In the Line of Fire: Im Actionthriller-Sequel jagen Terroristen den US-Präsidenten durch die britische Hauptstadt.
Im Nachfolger des Überraschungshits "Olympus Has Fallen" sind nur der iranisch-schwedische Newcomer Babak Najafi ("Easy Money: Hard to Kill") und der Schauplatz neu, ansonsten sorgen Konzept und Darsteller für hohe Wiedererkennungswerte im hartgesottenen wie humorvollen "Stirb langsam"-Szenario, in dem Gerard Butler als Bodyguard seinen Präsidenten (Aaron Eckhart) vor dem Rachefeldzug eines Topterroristen schützt.
Der Prolog, in dem ein US-Drohnenangriff auf eine Hochzeitsgesellschaft in Pakistan die Familie des Waffengroßhändlers Barkawi auslöscht, erklärt dessen Motivation, zwei Jahre später, als die Downing Street einen jähen Todesfall zu beklagen hat, den Krieg in Europas Städte zu tragen. Das Staatsbegräbnis mit allen Staatsoberhäuptern des Westens nutzt er zur koordinierten Attacke, bei der ganze Horden die Wahrzeichen Londons sprengen und den US-Präsidenten durch die evakuierte Stadt jagen, um ihn vor laufender Webcam hinzurichten.
Dass das nicht geschieht, dafür sorgt Leibwächter Banning, der mit der Brutalität eines Jack Bauer, dem Mitgefühl eines Terminators und den Sprüchen von John McClane in grimmiger "Rambo"-Manier die Fieslinge im Dutzend zusammenschießt. Wenn zwei Männer auf sich selbst gestellt per Helikopter, Limousine und zu Fuß durch die menschenleeren Straßen gehetzt werden, kommt auch ein wenig "Flucht aus New York"-Feeling auf. In wilden Schusswechseln und pyrotechnischen Bombenhagel läuft der CGI-Rechner heiß (und mitunter überhitzt er auch). Die Glaubwürdigkeit des Vergnügens wird klein, die Action dafür groß geschrieben. Weder Scherze noch Patriotismus kommen zu kurz, während die Hochglanz-Zerstörungs-Rallye moralische Nuancen derart vereinfacht, dass selbst Donald Trump zufrieden wäre. Actionfreunde sollten es auf jeden Fall sein.
tk.
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★★★★★
☆☆☆☆☆
Gelungene Fortsetzung
Kevin S. - Bewertet am 10.04.2020
Zustand: Gut
Die Story ist ähnlich zum ersten Teil der "Has Fallen"-Reihe, dennoch kommt keine Langeweile auf. Die Action-Szenen sind allerdings genau so übertrieben. Daher ein Stern Abzug.