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Beschreibung
In Altötting wird die österliche Fastenzeit noch ernstgenommen - zumindest von den Geistlichen. Der Rest der Gemeinde gibt sich der gemütlichen Völlerei hin. Dass Rainer Schutt-Novotny für das Brechen des Fastengebots gleich mit dem Leben zahlen muss, hätte allerdings niemand geglaubt. Der Verwalter des »Tilly-Benefiziums« liegt tot in der Kapelladministration. Kommissar Max Kramer ist gefragt, und während er versucht, Licht ins Dunkel zu bringen, lässt er sich von der attraktiven Staatsanwältin ablenken. Derweil kommt seine Jugendliebe Maria Evita auf eine ganz eigene Spur …
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Technische Daten


Erscheinungsdatum
13.01.2017
Sprache
Deutsch
EAN
9783548288314
Herausgeber
Ullstein Taschenbuch Verlag
Sonderedition
Nein
Autor
Anton Leiss-Huber
Seitenanzahl
256
Auflage
2
Einbandart
Taschenbuch
Einbandart Details
Taschenbuch
4.0
Aus 2 Bewertungen zu Fastenopfer
Aus 2 Bewertungen zu Fastenopfer
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Alle Bewertungen, die wir veröffentlichen, wurden von echten rebuy Nutzer:innen geschrieben.
Tränen gelacht
Sabrina R. - Bewertet am 12.04.2017
Zustand: Exzellent
Fastenopfer ist ein wirklich unterhaltsamer Regionalkrimi von Anton Leiss-Huber. Mich als Norddeutsche hat der zweite Band um Kommissar Max Kramer oft zum Schmunzeln und Lachen gebracht, die bayrische Mundart ist einfach zu köstlich. Leider ist der Krimi an sich etwas zu kurz gekommen, es sind viele Personen vorgestellt und eingeführt worden, ein paar weniger hätten hier wohl keinen Abbruch getan. Alle Protagonisten sind ganz wunderbare Persönlichkeiten, es wäre schön, wenn der ein oder andere noch etwas tiefgehender vorgestellt werden würde, dafür aber der Personenkreis in Summe kleiner gehalten wird. Da es sich um eine Reihe handelt, bei der noch Folgebände kommen werden (hoffe ich jedenfalls) benötigt der Autor vielleicht einfach ein paar Zeilen mehr um das Geflecht Altöttings einzuführen. Die Kriminalgeschichte ist in sich schlüssig, gut durchdacht und behandelt ein spannendes Thema, hätte aber wie gesagt noch etwas mehr im Fokus des Buches stehen können. Auch den Titel des Buches fand ich nach Abschluss der Geschichte etwas irreführend. Abschließend muss ich aber sagen, ist das wohl eher Jammern auf hohem Niveau und das Buch hat mir einen lustigen Lesesonntag beschert. Wer keine besonders anspruchsvolle Kost, sondern einen humorvollen Bayernkrimi erwartet, dem ist dieses Buch jedenfalls an Herz zu legen.
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Zu viel fasten kann tödlich sein, nicht zu fasten auch
Georgina G. - Bewertet am 31.03.2017
Zustand: Exzellent
So wie Bücher gewissermaßen die Handschrift ihres Autors tragen (auch wenn ja schon lange alles gedruckt wird), so tragen – wie erfahrene Krimileser wissen – auch Morde immer die Handschrift des Mörders. Dies macht sich der Autor hier trefflich zunutze, als er einen etwas skurrilen Mord in eine sonst doch eher beschauliche Kleinstadt im Allgäu platziert. In Altötting passiert diese Tat, der Verwalter des „Tilly-Benefiziums“, einer Stiftung, wird erstochen in der Kapelladministration, seinem eigenen Büro, gefunden. Nicht nur bei Morden ist Anton Leiss-Huber kreativ, auch was die Figuren in seinem Lokalkrimi angeht: der Tote hieß Rainer Schutt-Novotny. Und obwohl doch gerade Fastenzeit ist, hat er wahrscheinlich eine ordentliche Henkersmahlzeit genossen. Bis auf Geistliche interessiert sich im Ort aber ohnehin niemand so genau für das Fastengebot. Doch nicht nur Schutt-Novotny und seine Ablebensumstände sind eigen, auch der ermittelnde Kommissar Max Kramer ist ein leicht skurriler Charakter, seinem doch relativ langweiligen Namen zum Trotz. Er frönt der Leberkäsesemmel und seine ehemalige Liebe, die Novizin Maria Evita, kann von Schokolade nicht genug bekommen. Inoffiziell natürlich. Ebenso inoffiziell ermittelt sie an Max‘ Seite. Leiss-Huber schafft es, seinen Humor durch das ganze Buch hindurch zu halten und rutscht nicht in „halb-lustige Erzählerei“ ab, was leider auch oft passiert, wenn ein Regionalkrimi lustig sein soll. Zudem war ich selbst schon öfter in Altötting, was hier zum Lesegenuss auf jeden Fall beiträgt. „Fastenopfer“ macht unbedingt Lust auf seinen Vorgängerband, „Gnadenort“.
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