Gerade eben war er noch als Leon, Anführer der berühmt-berüchtigten "wilden Kerle" zum fünften Mal im Kino zu sehen, da geht Jimi Blue Ochsenknecht auch schon neue Wege. Schließlich ist der Sohn des berühmten Schauspielers Uwe Ochsenknecht ("Das Boot", "Männer") inzwischen 16 Jahre alt und damit längst reif für andere, erwachsenere Rollen. Wie die des Teenagers Tim in Mike Marzuks aufregender, witziger und romantischer Love Story "Sommer".
Dieser Tim hat's nicht leicht im Leben, denn als Sohn eines Luftwaffenoffiziers (Papa Uwe mit einem Kurzauftritt) kommt er zwar viel rum in der Welt, kann aber deshalb auch nirgendwo Wurzeln fassen. Diesen Sommer muss er bei seiner Oma auf einer abgelegenen Insel verbringen.
Kaum dort angekommen, eckt der Außenseiter auch schon an. Als er dem dicken Eric, der von einer Bande Jugendlicher traktiert wird, zur Hilfe eilt, gerät er mit dem Anführer der Gang aneinander. Am Ende hat Tim in Eric zwar einen neuen Freund gefunden, aber auch die Kosten einer kaputten Schaufensterscheibe an der Backe, die er in der Folge auf einem Reiterhof abarbeiten muss.
Genau dieser Frondienst erweist sich als Glücksfall, denn er lernt dort die bezaubernde und wunderschöne Vic kennen. Auch wenn es Tim nicht wahrhaben will: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Doch ein Paar werden können die beiden deshalb noch lange nicht, denn Vic ist mit einem arroganten Surfer-Boy zusammen, der die Luxus-Suite im besten Hotel am Ort gemietet hat. Schließlich soll das erste Mal für die beiden etwas ganz Unvergessliches werden...
In der ersten großen Kinoproduktion von Mike Marzuk, der zuletzt mit dem No-Budget-Film "Weißt was geil wär...?!" amüsierte, spielt neben Sonne, Sommer, Strand und Surfen auch der Sound eine wichtige Rolle. Vor allem aber steht in dem Insel-Abenteuer um Freundschaft und Vertrauen, packende Duelle unter Jungs und die erste große Liebe Teenie-Schwarm Jimi Blue wie ein Fels in der Brandung. Und beweist, dass er nicht nur ein wilder, sondern vor allem auch ein echter Kerl ist.