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★★★★★
☆☆☆☆☆
Wie neu!
Milan E. - Bewertet am 15.10.2018
Zustand: Sehr gut
Versand war pünktlich. Das Exemplar fast wie neu! Dazu ein fantastische Geschichte ;)
Kann also nichts schlechtes sagen und mich nur bedanken.
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☆☆☆☆☆
Sieht ungelesen aus
Teresa M. - Bewertet am 20.01.2018
Zustand: Exzellent
Sieht komplett unbenutzt aus !
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☆☆☆☆☆
Wer bist du wirklich?
Sophia - Bewertet am 09.12.2015
Zustand: Sehr gut
persönliche Wertung:
"Der Glasmurmelsammler" ist ein Buch, in welches ich ein wenig holprig gestartet bin. Mit Sabrina, der Tochter konnte ich nicht so richtig etwas anfangen, sie war mir von Anfang an ein wenig suspekt, leider hat sich das bis zum Ende auch nicht so richtig geändert. Es ist… zwar besser geworden, aber irgendwie konnte ich mit ihrer Art nicht warm werden.
Ganz im Gegensatz zu ihrem Vater, Fergus ist mir sofort ans Herz gewachsen, er hat eine wirklich interessante Lebensgeschichte und ich wollte unbedingt immer mehr über ihn und seine Vergangenheit erfahren! Auch wenn ich einige Aktionen in seinem Leben nicht gutheißen kann, so ist er mir trotzdem wirklich sympathisch und ich bin sehr glücklich darüber, in seine Geschichte eingetaucht zu sein.
Spannend fand ich auch die vielen Informationen zu den verschiedenen Murmeln und zu den unterschiedlichen Spielen, die man mit ihnen spielen kann! Ich hätte nicht gedacht, dass es soooo viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt sich mit Murmeln die Zeit zu vertreiben... Es ist auf jeden Fall eine schöne Sache und ich denke, wenn ich mal Kinder habe werde ich mich an dieses Buch erinnern und das ein oder andere Spiel dann selbst einmal ausprobieren.
Das Ende ist sehr offen gehalten, hat mir im großen und ganzen sehr gut gefallen - ich hätte vielleicht noch ein zwei Seiten mehr, oder einen anderen Epilog schöner gefunden.
Fazit:
Eine schöne Geschichte, die ein sehr bewegendes Leben erzählt. Sie hat mich an vielen Stellen wirklich berührt. :)
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☆☆☆☆☆
Der Glasmurmelsammler
Willia - Bewertet am 09.12.2015
Zustand: Exzellent
Als Fergus einen Schlaganfall erleidet, verliert er dabei sein Gedächtnis. Seine Tochter Sabrina findet seine wertvolle Glasmurmel-Sammlung. Sie ist ein Teil seines geheimnisvollen Lebens. Viele Fragen stellen sich Sabrina. Wer war ihr Vater wirklich und wie konnte er all die Jahre ein Dopelleben… führen?
Sie macht sich auf die Suche nach Antworten und entdeckt das wahre Leben ihres Vaters.
Die Geschichte wird jeweils aus zwei Perspektiven erzählt. Zum einen kann der Leser alles über Fergus Leben vom kleinen Jungen bis erwachsenen Mann erfahren und zum anderen werden Sabrinas Erlebnisse auf der Suche nach der Geschichte ihres Vaters geschildert.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt leicht und super zu lesen.
Zu Anfang haben mir die Charaktere auch sehr zugesagt und ich war gespannt auf die Enteckungen, die das Buch versprach.
Leider wurde ich zum Ende hin enttäuscht zurück gelassen. Die Vater-Tochter-Beziehung, die den Leser berühren soll, war meiner Meinung nach nicht sehr gefühlvoll vermittelt worden.
Der Vater entpuppt sich als charakterlich schwache Person, der nicht zu seiner Leidenschaft, dem Murmelsammeln, stehen kann. Sein Drang zu den Murmeln führt schließlich dazu, dass er nie sein wahres Ich zeigen kann und sich zu einem Mann entwickelt, der seine Frau betrügt und den Kontakt zu seiner Familie verliert. Er kann nicht mehr ehrlich sein und verstrikt sich in Schulden. Schlussendlich hat er alle Menschen, die ihn lieben belogen und erkrankt an einen Schlaganfall. Seine Tochter, die selbst Probleme in der Ehe hat, versucht den Geheimnissen ihres Vaters auf den Grund zu gehen. Innerhalb eines Tages erfährt sie von seinem Doppelleben und seiner Leidenschaft, den Murmeln. Das Ende kommt sehr abrupt und im Großen und Ganzen war ich enttäuscht von der Geschichte.
