chance geboten, die Intention klarzustellen und Missverständnissen vorzubeugen. Ohne diesen Rahmen bleibt man als Leserin allein mit vermeintlichen „Wahrheiten“, die in der falschen Lesart gefährlich werden können. Fazit "Heimat" hat ein starkes Setting und wichtige Themen, verschenkt aber viel Potenzial. Figuren bleiben blass, Konflikte oberflächlich, die Sprache unentschieden. Statt einer differenzierten Auseinandersetzung wirkt der Text wie ein Sammelsurium von Schlagworten, ohne klare Haltung. Am Ende war ich mehr frustriert als nachdenklich zurückgelassen.
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Vom stillen und gefährlichen Rechtsdruck
Clara M. - Bewertet am 23.08.2025
Zustand: Exzellent
Jana zieht mit ihrer Familie aufs Land, in ein Einfamilienhaus, in ein besseres Leben - denkt sie. Doch was dort auf ihre Familie und auf sie zukommt, damit konnte sie nicht rechnen. Es geht um den Rechtsdruck - den offensichtlichen und den stillen verdeckten und damit viel gefährlicheren. Janas neue charismatische Freundin lebt als »Tradwife« zuhause und kümmert sich um ihre Kinder - Jana findet diesen Lebensstil plötzlich sehr verlockend... Das Buch ist kurz, hat knapp 170 Seiten, die wichtigen Themen, die die Autorin Hannah Lühmann dort unterbringen will, haben nicht alle Platz - nicht in aller Ausführlichkeit. Viele Schlüsse werden nicht ausgeschrieben, sondern den Leser*innen überlassen, genauso wie die Interpretation des Endes. Der Schreibstil ist fast poetisch, steht in starkem Kontrast zum Inhalt, liest sich wirklich sehr gut. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Fakten, mehr Aufklärung durch das Buch gewünscht. Auch hat mich die Unfähigkeit der Personen ordentliche Gespräche zu führen manchmal an den Rand der Verzweiflung gebracht. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen und bin dankbar über die rübergebrachte Botschaft.
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