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Beschreibung

Von den vier deutschen Wettbewerbsteilnehmern der diesjährigen Berlinale stellte sich "Baader" letztendlich als der am heftigsten umstrittene heraus. In einer wüsten Mischung aus Fakten und Fiktion setzt sich Christopher Roth mit dem Phänomen RAF auseinander, lässt die Grenzen von Gut und Böse verwischen und handelt die jüngste deutsche Geschichte zeitweise gar als Räuberpistole ab. Empörte so manchen Festivalbesucher die "Geschichtsfälschung", war der Jury Roths radikales Werk immerhin der Alfred-Bauer-Preis wert. Nach Christian Petzold ("Die innere Sicherheit") und Andres Veiel ("Black Box BRD") interessiert sich nun mit Christopher Roth ("Looosers") ein weiterer "spätgeborener" Regisseur für den "deutschen Herbst". Dabei steht Roth, Jahrgang 1964, der Sinn weder nach Dokumentation noch nach Polit-Thriller und von den persönlichen und gesellschaftlichen Gründen, die den Titelhelden zum Terroristen werden ließen, will er schon gar nicht erzählen. Sein Baader, den er von 1967 bis zu dessen Tod 1972 begleitet, ist gleichermaßen historisch verbrieft wie frei erfunden - manchmal draufgängerischer, charmanter Autoknacker mit einem ungeheueren Schlag bei den Frauen, manchmal Bombenwerfer, Kaufhaus-Anzünder und Aufwiegler, dem jedes Mittel recht ist, den Staat zu stürzen. Dreh- und Angelpunkt der Handlung stellt jedoch das leitmotivische Duell zwischen Andreas Baader und dem BKA-Chef Kurt Krone dar, der den Terroristen als eine Art ungezogenen Sohn zu betrachten scheint. Krone versteht Baaders Ziele, hält sie für durchaus erstrebenswert, kann nur die Wahl der Mittel, sprich Waffen, so gar nicht billigen. Gut und Böse scheint demzufolge nur eine Frage der Perspektive zu sein, wie schon bei De Niro und Pacino in "Heat", bei Keitel, Davis und Sarandon in "Thelma & Louise" oder William Holden und Robert Ryan in "The Wild Bunch". Ganz folgerichtig laufen sich der Polizist und sein Gegenspieler zwischendurch auch über den Weg und plaudern im Auto freundlich miteinander, bevor die Jagd wieder beginnt - die Ruhe vor dem Sturm sozusagen. Roth beherrscht die Filmsprache, versteht es, mit den Stilmitteln und den Versatzstücken des Genrekinos umzugehen. Da wird ein BMW schnell zum eleganten Fluchtwagen, ein lächerlicher Polizeitrupp zur willfährigen Armee und ein kleiner Rebell zum Staatsfeind Nummer 1. Dass dieses sich (vielen) konventionellen Kinoregeln verweigernde Werk so gut funktioniert, ist nicht zuletzt den groß aufspielenden Schauspielern zu verdanken. Frank Gierig glänzt als zerrissener Held, als Macho und Kind, Revolutionstheoretiker und Phrasendrescher, Laura Tonke als dessen Geliebte Gudrun Ensslin und Vadim Glowna als väterlicher Freund Krone, der, der Staatsräson verpflichtet, Baader zur Strecke bringen muss. Der Vielschichtigkeit des intelligenten Drehbuchs entsprechend, arbeiten auch die beiden Kamerafrauen Bella Halben und Jutta Hohlmann. Da wechseln sich brillante, wohlkomponierte 35mm-Aufnahmen mit verwackelten Handkamerabildern ab, verschieben sich Perspektiven und verlieren sich klare Umrisse im groben Filmkorn. Wer bei "Baader" nach eindimensionalen Erklärungsmustern sucht, wird nicht fündig werden, wen der Showdown empört, hat eine falsche Vorstellung von diesem Film - wer jedoch Rudolf Thomes "Rote Sonne" liebt, den Roth im übrigen auch zitiert, ist hier bestens aufgehoben. geh.

Hersteller: Universum Film, Neumarkter Str. 28, München, 81673, info@universumfilm.de

Warnhinweise und Sicherheitsinformationen

Informationen nach EU Data Act

Technische Daten


Erscheinungsdatum
23.06.2003
Sprache
Deutsch
EAN
0828765158398
Herausgeber
Universum Film
Titel in Originalsprache
Baader
Auszeichnungen
Internationale Filmfestspiele in Berlin 2002 (Kategorie "Alfred-Bauer-Preis, neue Perspektiven der Filmkunst")
Altersfreigabe
12
Bildformat
16:9
Laufzeit
110 m
Datenträger Typ
DVD
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