Das Murmelspielen kommt mir selbst schon sehr albern vor, wohl gerade deswegen, weil Fergus es so geheim hält. Anstrengend fand ich auch die Eheprobleme von Sabrina, die ständig psychologisch analysiert wurden. Naja durch die Geschichte zieht sich auch noch fortdauernd der ominöse Vollmond,der wohl für Sabrina eine besondere Bedeutung hat.
Der Leser wird zum Schluss mit einigen offenen Fragen zurück gelassen.
Fazit: Dieser Roman ist nicht vergleichbar mit den anderen Büchern der Autorin, die immer sehr emotional waren. Meiner Meinung nach ist die berührende Geschichte einer Vater-Tochter-Beziehung nicht sehr gut gelungen.
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☆☆☆☆☆
Spiegelbild der Gefühle
kathiduck - Bewertet am 08.12.2015
Zustand: Exzellent
Fergus Boggs wächst gemeinsam mit seinen vielen Brüdern in ärmlichen Verhältnissen in Dublin auf, wo er unter der strengen und ungerechten Erziehung in der Schule leidet. Doch eines Tages, als er abermals in eine kleine Kammer gesperrt wurde, schenkt ihm ein Pfarrer Bloodies, seine ersten Murmeln… und zeigt ihm, wie man damit spielt. Dabei sprang der Funken über und entfachte Fergus' Sammelleidenschaft für Murmeln. Von nun an übte er bei jeder Gelegenheit seine Murmelspiele und gewinnt einige Wettkämpfe damit, ohne dass seine Familie - mit Ausnahme sein ältester Bruder Hamish - je von seiner Leidenschaft erfuhr. Jahre später jedoch hat er einen Schlaganfall und vergisst fast alles aus seinem Leben, unter anderem die Erinnerung an seine geliebten Murmeln. Eines Tages findet seine nun erwachsene Tochter Sabrina die Murmelsammlung und bemerkt sogleich die fehlenden wertvollsten Stücke. Sie beschließt sich auf die Suche danach zu machen und stößt dabei auf die alten Geheimnisse ihres Vaters, wodurch sie ihn erst richtig kennenlernt und sich zugleich selbst neu entdeckt.
"Der Glasmurmelsammler" ist nach "Das Jahr, in dem ich dich traf" das zweite Buch, das ich von der irischen Bestsellerautorin Cecelia Ahern gelesen habe, wobei es mich ein klein wenig mehr überzeugt hat und deshalb vier Sterne erhält. Schon zu Beginn wird man durch den einmaligen Schreibstil von Cecelia in den Bann gezogen, ohne dass dieser dabei aufdringlich wirkt. Die zwei unterschiedlichen Erzählstränge erhöhen die Spannung erheblich und ermöglichen auch eine große Bandbreite an Gefühlen, Charakter und Leidenschaft. Cecelias gefühlvolle Art zu schreiben führt zur einfachen Identifizierung mit den Hauptcharakteren und induziert zugleich Sympathie, die bis zu fulminanten Schluss des Buches erhalten bleibt. Besonders gut hat mir auch das Fachwissen über Murmeln gefallen, dass die Autorin geschickt mit hat einfließen lassen, wodurch die Handlung zusätzlich Tiefe erlangt und man eine vollkommen neue Welt kennenlernt, in der sich die Träume und Gefühle in kleinen Glaskugeln widerspiegeln. Natürlich darf auch eine gewisse Dramatik in der Geschichte nicht fehlen, was definitiv durch das anfangs eher angespannte Vater-Tochter-Verhältnis gegeben ist. Fergus und seine Tochter Sabrina scheinen sich nicht besonders nahe zu stehen, doch auf ihrer Suche nach den verschollenen Murmeln lernt Sabrina immer mehr Facetten von ihrem Vater kennen, die ihr früher stets verborgen blieben. Dadurch beginnt sie sich verständlicherweise zu fragen, was diese neuen Informationen nun für ihr eigenes Leben bedeuten, sowohl für die vergangenen als auch für die noch vor ihr liegenden Jahre. Dabei war es stets ein Vergnügen, sie auf ihrer Reise zu begleiten, doch es gab einen Punkt, der mich doch sehr gestört hat und zwar ihr angebliches Atemproblem an Land. So vergisst sie manchmal einfach zu atmen, was ich doch als etwas skurril empfinde. Das Auf und Ab der Gefühle der Protagonisten hingegen, das den Spiralen in einigen von Fergus' Murmeln gleicht, trägt viel zum Lesegenuss bei, da es abwechslungsreich geschildert wird und nicht vorhersehbar ist. Ich kann dieses bewegende, manchmal traurige aber zugleich warmherzige Familienportät mit Einblicken in die Welt der Glasmurmeln jedem nur ans Herz legen.